Nach 10 Jahren ohne Lebenszeichen verschiebt ein Bitcoin-Wal plötzlich Coins im Wert von 350 Millionen US-Dollar. Das sind die Folgen für den BTC-Kurs.
Die Bewegung von Bitcoin aus sehr alten Wallets sorgt regelmäßig für Diskussionen in der Krypto-Community. Verkaufte einer der größten Bitcoin-Wale aller Zeiten nach 14 Jahren jüngst 80.000 BTC, erwacht nun die nächste alte Wallet zu neuem Leben.
On-Chain-Daten vom Donnerstag zeigen, dass dieser Wal je 100 BTC von 30 verschiedenen Adressen auf eine lange Liste neuer, modernerer Bitcoin-Adressen verschoben hat. Insgesamt haben die 3.000 BTC einen Wert von rund 350 Millionen US-Dollar.
Im Moment des Schreibens handelt die Krypto-Leitwährung bei 116.700 US-Dollar, was einem leichten Kurszuwachs von 0,8 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht. Ethereum und XRP konnten zuletzt stärker zulegen – mehr dazu im neuen Krypto-Marktupdate.
Die Identität der Bitcoin-Wale bleibt meist unbekannt. Teilweise handelt es sich um Solo Miner, teilweise um mutige Frühinvestoren. Einige sehr alte Adressen sollen sogar mit Satoshi selbst in Verbindung stehen, der über 1,1 Millionen Bitcoin besitzt.
Große Transaktionen von Bitcoin-Walen deuten oftmals darauf hin, dass diese zumindest einen Teil ihrer erzielten Fiatgewinne auscashen wollen. In diesem Fall konnte aber keine der neuen Adressen mit einer Krypto-Börse identifiziert werden, sodass es womöglich bei einer bloßen Verschiebung bleibt.
Sollte der Bitcoin-Millionär seine Coins doch verkaufen, dürften die Auswirkungen auf den BTC-Kurs gering bleiben. Selbst der Verkauf von 80.000 BTC durch den Mega-Wal über Galaxy Digital konnte der Krypto-Leitwährung nur wenig anhaben.
Galaxy-CEO Mike Novogratz erklärte diesbezüglich: “Nennt es Gnade, nennt es Glück, nennt es Schicksal, nennt es Timing – oder eine Kombination aus allem –, aber die Ausführung erfolgte zu einem Zeitpunkt, als es eine enorme Kaufaktivität gab.”
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