Bitcoin verkaufen für Gold? Dieser Portfolio-Fehler könnte teuer werden
Während Bitcoin seit Wochen stagniert, rennt der Goldpreis in Richtung 5.000 US-Dollar. Doch ein Krypto-Experte mahnt Anleger jetzt zur Vorsicht.
Die Bilanz der beiden rivalisierenden Wertspeicher im Handelsjahr 2025 fällt eindeutig aus: Während der Bitcoin-Kurs bei 87.800 US-Dollar steht und damit seit Jahresbeginn um nur 1,5 Prozent zulegte, kennt der Goldpreis kein Halten. Nach einem neuen Allzeithoch bei 4.490 US-Dollar nimmt das glänzende Edelmetall nun die nächste große Marke ins Visier.
Doch wer dem Trend folgen und jetzt Bitcoin im Portfolio zugunsten von Gold verkaufen will, der könnte einen teuren Fehler begehen – meint zumindest der Analyst Matthew Kratter, der auf seinem YouTube-Kanal seit Jahren edukativen BTC-Content teilt.
Seine Begründung, warum die Krypto-Leitwährung langfristig einen Vorteil hat: “Die Goldvorräte sind seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar seit Jahrhunderten, jährlich um 1 bis 2 Prozent gestiegen. Das mag nicht viel erscheinen, führt aber unweigerlich dazu, dass sich die Goldvorräte alle 47 Jahre verdoppeln.”
Bitcoin hingegen ist absolut knapp und dauerhaft auf 21 Millionen Coins beschränkt, von welchen sich aktuell bereits 19,96 Millionen Coins im Umlauf befinden. Basierend auf dieser Eigenschaft sowie der besseren Übertragbarkeit, Überprüfbarkeit oder Teilbarkeit sei das digitale Gold seinem physischen Vorläufer überlegen.
Durch neue große Funde, egal ob auf der Erde oder im All, könnte die Goldmenge zudem plötzlich stark ansteigen. Historisch zeigte sich das laut Kratter im 16. Jahrhundert, als massive Goldzuflüsse aus Amerika in Europa eine Inflationswelle auslösten und in der Konsequenz zum Niedergang der spanischen und portugiesischen Reiche beitrugen.
Insbesondere US-Ökonom Peter Schiff, ein bekennender Goldanhänger, schoss in den vergangenen Wochen heftig gegen Bitcoin. Zuletzt drückte er auf X sein Bedauern darüber aus, dass viele Anleger den Großteil ihres Geldes mit BTC verlieren würden, anstatt es mit Edelmetallen erfolgreich zu vermehren. Bei einer eigenen Umfrage verlor er dennoch.
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