Eigentlich sollte das als “Digital Credit” beworbene Wertpapier dauerhaft in Nähe der 100 US-Dollarmarke notieren und Investoren gleichzeitig eine Dividende von 11,5 Prozent jährlich bescheren. Aber die Dividendendeckung durch die Cashreserve brach zuletzt von über 7 Jahren auf nur noch 14 Monate ein. Zudem sitzt Strategy infolge des Bitcoin-Kursrückganges auf einem nicht-realisierten Verlust in Höhe von mehr als 10 Milliarden US-Dollar. Laut einem neuen CryptoQuant-Report würde daher jeder erzwungene Verkauf von BTC zu den aktuellen Kursen “den Unternehmenswert für die Aktionäre zerstören”.
Volatility tests every capital structure. Strategy remains focused on Bitcoin, disciplined capital allocation, credit quality, and long-term value creation. We appreciate our investors and will continue to execute with transparency and resolve. $MSTR
Will Saylor nun weiter Bitcoin kaufen, dann muss er dafür neue MSTR-Aktien ausgeben und dementsprechend die Aktionäre verwässern, wird Strategy doch derzeit niedriger bewertet als die gehaltenen BTC-Bestände. Als Konsequenz fiel die Stammaktie gegenüber dem Vormonat um 47 Prozent und notierte bei Öffnung der US-Börsen bei nur mehr 83 US-Dollar. “Volatilität stellt jede Kapitalstruktur auf die Probe”, verteidigte sich Saylor in einem neuen X-Post. Der Fokus von Strategy liege weiterhin auf Bitcoin, einer disziplinierten Kapitalallokation, der Bonität und der langfristigen Wertschöpfung.
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