Bitcoin steigt auf über 91.000 US-Dollar: Warum Krypto von der Maduro-Festnahme profitiert
Nach dem geopolitischen Coup der USA in Venezuela schießt Bitcoin in die Höhe. Bullen argumentieren mit den massiven Ölreserven des Landes.
Bitcoin hat am Sonntag die Marke von 91.000 US-Dollar zurückerobert und damit die Erholung zum Jahresauftakt 2026 fortgesetzt. Der Kurs wird aktuell bei rund 91.500 US-Dollar gehandelt – rund 2 Prozent höher als noch vor 24 Stunden.
Auch Altcoins können weiter kräftig zulegen. Ethereum steigt auf etwa 3.100 US-Dollar (+1,2 Prozent in 24 Stunden), Solana notiert bei rund 133 US-Dollar (+1,3 Prozent). XRP steigt auf rund 2,08 US-Dollar und legt im Tagesvergleich um rund 3 Prozent zu, während Solana bei etwa 133 US-Dollar steht und damit rund 2,5 Prozent gewinnt. In den vergangenen 24 Stunden wurden bei dieser Kursbewegung Short-Positionen im Wert von rund 145 Millionen US-Dollar liquidiert.
Während Bitcoin in der Vergangenheit fast ausnahmslos unter geopolitischer Unsicherheit litt, scheint die Kryptowährung nun sogar von der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA profitieren zu können.
US-Spezialeinheiten nahmen Maduro gestern bei einem Militärschlag in Caracas fest und brachten ihn für einen Prozess nach New York. Präsident Donald Trump kündigte daraufhin eine vorübergehende Verwaltung des Landes durch die USA an, um vor allem die Ölreserven zu sichern. Parallel dazu übernahm Vizepräsidentin Delcy Rodríguez kommissarisch die präsidialen Befugnisse für den anstehenden politischen Übergang. Doch was hat das mit Bitcoin zu tun?
Das Argument der Bullen: Die Sicherung der weltweit größten staatlichen Ölreserven verspricht sinkende Energiekosten und damit eine deutlich geringere Inflation in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dies ermöglicht der US-Notenbank eine lockerere Geldpolitik mit niedrigeren Zinsen, was die globale Liquidität erhöht und Kapital verstärkt in Risk-Assets wie Bitcoin treiben dürfte.
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