Damit ist die Kryptowährung keinesfalls allein. Insgesamt gab der Markt um knapp 1,8 Prozent nach. Im Top-10-Ranking traf es Solana und Hyperliquid mit Kursverlusten zwischen 3 und 4 Prozent am deutlichsten.
Doch auch auf den Kapitalmärkten kam es zum Abverkauf. Der Tech-Index Nasdaq100 verlor rund 1 Prozent, der koreanische KOSPI sogar knapp 4,5 Prozent. Öl der Sorte WTI stieg hingegen auf 77 US-Dollar, und das trotz der angekündigten Öffnung der Straße von Hormus.
Der Kursrückgang bei Bitcoin machte sich aber vor allem an den Derivatemärkten bemerkbar. Anleger, die auf steigende Kurse nach dem Rahmenvertrag der USA und des Iran gesetzt hatten, traf es besonders. Am Gesamtvolumen der Liquidierungen in Höhe von 452 Millionen US-Dollar entfiel mit 362 Millionen US-Dollar ein Großteil auf Long-Investoren.
Das allgemeine Misstrauen der Anleger zeigt sich auch bei den Bitcoin ETFs. Gestern flossen nochmal knapp 90 Millionen US-Dollar aus den Indexfonds. Auf Wochensicht summieren sich die Abflüsse damit auf 226 Millionen US-Dollar.
Doch der Verkaufsdruck dürfte zumindest kurzfristig nachlassen. Das zumindest ist die Annahme eines Crypto-Quant-Analysten. Gingen gestern noch insgesamt 6.500 BTC auf den Krypto-Börsen Coinbase und Binance ein, so fiel dieser Anteil nun deutlich. Rückläufige Börsen-Zuflüsse gelten allgemein als positives Signal, weil sie tendenziell auf eine abnehmende Verkaufsbereitschaft deuten.
Dennoch dürfte die Performance Bitcoin-Anleger weiter beschäftigen. Laut Daten von Coinglass droht der Juni sogar zum schlechtesten Monat für die Kryptowährung seit Jahresbeginn zu werden. Über 15 Prozent steht BTC aktuell im Minus.
Hoffnung macht die Historie. Auf einen schwachen Juni folgte meist ein starker Juli. Ob das dieses Mal auch so sein wird, dürfte vor allem von den Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA abhängen.
Die aktuelle Schwäche kannst du bei Coinbase ausnutzen. Die Krypto-Börse verschenkt derzeit 30 Euro in BTC an Neukunden, wenn sie mindestens die gleiche Summe investieren.
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