Binnen eines Handelstages verliert der iShares Bitcoin ETF 523 Millionen USD – ein Negativrekord. Warum der BTC-Kurs leidet.
Am gestrigen Dienstag verzeichnete der iShares Bitcoin Trust ETF aus dem Hause BlackRock knapp 523 Millionen US-Dollar an Nettoabflüssen. Es war der schlechteste Handelstag seit der Auflage des BTC-Indexfonds im Januar 2024.
Im laufenden Monat November verloren die US Bitcoin Spot ETFs insgesamt bereits rund 3 Milliarden US-Dollar, was derzeit etwa 32.000 BTC entspricht. Im Gegensatz zu anderen Korrekturphasen verhalten sich die ETF-Investoren derzeit zyklisch und verstärken den Negativtrend der Krypto-Leitwährung.
Im Moment des Schreibens handelt Bitcoin bei 89.900 US-Dollar, was einem Kursverlust von 12 Prozent im Vergleich zur Vorwoche entspricht. Seit dem Allzeithoch im Oktober fiel der BTC-Kurs sogar um 29 Prozent. Wie Anleger die Situation nutzen können, lest ihr hier: “Bitcoin am Abgrund: Sollten Krypto-Anleger jetzt alles verkaufen?“
Falls nun eine weitere negative Handelswoche folgt, könnten die Nettoverluste sogar die im Februar verzeichneten 3,56 Milliarden US-Dollar übersteigen, was den schwächsten Monat für ETF-Zuflüsse bedeuten würde. Dabei ist der November historisch der stärkste Bitcoin-Monat.
Krypto-Experten wie BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes warnen derzeit, dass sich die Korrektur noch ausweiten könnte. Der Milliardär befürchtet einen kurzfristigen Bitcoin-Kursrutsch auf 80.000 US-Dollar – erst danach sei ein Anstieg auf 250.000 US-Dollar möglich.
Institutionelles Kapital ist laut ihm jedenfalls überbewertet, denn viele ETF-Investoren seien nur auf Arbitrage aus, nicht auf einen Bitcoin-Kauf aus langfristiger Überzeugung. Das schaffe eine gefährliche Illusion von Nachfrage. Eine expansive Geldpolitik könnte den Krypto-Markt aber bald wieder nach oben katapultieren.
Einige Medien suggerieren, dass BlackRock selbst “Bitcoin abgestoßen” hätte. Doch BlackRock verwahrt die derzeit 782.900 BTC nur für verschiedenste Kunden, sowohl kleine Privatanleger als auch große Institutionen. Geschäftsführer Larry Fink hat also nicht aktiv auf “den roten Knopf gedrückt”.
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