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Anleger im "Risk-Off-Modus": Bitcoin weiter im Rückwärtsgang

Erstmals seit Ende April fiel die wichtigste Kryptowährung der Welt am Dienstagmorgen wieder unter 90.000 US-Dollar. Die Nervosität vor den ersten US-Konjukturdaten seit dem Shutdown wächst.
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Die Lage am Kryptomarkt bleibt angespannt. "Ein Cocktail aus makroökonomischer Unsicherheit, institutionellen Mittelabflüssen sowie klassischen Gewinnmitnahmen treibt den Ausverkauf bei Bitcoin", schreibt Krypto-Analyst Timo Emden. "Anleger befinden sich im 'Risk-off-Modus', kehren riskanten Anlagen den Rücken zu und streichen lieber Gewinne ein. Der Rückgang verdeutlicht die zunehmende Empfindlichkeit von Bitcoin gegenüber makroökonomischen Verschiebungen und globalen Liquiditätsströmen."

Offenbar zögern Anleger noch, den aktuellen Kursrutsch zum Einstieg zu nutzen.

Neben den US-Konjunkurdaten, die in dieser Woche erstmals seit Ende des US-Haushaltsstreits wieder veröffentlicht werden, machen sich auch Sorgen breit, dass die Fed sich mit weiteren Zinssenkungen noch zurückhalten wird. "Die anhaltende Zinsunsicherheit wirkt wie ein Hemmschuh für den Kryptomarkt", so Emden. 

Laut FedWatch-Tool rechnen aktuell nur die Hälfte der Marktteilnehmer mit einer weiteren Zinssenkung beim nächsten Fed-Treffen im Dezember.

Auch viele Altcoins wie Ethereum, XRP, Solana oder Cardano geben am Dienstag deutlich nach. Auch aus technischer Sicht zeigt sich der Bitcoin angeschlagen. Die 50-Tage-Durchschnittslinie hat jüngst die 200-Tage-Linie nach unten durchkreuzt. Experten sehen darin ein weiteres Indiz für eine sich ausweitende Korrektur.

Autor: Ariva-Redaktion/ js


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