Nun meldet sich jedoch DHI-Chef Ujjwal Deep Dahal und dementiert Verkäufe. Gegenüber Coindesk sagte er: “Ich erinnere mich nicht, wann wir das letzte Mal Bitcoin verkauft haben.” Eine weitergehende Stellungnahme zu den konkreten Wallet-Bewegungen blieb aus.
Die Quelle der Meldungen zu Verkäufen beruht auf Auswertungen der Blockchain-Analysefirma Arkham, die die Walletbewegungen seit Jahren dem südostasiatischen Königreich zuordnet. Das Unternehmen verweist gegenüber Coindesk darauf, dass Transfers an zentrale Handelsplattformen typischerweise auf Verkäufe hindeuten. Gleichzeitig räumt Arkham ein, dass Onchain-Daten allein keinen endgültigen Nachweis für tatsächliche Verkäufe liefern.
In der Vergangenheit führte man die mutmaßlichen Verkäufe auf eine Ankündigung zurück, wonach Bhutan 10.000 Bitcoin zur Finanzierung einer neuen Stadt, der Gelephu Mindfulness City, nutzen wollte.
Der Bau der Sonderverwaltungszone im Süden des Landes begann bereits 2024. Ziel sei der Aufbau eines neuen Wirtschaftszentrums. Damit soll unter anderem die Abwanderung qualifizierter junger Fachkräfte reduziert werden, hieß es damals zur Begründung.
Inwiefern tatsächlich Bitcoin aus der eigenen Reserve in das Projekt flossen, ist jedoch unklar.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.