Ray Dalio zweifelt an Bitcoin – Gold bleibt für Zentralbanken wichtiger

BTC-Echo  | 
aufrufe Aufrufe: 668
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Symbolische Münzen der Kryptowährungen Litecoin, Ethereum, Bitcoin und Ripple.
- pixabay.com

Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates, hat auf X erneut die Unterschiede zwischen Gold und Bitcoin hervorgehoben. Der Milliardär sieht in Bitcoin zwar einen interessanten Vermögenswert, hält Gold aber weiterhin für überlegen. In seinem Beitrag nennt Dalio mehrere Gründe, weshalb Zentralbanken bislang kaum Interesse an der Kryptowährung zeigen.

While Bitcoin gets a lot of attention, it hasn’t played the safe-haven role many expected. In my view, there are a few reasons why.

First, Bitcoin lacks privacy. Transactions can be monitored and potentially controlled, which is why central banks aren’t looking to hold it.… pic.twitter.com/j78NJdvrOw

Besonders kritisch sieht Dalio die Transparenz des Netzwerks. BTC fehle es an Privatsphäre, erklärte der Hedgefonds-Manager. Transaktionen könnten überwacht und potenziell kontrolliert werden. Auch die hohe Korrelation mit Technologieaktien sieht er als Schwäche. Zudem sei der Bitcoin-Markt im Vergleich zu Gold noch relativ klein und leichter beeinflussbar.

Bitcoin muss sich im Finanzsystem erst etablieren

Die Kritik am vergleichsweise kleinen Markt muss allerdings nicht zwangsläufig negativ interpretiert werden. Gold existiert seit mehreren tausend Jahren, Bitcoin dagegen erst seit 2009. Viele Investoren sehen genau darin das langfristige Wachstumspotenzial der Kryptowährung. Wegen seiner begrenzten Menge und seiner Funktion als digitaler Wertspeicher wird er häufig auch als “digitales Gold“ bezeichnet.

Werte aus dem Artikel:
BTC/EUR 52.353,990 -0,86%
Bitcoin 59.596,920 -0,85%
Tiger Gold Aktie 0,395 € 0,00%

Auch institutionelle Anleger öffnen sich dem Markt immer stärker. Große Vermögensverwalter bieten inzwischen Bitcoin ETFs an, während mehrere Wall-Street-Unternehmen den Vermögenswert zunehmend in ihre Produktpalette integrieren. Der Markt entwickelt sich damit weiter in Richtung klassischer Finanzprodukte.

Trotz Dalios Vorbehalten zeigt die Kursentwicklung der vergangenen Jahre ein anderes Bild. Seit dem Ausbruch des Krieges im Iran konnte BTC deutlich stärker zulegen als Gold und stieg um 22 Prozent an.


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend