Besonders kritisch sieht Dalio die Transparenz des Netzwerks. BTC fehle es an Privatsphäre, erklärte der Hedgefonds-Manager. Transaktionen könnten überwacht und potenziell kontrolliert werden. Auch die hohe Korrelation mit Technologieaktien sieht er als Schwäche. Zudem sei der Bitcoin-Markt im Vergleich zu Gold noch relativ klein und leichter beeinflussbar.
Die Kritik am vergleichsweise kleinen Markt muss allerdings nicht zwangsläufig negativ interpretiert werden. Gold existiert seit mehreren tausend Jahren, Bitcoin dagegen erst seit 2009. Viele Investoren sehen genau darin das langfristige Wachstumspotenzial der Kryptowährung. Wegen seiner begrenzten Menge und seiner Funktion als digitaler Wertspeicher wird er häufig auch als “digitales Gold“ bezeichnet.
Auch institutionelle Anleger öffnen sich dem Markt immer stärker. Große Vermögensverwalter bieten inzwischen Bitcoin ETFs an, während mehrere Wall-Street-Unternehmen den Vermögenswert zunehmend in ihre Produktpalette integrieren. Der Markt entwickelt sich damit weiter in Richtung klassischer Finanzprodukte.

Trotz Dalios Vorbehalten zeigt die Kursentwicklung der vergangenen Jahre ein anderes Bild. Seit dem Ausbruch des Krieges im Iran konnte BTC deutlich stärker zulegen als Gold und stieg um 22 Prozent an.
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