New York will Bitcoin-Mining-Firmen stärker besteuern
Der Bitcoin-Mining-Industrie droht im US-Bundestaat New York neues Ungemach. Machen höhere Stromsteuern das Geschäft zunichte?
Ein neuem Gesetzentwurf zufolge soll für Bitcoin-Miner im US-Bundesstaat New York eine gestaffelte Verbrauchssteuer auf den Stromverbrauch eingeführt werden. Dies könnte die Profitabilität des Geschäftes erheblich beeinflussen.
Kleine Betreiber mit einem Verbrauch von weniger als 2,25 Millionen Kilowattstunden (kWh) würden von der Abgabe ausgenommen. Größere Firmen müssten hingegen mit einem Anstieg der Gebühren auf bis zu 5 Cent pro kWh rechnen.
Nach Texas gilt New York als einer der wichtigsten Standorte für die Mining-Industrie in den Vereinigten Staaten. New York ist stärker von Kernenergie abhängig und produziert zugleich mehr Wasserkraft als jeder andere US-Bundesstaat.
Für viele Bitcoin-Miner ist das Timing denkbar ungünstig. Laut TheMinerMag stiegen die durchschnittlichen “Produktionskosten” für einen Bitcoin im zweiten Quartal 2025 auf über 70.000 US-Dollar. In Äthiopien hingegen bekommt man einen BTC für nur 20.000 US-Dollar.
Von der neuen Steuer wären allerdings solche Mining-Unternehmen ausgenommen, die ausschließlich auf erneuerbare Energiequellen setzen. Befürworter des Gesetzesentwurfs sehen darin daher eine Möglichkeit, negative Umweltauswirkungen einzudämmen.
Die größten börsennotierten Mining-Firmen der Welt haben ihren Sitz überwiegend in den Vereinigten Staaten. Darunter befinden sich MARA Holdings, Riot Blockchain und Core Scientific.
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