- Der Anbau von Bio-Lebensmitteln wächst nur verhalten.
- Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln stieg im letzten Jahr.
- Importe von Bio-Produkten nehmen aufgrund der Nachfrage zu.
- Rohstoffrallye 2.0 - Diese 3 Werte könnten jetzt explodieren! (hier klicken)
Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln hat in Deutschland im vergangenen Jahr nach Angaben des BÖLW erneut zugelegt. Dieser ist der Spitzenverband für die deutschen Erzeugerbetriebe, verarbeitenden Unternehmen und den Handel von Bio-Lebensmitteln. Genaue Zahlen zum deutschen Biomarkt will der BÖLW am Vormittag des ersten Messetags in Nürnberg vorstellen.
Mehr Bio im Supermarktregal
Diese positive Entwicklung das zweite Jahr in Folge sei sehr ermutigend, sagt Andres. Der Handel stelle inzwischen mehr Bio in die Regale. Es gehe aber noch mehr, betont sie. "Es gibt Produktgruppen - etwa Kaffee oder Schokolade - da könnten die Geschäfte noch mehr in Bio-Qualität anbieten, denn die Nachfrage ist da."
Die steigende Nachfrage führt laut BÖLW aber auch dazu, dass das Angebot aus heimischer Produktion zum Teil knapp wird. Selbst gängige Feldgemüse wie Möhren und Zwiebeln müssen demnach importiert werden, um den Bedarf zu decken. Auch bei Milch, Butter, Fleisch stiegen die Importe.
"Es ist eine verpasste Chance für Deutschland, die Umstellung auf Bio nicht stärker zu fördern", sagt Andres. Die Bio-Lebensmittelwirtschaft schaffe nahezu 400.000 Arbeitsplätze, bringe sichere Lieferketten und Perspektiven für die deutsche Landwirtschaft./igl/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.