Die Flagge der Ukraine.
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dpa-AFX  | 
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Ukrainische Drohnen verursachen Feuer auf Öltanker

MOSKAU (dpa-AFX) - Durch einen ukrainischen Drohnenangriff ist auf einem Öltanker im russischen Hafen Tuapse am Schwarzen Meer ein Brand ausgebrochen. Die Besatzung sei vom Schiff gebracht worden, teilte der Zivilschutzstab der südrussischen Region Krasnodar mit. Auch das Terminal zur Ölverladung sei durch den Angriff beschädigt worden.

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Telegramkanäle verbreiteten Fotos, die auf drei Brände im Hafen hindeuten. Später ergänzte der Stab, zwei zivile ausländische Schiffe unter ausländischer Flagge seien beschädigt worden. Nähere Erläuterungen wurden nicht gemacht. Auch über anderen Hafenstädten der russischen Schwarzmeerküste seien Trümmer ukrainischer Drohnen niedergegangen, hieß es.

Nach Darstellung des ukrainischen Generalstabs wurden bei dem Angriff auf den Hafen von Tuapse auch die Ölverladeinfrastruktur getroffen. "Dieser Terminal ist einer der größten in Russland", hieß es auf Telegram weiter. Die Angaben der ukrainischen Militärs konnten von unabhängiger Seite nicht überprüft werden.

Am Schwarzen Meer sind Noworossijsk und Tuapse die wichtigsten Häfen für den russischen Ölexport. Die ukrainischen Streitkräfte greifen seit Monaten die zur Finanzierung des Krieges wichtige Ölindustrie Russlands an. Russland überzieht das Nachbarland Ukraine seit mehr als dreieinhalb Jahren mit Krieg.

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Ukrainische Drohnenangriffe wurden auch aus anderen Teilen Russlands gemeldet. Im Gebiet Rostow im Süden gab es nach Behördenangaben zwei Verletzte. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es seien 164 ukrainische Drohnen abgewehrt worden - das lässt auf einen großen ukrainischen Angriff schließen.

Vier Tote im Gebiet Dnipropetrowsk

In der Ukraine wurden durch einen russischen Drohnenangriff im Gebiet Dnipropetrowsk vier Menschen getötet, darunter zwei Kinder, wie Gouverneur Wladyslaw Hajwanenko auf Telegram mitteilte. Im Schwarzmeer-Gebiet Odessa wurden nach Behördenangaben zwei Menschen getötet und zwei verletzt. Einschläge gab es auch im Gebiet Saporischschja im Süden sowie Tschernihiw im Norden./fko/DP/he

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