- Ukrainische Drohnen griffen russische Ölindustrie an.
- Drei Öldepots in Stawropol gerieten in Brand.
- Im Schwarzmeer-Hafen wurde ein Terminal beschossen.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Um welche Anlagen es sich genau handelte, sagte der Gouverneur nicht. Allerdings wurde in der Region ein örtlich begrenzter Ausnahmezustand verhängt. Gebäude seien evakuiert, Menschen in Sicherheit gebracht worden.
Ukrainische Drohnenangriffe im Schwarzmeer-Hafen von Noworossijsk meldete erneut auch das internationale Kaspische Pipeline-Konsortium. Dort sei ein Terminal bei der Verladung von Öl (Rohöl) auf zwei ausländische Tanker beschossen worden, teilte das Unternehmen mit. Auf einem Schiff, das unter der Flagge des westafrikanischen Landes Liberia fahre, sei ein Feuer gelöscht worden. Es gebe keine Verletzten, beide Schiffe seien weiter seetauglich.
Selenskyj: Setzen Angriffe auf russische Ölanlagen fort
Das sei bereits der "fünfte Akt der Aggression gegen ein ziviles Objekt" des Konsortiums, teilte das Unternehmen mit. Die Ukraine zielt auf Anlagen der russischen Ölindustrie, um so auch den für Moskaus Kriegskasse wichtigen Energieexport zu treffen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj veröffentlichte einmal mehr Videos, die die brennenden Anlagen zeigen sollen. "Wir setzen unsere Reaktion auf russische Angriffe auf vollständig gerechtfertigte und präzise Weise fort", erklärte er. Es seien unter anderem drei Öldepots in der Region Stawropol angegriffen worden. "Direkte Treffer wurden auf drei Tanker der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer verzeichnet", sagte Selenskyj.
Ukraine meldet Tote und Verletzte
Zuvor hatte Selenskyj einen der massivsten russischen Angriffe mit ballistischen Raketen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew gemeldet. Demnach gab es einen Toten und 16 Verletzte sowie schwere Zerstörungen. Ein Unternehmen für Schutzausrüstungen von Soldaten teilte mit, dass seine Produktionsstätte komplett zerstört worden sei.
Im Kiewer Gebiet sei zudem eines der größten Logistikzentren des Landes zerstört worden, teilten die Behörden mit. In einem Vorort der ostukrainischen Stadt Charkiw meldeten offizielle Stellen drei Tote und 16 Verletzte nach russischen Angriffen./mau/DP/zb
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