- Drohnenangriff auf Atomkraftwerk in den Emiraten.
- Ein Generator der Anlage geriet in Brand, keine Verletzten.
- IAEA bestätigte, dass die Strahlenwerte normal sind.
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ABU DHABI (dpa-AFX) - Bei einem Drohnenangriff in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist an einem Atomkraftwerk ein Feuer ausgebrochen. Ein Stromgenerator der Anlage in der Wüstenregion westlich von Abu Dhabi sei in Brand geraten, teilte das Medienbüro der Hauptstadt mit. Der Brand habe die Sicherheit der Anlage aber nicht gefährdet und der Betrieb laufe normal, hieß es. Auch Verletzte habe es nicht gegeben.
Der Verdacht richtete sich schnell gegen den Iran, der die Emirate seit Kriegsbeginn im Nahen und Mittleren Osten besonders stark angegriffen hat. Das Land meldete seit Ende Februar nahezu 3.000 iranische Angriffe mit Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern.
Das Atomkraftwerk Baraka ist die wichtigste Stromquelle der Emirate und soll mit seinen vier Reaktoren etwa ein Viertel des landesweiten Strombedarfs decken. Den Betreibern zufolge ist es das erste Atomkraftwerk in der arabischen Welt. Unter anderem treiben aber Saudi-Arabien und Ägypten eigene Pläne zur Entwicklung und Nutzung von Atomkraft voran.
IAEA-Direktor Grossi besorgt
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Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, zeigte sich schwer besorgt über den Vorfall. "Militärische Handlungen, die die Atomsicherheit gefährden, sind nicht hinnehmbar", teilte er mit. Die Emirate hätten die IAEA aber informiert, dass die Strahlenwerte normal seien.
Der emiratische Außenminister, Abdullah bin Sajid, verurteilte in einem Telefonat mit Grossi den Angriff als eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht, wie die staatliche Nachrichtenagentur WAM berichtete. Bin Sajid habe das Recht der Emirate betont, "auf diese Terroranschläge zu reagieren und alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz ihrer Sicherheit" zu ergreifen.
Am Abend hieß es vom Verteidigungsministerium der Emirate, insgesamt seien am Sonntag drei aus westlicher Richtung kommende Drohnen in das Staatsgebiet eingedrungen. Zwei habe man abfangen können, während die dritte Drohne einen Stromgenerator außerhalb des inneren Sicherheitsbereiches des AKWs Baraka getroffen habe. Ermittlungen zu dem Angriff liefen, hieß es weiter./jot/DP/he
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