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Ölpreise ziehen weiter an - Brent auf höchsten Stand seit knapp zwei Wochen

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind zum Start in die Woche wegen der wieder schärferen Töne zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten weiter gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im Juli zog am Montag im frühen Handel um bis zu zweieinhalb Prozent auf 112 Dollar (Dollarkurs) an und war damit so teuer wie seit knapp zwei Wochen nicht mehr. In den Tagen danach war der Preis infolge der Hoffnung auf eine baldige diplomatische Lösung für ein endgültiges Ende des Kriegs am Persischen Golf zeitweise bis auf 96 Dollar gefallen.

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Offshore-Plattform in der Nordsee (Symbolbild).
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Diese Hoffnungen sind inzwischen jedoch wieder verpufft und mit dem Ölpreis ist es wieder Schritt für Schritt nach oben gegangen. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar zog der Ölpreis um etwas mehr als die Hälfte an. Derzeit gibt es eine Waffenruhe zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Die für den weltweiten Ölhandel wichtige Straße von Hormus ist allerdings weiter blockiert.

Am Sonntagabend hatte US-Präsident Donald Trump mit einer Wiederaufnahme des Kriegs gegen den Iran gedroht. "Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben", schrieb er auf der Plattform Truth Social. "DIE ZEIT DRÄNGT!" Der US-Verbündete Israel stellt sich bereits auf einen möglichen Neubeginn der gemeinsamen Angriffe im Iran ein.

Ein iranischer Militärsprecher warnte laut Nachrichtenagentur Tasnim, jede neue "Torheit" der USA werde "noch vernichtendere und schwerere Schläge" zur Folge haben. Das US-Nachrichtenportal "Axios" zitierte Trump nach einem Telefoninterview mit der Aussage, dass der Iran "viel härter" als zuvor getroffen werde, sollte die Führung des Landes in den Bemühungen um ein Kriegsende keinen besseren Vorschlag vorlegen./zb/stk


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