- Die Ölpreise stiegen am Mittwoch deutlich an.
- Brent kostete 69,36 US-Dollar, WTI 64,33 Dollar.
- Die Verhandlungen zwischen Iran und USA dauern an.
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Die positive Stimmung an den Aktienmärkten und besser erwartet ausgefallene US-Industriedaten stützten die Ölpreise. So war die Industrieproduktion im Januar stärker gestiegen als erwartet. Auch Zahlen aus der Bauwirtschaft fielen besser als von Analysten prognostiziert aus. Eine robuste US-Wirtschaft würde auch die Nachfrage nach Rohöl stützen.
Im Blick der Märkte stehen weiterhin die Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Der Iran dämpfte nach der zweiten Verhandlungsrunde mit den USA die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch. Außenminister Abbas Araghtschi sagte dem Staatsfernsehen: "Der Weg zu einer Einigung hat begonnen, wir sind bereit." Er fügte hinzu: "Das bedeutet aber nicht, dass wir eine Einigung erzielt haben."
Die Gespräche finden vor dem Hintergrund einer militärischen Drohkulisse der Vereinigten Staaten statt. Im Januar ließ Irans Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. Trump drohte der iranischen Führung daraufhin mit militärischem Eingreifen und ließ die Militärpräsenz rund um den Iran verstärken. Das Land ist ein wichtiges Ölförderland.
Die zweitägigen Genfer Verhandlungen Russlands und der Ukraine über ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden Krieges sind ohne greifbares Ergebnis beendet worden. Nach knapp zweistündigen Gesprächen verließ die russische Delegation am Mittwoch den Ort des Treffens, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete. Ergebnisse der Gesprächsrunde unter Vermittlung der USA wurden nicht mitgeteilt. Russland ist ebenfalls ein wichtiges Ölförderland./jsl/la/he
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