NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete 62,15 US-Dollar. Das waren 21 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 26 Cent auf 58,24 Dollar (Dollarkurs). Seit dem Morgen hielten sich die Notierungen in einem eher ruhigen Handel in engen Grenzen.
In der Nacht zum Dienstag hatte die US-Regierung mit einiger Verspätung wöchentliche Daten zu den Ölreserven veröffentlicht. Die Lagerbestände an Rohöl sind demnach leicht um 0,4 Millionen Barrel gestiegen, während am Markt ein Rückgang erwartet worden war. Die Kennzahlen konnten keine nennenswerten Preisbewegungen auslösen.
Am Ölmarkt haben die Anleger derzeit geopolitische Risiken im Blick, unter anderem einen Konflikt zwischen den USA und dem Opec-Mitglied Venezuela. Dieser war zuletzt immer weiter eskaliert. Die US-Streitkräfte haben vor der Küste des südamerikanischen Landes zahlreiche Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge zusammengezogen.
Nach Einschätzung von Rohstoffexperten des chinesischen Handelshauses Qisheng Futures haben die geopolitischen Risiken das Problem des Überangebots auf dem Ölmarkt zuletzt "weitgehend abgeschwächt". Die Risiken auch durch den Krieg in der Ukraine dürften die Ölpreise vorerst weiter stützen./jkr/jsl/he
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