- Die Ölpreise haben am Donnerstag erneut nachgegeben.
- Brent kostete zuletzt 64,81 US-Dollar, WTI 61,22 Dollar.
- Seit Wochenbeginn fielen die Ölpreise um über vier Dollar.
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Anleger am Ölmarkt warten weiterhin auf die Beratungen einiger Mitglieder von Opec+ am Wochenende. Im Raum stehen Spekulationen über eine weitere Angebotserhöhung des Ölkartells ab November. Die Opec wies aber darauf hin, dass noch nichts entschieden sei. "Einen großen Schritt kann man allerdings nicht gänzlich ausschließen, da die Ölpreise noch immer vergleichsweise hoch sind und Saudi-Arabien offenbar seine Marktanteile erhöhen will", schreibt Commerzbank-Experten Barbara Lambrecht. "Wenn die acht Produzenten allerdings wie im Vormonat 'nur' eine Erhöhung von 137.000 Barrel pro Tag ankündigen, könnten die Preise sogar leicht zulegen."
Das Wachstum der Nachfrage sei schwach, während das Angebot reichlich sei, sagte Ölanalystin Priyanka Sachdeva vom Broker Phillip Nova Pte in Singapur. Das deute auf ein Überangebot am Ölmarkt im nächsten Jahr hin. Auch die zuletzt in den USA gestiegenen Rohöllagerbestände deutet laut Experten auf ein Überangebot hin./jsl/he
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