In den USA sind die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche überraschend und deutlich gestiegen. Die Rohölvorräte legten laut Daten vom Energieministerium um 7,1 Millionen auf 426,0 Millionen Barrel (je 159 Liter) zu. Analysten hatten im Schnitt hingegen mit einem Rückgang um 1,7 Millionen Barrel gerechnet. Am Dienstag hatte bereits das private API-Institut über eine ähnliche Entwicklung berichtet.
Weiterhin steht die US-Handelspolitik im Blick der Märkte. Präsident Donald Trump hatte zuletzt die Frist der bislang für diesen Mittwoch angepeilten US-Zölle auf den 1. August verschoben. Am Dienstag sagte er, dass diese Frist nicht mehr verschoben werde. Die Unsicherheit bleibt hoch. Die Preisabschläge für Rohöl seit Jahresbeginn lassen sich laut Rohölexperten vor allem mit der Zollpolitik des US-Präsidenten begründen. Diese könnte das Weltwirtschaftswachstum belasten und damit auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen./jsl/he
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