NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag merklich nachgegeben. Die US-Zollpolitik sorgt für Verunsicherung. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent-Öl zur Lieferung im September kostete zuletzt 68,86 US-Dollar. Das waren 1,34 Dollar (Dollarkurs) weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im August fiel um 1,55 Dollar auf 66,86 Dollar.
Weiterhin bestimmt die US-Zollpolitik das Geschehen am Rohölmarkt. Das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump bleibt wenig vorhersehbar. So hat dieser jetzt Zölle in Höhe von 50 Prozent gegen Brasilien verhängt.
Investoren schauen jüngst auch wieder mehr auf die Entwicklung im Nahen Osten. Die Huthi-Miliz hat nach US-Angaben erneut ein Handelsschiff versenkt und dabei eine unbekannte Zahl von Menschen getötet.
Der Ölverbund Opec+ diskutiert laut Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg über eine Pause bei den Fördermengenerhöhungen. Für den August war zuletzt eine deutliche Erhöhung der Fördermenge beschlossen worden. Im September soll eine weitere folgen. Für den Oktober werde jedoch über eine Pause diskutiert. Bloomberg verweist auf Delegierte der Staaten der Opec+./jsl/he/stk
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