- Die IEA erwartet ein höheres Rohölüberangebot.
- Die Ölversorgung übersteigt die Nachfrage um 4 Millionen Barrel.
- Rohölpreise sanken auf 62,25 US-Dollar pro Barrel Brent.
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Der Ölverbund OPEC+ habe seine Produktion zuletzt weiter angekurbelt. Zudem hätten sich die Aussichten für eine Ausweitung der Förderung außerhalb der Opec+ im kommenden Jahr verbessert, schreibt die IEA.
Für das laufende Jahr rechnet der Interessenverband von Industriestaaten mit einem Anstieg der Fördermenge um durchschnittlich 3 Millionen Barrel pro Tag und im kommenden Jahr um täglich 2,4 Millionen. Zwar werde auch die Nachfrage steigen. Der Anstieg der Nachfrage dürfte in den beiden Jahren aber bei jeweils 700.000 Barrel pro Tag liegen. Damit revidierte die IEA ihre bisherige Prognose etwas nach unten.
"Mit Blick auf die Zukunft dürften die Rohölvorräte stark ansteigen, da große Mengen Rohöl auf dem Seeweg zu den großen Ölzentren an Land transportiert werden", erklärte die in Paris ansässige Agentur, die wichtige Volkswirtschaften berät.
In den vergangenen Monaten hat sich Rohöl auf dem Weltmarkt verbilligt. Zuletzt mussten für ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent 62,25 US-Dollar bezahlt werden. Zu Beginn des Jahres hatte der Preis noch bei über 74 Dollar (Dollarkurs) gelegen./jsl/mis/jha/
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