Aktien Wien Schluss: ATX verliert weiter nach Rekordhoch

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WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt hat seine jüngste Konsolidierung am Freitag fortgesetzt. Nach einem überwiegend schwächeren Verlauf schloss der Leitindex ATX bei 6.527,59 Punkten praktisch auf der Vortageslinie. Am Donnerstag hatte das Börsenbarometer noch im frühen Handel ein Rekordhoch bei knapp 6.572 Zählern aufgestellt, letztlich aber mit Verlusten geschlossen. Auf Wochensicht verbuchte er ein starkes Plus von 4,3 Prozent.

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Für den ATX Prime ging es vor dem Wochenende um 0,05 Prozent auf 3.212,66 Zähler hinauf. Eine ähnlich verhaltene Entwicklung gab es im europäischen Umfeld.

Da das Geschäft an den US-Börsen vor dem Wochenende feiertagsbedingt ruhte, blieb der Handel über weite Strecken impulsarm und mit unterdurchschnittlichen Umsätzen. Der große Verfall an den Terminbörsen hinterließ wie die Meldungslage aus dem Nahen Osten kaum Spuren am österreichischen Aktienmarkt.

So herrscht nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zur Beendigung des Iran-Kriegs weiter Unsicherheit. Für Freitag anberaumte weiterführende Gespräche zwischen den USA und dem Iran wurden abgesagt, was den Ölpreisen zeitweise etwas Auftrieb gab. Hintergrund waren neue Kämpfe zwischen der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz. Jüngsten US-Angaben zufolge haben sich die beiden Kontrahenten mittlerweile aber auf eine Waffenruhe geeinigt.

Unterstützt wurde der ATX letztlich von den Schwergewichten aus dem Bankensektor. Erste Group , Bawag und RBI gewannen bis zu 0,7 Prozent. Schwächer zeigten sich dagegen Industrie- und Bauwerte. Besonders Voestalpine und Strabag büßten 2,5 respektive 3,7 Prozent ein. AT&S setzten ihren Rekordlauf zunächst fort, konnten die Gewinne aber nicht halten. Die Titel schlossen unverändert, womit sich auf Wochensicht ein Kursplus von über 46 Prozent ergibt.

Werte aus dem Artikel:

Bei Zumtobel bestätigte die Erste Group ihre Halteempfehlung, senkte aber das Kursziel von 5,4 auf 4,8 Euro. Die Hinabsetzung sei in erster Linie auf niedrigere Gewinnprognosen zurückzuführen, die eine schwächere Umsatzentwicklung und höhere Restrukturierungskosten als zuvor angenommen widerspiegeln würden, schrieb Analyst Michael Marschallinger. Die Aktien verloren 1,4 Prozent auf 4,34 Euro./spa/ste/APA/men


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