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Spannung herrschte international vor der am Abend anstehenden Bekanntgabe der US-Leitzinsentscheidung. Mit einer Zinssenkung durch die Fed ist nach Einschätzung der Helaba-Analysten nicht zu rechnen und dies sei auch marktseitig nahezu vollständig eskomptiert. Allerdings dürfte die Tür für zukünftige Lockerungen geöffnet bleiben, wobei die Leitzinsprojektionen mit besonderem Interesse zu verfolgen sind, hieß es weiter von den Experten.
Am heimischen Aktienmarkt zog die Strabag-Aktie mit einem zweistelligen Kursverlust von 12,6 Prozent auf 65,90 Euro die Aufmerksamkeit auf sich. Die Strabag-Gründerfamilie Haselsteiner will rund 1,7 Prozent des Baukonzerns verkaufen, teilte die Nachrichtenagentur Bloomberg bereits am Dienstagabend mit. Die rund 2 Millionen Aktien sollen ab dem Berichtstag veräußert werden. Der Kurs der Aktie ist heuer bereits sehr stark gestiegen. Die Familie Haselsteiner als größter Strabag-Aktionär würde mit dem Verkauf ihren Anteil laut Bloomberg auf 29 Prozent senken.
Beim Branchenkollegen Porr gab es ein Minus von 4,4 Prozent zu sehen. Beim Cateringunternehmen Do&Co ging es 4,5 Prozent abwärts. Palfinger bauten hingegen ein Plus von 5,7 Prozent. Voestalpine schwächten sich um 2,5 Prozent ab und Wienerberger um 2,4 Prozent. Die OMV-Titel gewannen 1,6 Prozent.
Die schwergewichteten Bankenwerte gingen in verschiedenen Richtungen. Hier gab vor allem die Raiffeisen Bank International-Aktie deutlich um 1,6 Prozent nach. BAWAG und Erste Group verteuerten sich hingegen um 0,4 bzw. 0,3 Prozent.
Im Segment direct market knickten die Papiere von Steyr Motors nach der jüngsten Kursrally um 64,6 Prozent auf 85,0 Euro ein. In einem Monat hat die Aktie des oberösterreichischen Spezialmotorenbauers dennoch etwa 350 Prozent an Wert gewonnen./ste/sto/APA/nas
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