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Aktien Wien Schluss: ATX stark unter Druck - Zollsorgen belasten

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Aktienindizes haben am Montag kräftig nachgegeben. Wie bereits am Freitag lastete die Angst vor neuen US-Zöllen auf der Anlegerstimmung. Der Leitindex ATX schloss 2,38 Prozent tiefer bei 4.076,36 Punkten. Der marktbreitere ATX Prime büßte 2,35 Prozent ein bei 2.048,48 Zählern.

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ATX (Austrian Traded Index) 5.677,87 ATX (Austrian Traded Index) Chart +0,55%
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Keine starke Auswirkung am Markt hatten am Nachmittag veröffentlichte Inflationsdaten aus Deutschland. Die deutsche Inflationsrate ist im März gesunken.

Am Mittwoch will US-Präsident Donald Trump dann ein groß angelegtes Zollpaket verkünden. So dürften reziproke Zölle gegen alle Länder angekündigt werden, wie Trump jüngst bekräftigte. Nach dem 2. April sei er aber zu "Deals" mit Ländern, die die US-Zölle vermeiden wollen, bereit.

Ganz unten standen in Wien die ex-Dividende gehandelten Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) und von Andritz , die um 7,1 und 8,3 Prozent nachgaben.

Porr-Titel fielen um 2,6 Prozent auf 26,25 Euro. Analysten von Warburg Research haben ihr Kursziel für die Aktien des Baukonzerns von 29 auf 36 Euro je Aktie erhöht. Der zuständige Experte Philipp Kaiser hat weiters die Kaufempfehlung "Buy" bestätigt.

Anteile der CPI Europe AG legten dagegen 0,7 Prozent zu. Am Freitag nach Börsenschluss hat die frühere Immofinanz AG erstmals unter ihrem neuen Namen Bilanz gelegt. Nach einer Stabilisierung des Umfelds und Neubewertungen wurde fürs Jahr 2024 nun ein Konzerngewinn von 133,5 Millionen Euro verbucht, teilte CPI Europe Freitagabend mit.

Zulegen konnten auch die Papiere von Pierer Mobility mit plus 0,6 Prozent. Bis Ende März braucht das Tochterunternehmen - der insolvente Motorradhersteller KTM - weiteres Geld, um den Betrieb im April und Mai zu sichern. Insgesamt werden dafür 100 Millionen Euro benötigt, die vom indischen Miteigentümer Bajaj in Aussicht gestellt worden sind. Noch soll das Geld nicht da sein. Man sei aber optimistisch, dass es demnächst komme, möglicherweise erfolge die Transaktion in zwei Tranchen, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) in ihrer Samstagausgabe./spo/ste/APA/jha

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