- Der ATX schloss 1,71 Prozent höher mit 5.619,76 Zählern.
- An der ATX-Spitze zogen die Papiere von Strabag um 11,7 Prozent an.
- Aktien der Österreichischen Post gewannen 0,5 Prozent.
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Der österreichische Leitindex schloss 1,71 Prozent höher mit 5.619,76 Zählern. Für den ATX Prime ging es um 1,66 Prozent auf 2.788,18 Punkte hinauf. Im europäischen Umfeld überwogen moderate Kursgewinne.
Nun richten sich die Blicke auf die am Mittwoch anstehende geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank Fed. "Dabei geht es nicht nur um die Zinsentscheidung selbst, sondern um die Aussagen von Fed-Chef Powell und die Frage, ob US-Präsident Donald Trump zeitgleich die Nominierung für den Chefposten bekanntgeben wird", schrieben die Experten der Helaba. Die Unabhängigkeit der US-Notenbank werde wohl wieder stärker zum Thema werden.
An der ATX-Spitze zogen die Papiere von Strabag um 11,7 Prozent an. Der Baukonzern hatte seine Prognose für die operative Marge für 2025 nach oben geschraubt und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen. Strabag verwies auf positive Effekte aus Großprojekten in Deutschland und im internationalen Geschäft sowie milde Witterungsverhältnisse in Deutschland.
Antrieb bekam der ATX zudem von den schwer gewichteten Bankwerten, die am Dienstag erneut europaweit gefragt waren. Den Analysten der britischen Bank Barclays zufolge haben Investoren von beiden Seiten des Atlantiks in den vergangenen Wochen ein starkes Interesse Banken geäußert, die sich auf Osteuropa fokussieren. Die Region werde von vielen Marktteilnehmern wegen überlegener Wachstumsaussichten, indirektem Rückenwind durch deutsche Konjunkturmaßnahmen sowie Hoffnungen auf Frieden und einen Wiederaufbau in der Ukraine als "must-own" angesehen.
Ein bevorzugter Name bei den Anlegern ist den Barclays-Analysten zufolge die Erste Group
Papiere der Österreichischen Post
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