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Aktien Wien Schluss: ATX legt deutlich zu - Hoffnung auf Frieden treibt an

WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Donnerstag deutlich höher aus dem Handel verabschiedet. Der Leitindex ATX gewann 1,56 Prozent auf 4.026,73 Punkte. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es überwiegend deutlich nach oben.

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ATX (Austrian Traded Index) 5.677,87 ATX (Austrian Traded Index) Chart +0,56%
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Die Aussicht auf Friedensgespräche im Ukraine-Krieg beflügelte international die Aktienkurse. US-Präsident Donald Trump telefonierte mit Kremlchef Wladimir Putin und vereinbarte Verhandlungen über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Gleichzeitig legte Trumps Regierung erstmals öffentlich dar, wie sie sich einen Deal für ein Kriegsende vorstellt - und zwar an mehreren Stellen ganz im Sinne Moskaus.

In Wien rückte auf Unternehmensebene die Strabag mit Zahlen für 2024 ins Blickfeld und die Aktie des Baukonzerns reagierte mit einem Kurssprung von 8,6 Prozent. Der Konzern hat seine Bauleistung um ein Prozent auf 19,24 Milliarden Euro ausgebaut. Der Auftragsbestand legte um 8 Prozent auf 25,36 Milliarden Euro zu und erreichte damit einen Rekordstand. Die Analysten von der Erste Group schrieben aufgrund der Auftragseingänge von einem starken Auftakt in das neue Geschäftsjahr.

Verkehrszahlen gab der Flughafen Wien bekannt. Die Flughafengruppe mit den Standorten Wien, Malta und Kosice hat im Januar erhöhte Passagierzahlen verzeichnet. Die Airport-Aktie zeigte sich davon nicht beeindruckt und gab 0,8 Prozent ab.

Andritz -Papiere legten um 3,1 Prozent auf 56,80 Euro zu. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des Anlagenbauers von 77 auf 78 Euro angehoben. Die Empfehlung "Buy" wurde gleichzeitig bestätigt.

Im Technologiebereich zogen AT&S um starke 5,2 Prozent hoch. Unter den schwergewichteten Banken verteuerten sich Erste Group um 3,8 Prozent und Raiffeisen Bank International um 1,2 Prozent. Bawag verbilligten sich hingegen um 0,8 Prozent. Voestalpine gewannen unter den weiteren Schwergewichten 3,7 Prozent.

Die Verbund-Titel sanken um 2,4 Prozent. Die Porr-Aktie gewannen 4,6 Prozent. Zuwächse von 3,8 und 2,8 Prozent wiesen DO&CO und Wienerberger auf./ste/sto/APA/jha

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