- Der ATX schloss am Freitag bei 4.808,16 Punkten.
- In dieser Woche legte der ATX drei Prozent zu.
- Die Inflationsrate in der Eurozone sank auf 2,1 Prozent.
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Grund für die starke Entwicklung in dieser Woche waren vor allem gut aufgenommene Unternehmensberichte. Nachdem in den vergangenen Tagen schon OMV, Andritz und die RBI mit ihren Zahlen überzeugt hatten, richteten sich die Blicke zum Wochenausklang auf die Quartalsbilanz des größten ATX-Werts.
Die Erste Group übertraf dabei mit ihren Neunmonatszahlen die selbst erhobenen Konsensschätzungen und hob zudem den Ausblick für das Gesamtjahr an. Die Analysten der UBS sahen laut einer ersten Reaktion "solide Kernergebnisse und eine starke Kapitalquote". Die Aktie kletterte um 5,5 Prozent auf ein neues Rekordhoch.
Datenseitig standen am Berichtstag die Verbraucherpreise für die Eurozone auf dem Programm, die jedoch keine maßgeblichen Impulse setzten. Die Inflationsrate sank nämlich wie erwartet auf 2,1 Prozent und bewegte sich weiter auf das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank zu.
Unter den übrigen Einzelwerten legten die Aktien der BAWAG um 2,8 Prozent zu und Papiere der RBI bestätigten mit plus 2,7 Prozent die starken Vortagesgewinne. Für letztere haben die Analysten der Baader Bank ihre in Reaktion auf die Q3-Zahlen von "Sell" auf "Reduce" angehoben. Das 6-Monats-Kursziel wurde von Analyst Pierre-Yves Gauthier von 27,3 auf 30,4 Euro erhöht.
Einen starken Wochengewinn von fast sieben Prozent verbuchten auch die Papiere der AT&S. Die Analysten der Erste Group verwiesen dabei auf gute Tech-Zahlen, die Annäherung USA-China und die Zinssenkung der Fed. Die Aktien bauten im Zuge der diesjährigen Erholungsrally ihren Gewinn im laufenden Jahr auf bereits 166 Prozent aus. Am Berichtstag gewannen die Titel weitere 1,1 Prozent.
Andritz und Verbund kamen nach dem starken Vortag hingegen am Freitag jeweils um rund ein Prozent zurück. Am unteren ATX-Ende schlossen die Bauwerte Strabag und Porr in einem schwachen Branchenumfeld bis zu zwei Prozent leichter./spa/mik/APA/nas
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