Die Beurteilung der aktuellen Lage stieg besonders deutlich. Aber auch die Erwartungen der Verbraucher verbesserten sich.
Insgesamt befindet sich das Verbrauchervertrauen aber immer noch auf einem historisch niedrigen Niveau. "Es ist unwahrscheinlich, dass die Verbraucher ihr Vertrauen in die Wirtschaft zurückgewinnen, wenn sie nicht die Gewissheit haben, dass eine Verschlimmerung der Inflation unwahrscheinlich ist", kommentierte Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage. Hier könnte eine Stabilisierung der Zollpolitik helfen. "Derzeit lassen die Befragungen wenig darauf schließen, dass andere politische Entwicklungen, einschließlich der jüngsten Verabschiedung des Steuer- und Ausgabengesetzes, die Stimmung der Verbraucher wesentlich beeinflusst haben."
Die Inflationserwartungen der Verbraucher sanken unerwartet auf kurze Sicht. Auf Sicht von einem Jahr fielen sie von 5,0 Prozent im Vormonat auf 4,4 Prozent. Hier hatten Ökonomen einen unveränderten Wert prognostiziert. Die längerfristigen Inflationserwartungen fielen erneut, und zwar von 4,0 Prozent auf 3,6 Prozent. Hier waren 3,9 Prozent erwartet worden. Die US-Notenbank Fed strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an.
Der Indikator der Universität Michigan misst das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter etwa 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen./jsl/he
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