- Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR kämpft in Pokrowsk.
- Die Spezialeinheit "Timur" setzt ihre Operation fort.
- Russland berichtet von abgewehrten ukrainischen Angriffen.
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"Es finden heftige Kämpfe mit den russischen Besatzern statt", heißt es in der Mitteilung des Geheimdienstes. In der vergangenen Woche hatten Medien über die HUR-Operation berichtet.
Vereiteln soll die Spezialeinheit den Angaben nach Versuche des Feindes, seinen Feuerbereich zu erweitern. Auch andere Einheiten des Geheimdienstes seien an den Kämpfen beteiligt. Sie sollen den Fall der strategisch wichtigen Stadt aufhalten. Details nannte der HUR mit Rücksicht auf die Sicherheit der Truppen nicht.
Russland will ukrainische Angriffe abgewehrt haben
Das russische Verteidigungsministerium hatte vorige Woche noch behauptet, die Spezialeinheit nach ihrer Landung "vernichtet" zu haben. Die Einheit war mit dem Hubschrauber nach Pokrowsk verlegt worden, nachdem sich die Lage dort zugespitzt hatte. Der Kommandotrupp soll die Nachschublinien nach Pokrowsk freikämpfen. Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Olexander Syrskyj, wies russische Behauptungen zurück, dass dort ukrainische Soldaten eingekreist seien.
Das russische Verteidigungsministerium berichtete nun, dass mehrere Angriffe von ukrainischer Seite in Pokrowsk abgewehrt worden seien. Demnach tobt in der Stadt auch ein Häuserkampf, bei dem die russische Seite immer wieder die Zahl eingenommener Gebäude meldet. Russland versucht seit mehr als einem Jahr mit hohen Verlusten, die Bergbaustadt im Donbass einzunehmen, die vor dem Krieg etwa 60.000 Einwohner hatte.
Die Angaben der Kriegsparteien sind unabhängig nicht überprüfbar. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als dreieinhalb Jahren gegen den russischen Angriffskrieg./mau/DP/mis
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