Nachdem der chinesische Botschafter am Vortag ins Auswärtige Amt einbestellt worden war, habe Außenminister Johann Wadephul (CDU) noch keinen abschließenden Bericht auch über das Gespräch vorgelegt, sagte Merz. Er werde den Vorfall deswegen nicht abschließend bewerten. Der Kanzler fügte aber hinzu: "So etwas zeigt, dass wir auch mit solchen Phänomenen umgehen müssen." Die Bundesregierung werde die Vorgänge genau aufklären.
Auch EU bestellt chinesischen Botschafter ein
Das Kriegsschiff hatte bei dem Vorfall am 2. Juli deutschen Angaben zufolge ohne Grund und vorherige Kontaktaufnahme einen Laser auf ein deutsches Aufklärungsflugzeug gerichtet. Das Flugzeug war für die EU-Operation "Aspides" unterwegs, mit der Handelsschiffe vor Angriffen durch die jemenitische Huthi-Miliz geschützt werden sollen.
China widersprach der deutschen Darstellung. Sie stimme nicht mit den Fakten überein, die der chinesischen Seite bekannt seien, hieß es aus dem Außenamt in Peking. Auch die EU hat inzwischen den chinesischen Botschafter in Brüssel einbestellt./bk/DP/he
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.