Obwohl der Einzelhändler für seine konservativen Prognosen bekannt ist, hatten sich Analysten mehr erhofft. Die Aktie verlor vorbörslich zunächst rund 9 Prozent, konnte das Minus dann jedoch etwas eingrenzen.
Grundsätzlich habe der Handelskonzern im vierten Quartal solide abgeschnitten, notierte JPMorgan-Analyst Christopher Horvers. Mit Blick auf das erste Quartal habe der Marktkonsens nicht daran gedacht, dass es 2025 keinen zusätzlichen Schalttag gebe. Ein Kursrückschlag könnte Schnäppchenjäger anlocken, die auf eine langfristige Erfolgsstory setzen. Steven Shemesh von RBC lobte das vierte Quartal zunächst einmal als stark. Aber die Messlatte sei hoch gelegt worden.
Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Nettoumsatz um fünf Prozent auf 674,5 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (gut 646 Mrd Euro). Unter dem Strich verdiente Walmart mit 19,4 Milliarden Dollar rund ein Viertel mehr als im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um rund 13 Prozent auf 2,51 Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die eigenen, im Jahresverlauf mehrfach angehobenen Gewinnziele.
Walmart, bekannt für seine niedrigen Preise, profitiert seit Jahren davon, dass sich viele Verbraucher wegen der hohen Inflation auf das Notwendigste beschränken./nas/men/jha/
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