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Volkswagen: Anleger zeigen sich erleichtert – was kommt jetzt?

Volkswagen: Anleger zeigen sich erleichtert – was kommt jetzt?

FRANKFURT - Die Anleger von Volkswagen (VW Aktie) haben am Donnerstag nach Quartalszahlen die Belastungen durch Porsche abgeschüttelt. Die im Dax notierten Vorzüge gewannen auf Tradegate 1,1 Prozent auf 93,05 Euro im Vergleich mit dem Xetra-Schluss. Damit dürften sie im Xetra-Handel ihre jüngste Stabilisierung oberhalb der 90-Euro-Marke fortsetzen.

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Quartalsbilanz drückt auf Ergebnis

Im dritten Quartal rutschte der Autobauer vor allem wegen der Probleme bei der Sportwagentochter Porsche und der Zollbelastungen tief in die roten Zahlen. Ohne die Abschreibungen wegen Porsche sei die Marge aber stark ausgefallen, lobte Analyst Jose Asumendi von JPMorgan. Er hob zudem die starke Netto-Liquidität und den starken Netto-Cashflow hervor.

Marktreaktion und Ausblick

Die Kursbewegung auf Tradegate spiegelt eine kurzfristige Entlastung nach Vorlage der Quartalszahlen wider. Anleger scheinen derzeit die negativen Sondereffekte rund um Porsche von der Bewertung zu trennen und stärker auf operative Kennziffern wie Liquidität und Cashflow zu achten.

Fazit für Anleger

Konservativ orientierte Anleger sollten die Entwicklung abwarten und kurzfristige Kursgewinne gegebenenfalls sukzessive sichern. Wichtig bleibt die Beobachtung, ob die entkoppelten Sondereffekte dauerhaft vom operativen Geschäft zu trennen sind; Stabilität bei Marge, Netto-Liquidität und Cashflow würde weiteren Rückenwind geben. Ein gestaffeltes Vorgehen beim Einstieg oder Gewinnmitnahme sowie das Setzen von Schutzmechanismen (z. B. Stop-Loss) kann helfen, Risiko und Chance zu balancieren.

Darüber diskutiert die Ariva.de-Community aktuell

Die Ariva.de-Community diskutiert intensiv die aktuellen Quartalszahlen und operativen Entwicklungen, sieht Umsatzwachstum und gestiegene operative Ergebnisse bei Volkswagen Pkw und Škoda, aber gemischte Resultate bei Audi/Porsche sowie Sparmaßnahmen und Personalabbau (rund 12.600 Stellen) als zentrale Punkte. Gleichzeitig dominieren Sorgen um die Branche insgesamt, etwa globale Überkapazitäten, mögliche Auswirkungen von Zöllen und Handelsgesprächen, Lieferengpässe sowie Risiken durch Recycling und Qualität, weshalb viele Beiträge Autowerte als hochriskant einstufen. Die Bewertungen und Ausblicke sind geteilt: Einige sehen durch Strategieanpassungen und Kostensenkungen Aufholpotenzial für die VW-Gruppe, andere halten das Papier wegen struktureller Probleme und politischer Einflüsse für kein geeignetes Investment.

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