AKTIE IM FOKUS 2: UBS drehen ins Minus - Händler: Rechtsstreit belastet
ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Ein sehr starkes Zahlenwerk der UBS hat am Mittwoch den Aktien der Schweizer Bank nur vorübergehend Aufwind beschert. So übertraf die Großbank mit den Resultaten des dritten Quartals die Schätzungen der Analysten deutlich; das Papier sprang kurz nach dem Börsenstart um 2,8 Prozent hoch. Zuletzt ging es dann jedoch um mehr als ein Prozent nach unten.
Händler führten dies unter anderem auf vorsichtige Aussagen während der Telefonkonferenz für Analysten zurück. Zudem sorgt der Rechtsstreit im Zusammenhang mit der Abschreibung auf sogenannte AT1-Anleihen der übernommenen Credit Suisse (CS) für Verunsicherung.
Bei den AT-1-Anleihen (Additional Tier1) handelt es sich um hoch verzinstes Kapital, das bei einer schweren Schieflage der Bank auf null abgeschrieben oder in Eigenkapital umgewandelt werden kann. Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) hatte Mitte Oktober in einem Teilentscheid die Verfügung der Finanzmarktaufsicht Finma vom 19. März 2023 aufgehoben, wonach die sogenannten AT1-Anleihen der angeschlagenen CS im Wert von gut 16 Milliarden Franken auf null abgeschrieben werden mussten./ck/mis
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