- Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer planen Reisen 2026.
- Die Verbraucherpreise lagen im Januar 2026 um 2,1 % höher.
- Urlaub wird überwiegend aus Ersparnissen finanziert.
- Rohstoffrallye 2.0 - Diese 3 Werte könnten jetzt explodieren! (hier klicken)
Insgesamt knapp zwei von drei der Befragten mit Urlaubsplänen achten nach eigenen Angaben allerdings stärker auf die Kosten als sonst (50,3 Prozent) oder haben ihre Urlaubspläne bereits deutlich zusammengestrichen (10,6 Prozent).
Allgemeine Preisentwicklung setzt Grenzen
Am häufigsten wird als Begründung, warum bei Reisen gespart wird, auf gestiegene Lebenshaltungskosten verwiesen. Zwar ist die große Teuerungswelle, die Deutschland nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine erfasst hatte, ausgelaufen. Doch zu Beginn des neuen Jahres hat sich das Leben hierzulande wieder etwas stärker verteuert.
Die Verbraucherpreise lagen nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Januar 2026 um 2,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Vor allem die Nahrungsmittelpreise zogen deutlich stärker an als noch im Dezember. Auch Dienstleistungen, wozu Pauschalreisen zählen, verteuern sich seit Monaten überdurchschnittlich.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
"Die Inflation mag sich beruhigt haben, doch die Preissteigerungen der vergangenen Jahre wirken nach", sagt Ulrich Stephan, Chefanlagestratege Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, zu der die Postbank gehört. "Viele Verbraucher reagieren auf die weiterhin hohen Lebenshaltungskosten mit Zurückhaltung bei ihren Ausgaben und beim Urlaub: weniger Reisen, günstigere Ziele, strengere Budgets."
Urlaub wird bezahlt, nicht finanziert
Urlaub auf Pump ist für die überwiegende Mehrheit der Befragten keine Option: Nur vier Prozent der Befragten, die nach eigenen Angaben dieses Jahr verreisen wollen, finanzieren dies überwiegend mit einem Dispo- oder Ratenkredit. Diejenigen, die einmal verreisen, bezahlen ihren Urlaub überwiegend aus Ersparnissen (62,2 Prozent). Befragte, die mehrere Reisen planen, bezahlen dies mehrheitlich aus laufenden Einnahmen (57,9 Prozent)./ben/DP/zb
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.