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Tui-Kunden setzen wegen Iran-Krieg weiter auf Last-Minute-Buchungen

HANNOVER (dpa-AFX) - Der Krieg am Persischen Golf erschwert weiter die Pläne des Reisekonzerns Tui . "Unsere Zahlen und der gesamte Markt zeigen den Trend hin zu einem starken kurzfristigen Buchungsverhalten und insbesondere in die westlichen Mittelmeerländer", teilte der Konzern am Mittwoch mit seinen Quartalszahlen in Hannover mit. Knapp die Hälfte der Verbraucher, die im Sommer verreisen wollten, hätten noch nicht gebucht. Tui-Chef Sebastian Ebel hofft auf höhere Durchschnittspreise. Bei den eigenen Hotels und Kreuzfahrtschiffen zeichnen sich höhere Preise bereits ab.

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TUI AG 6,552 € TUI AG Chart +1,30%
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Nachdem Ebel seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 schon im April ausgesetzt hatte, traut er sich auch jetzt keine Vorhersage zu. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) soll weiterhin 1,1 bis 1,4 Milliarden Euro erreichen und damit möglichst nah an das Vorjahresniveau von 1,4 Milliarden herankommen. Die ursprünglich angepeilte Steigerung ist längst vom Tisch.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 (30. September) blieb der Umsatz des Konzerns mit 8,56 Milliarden Euro knapp unter dem Vorjahresniveau. Obwohl der Iran-Krieg das Ergebnis mit 40 Millionen Euro belastete, verringerte sich der saisontypische bereinigte operative Verlust um etwas mehr als ein Viertel auf rund 116 Millionen Euro. Unter dem Strich entfiel auf die Tui-Aktionäre ein Fehlbetrag von rund 325 Millionen Euro, eine Verbesserung um 17 Prozent./stw/zb


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