- Toyota hebt den Gewinnausblick auf 3,8 Billionen Yen an.
- Kenta Kon wird neuer Unternehmenschef ab April.
- Im letzten Quartal steigerte Toyota den Absatz um 3 Prozent.
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Grund für den Chefwechsel sei unter anderem eine geplante Verbesserung der Profitabilität des Konzerns - hier stünden dringende Maßnahmen an, hieß es von Toyota. Kon solle die gesamte Wertschöpfungskette ins Auge nehmen. Der Manager löst den seit 2023 amtierenden Koji Sato ab, der andere Aufgaben im Konzern übernimmt und die Zusammenarbeit mit Zulieferern und in der Branche insgesamt forcieren soll.
Das Toyota-Papier legte zwei Prozent zu und hat im laufenden Jahr fast 13 Prozent Kursplus erzielt. Auf Sicht von einem Jahr ist die Aktie fast ein Drittel mehr wert. In dieser Zeit hat sich der japanische Yen gegenüber dem US-Dollar und anderen Währungen abgeschwächt, was dem exportorientierten Autobauer Schwung gibt und auch die Umsätze auf dem wichtigen US-Markt bei Umrechnung in Yen aufpolstert.
Toyota verdiente von Oktober bis Dezember im Tagesgeschäft 1,19 Billionen Yen und damit fast so viel wie ein Jahr zuvor - trotz Zollbelastungen vor allem auf dem US-Markt von rund 300 Milliarden Yen. Auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt steigerte Toyota gar den operativen Gewinn. Im Heimatmarkt Japan hingegen sank das Ergebnis trotz gestiegenen Verkäufen. Unter dem Strich ging der Nettogewinn insgesamt wegen Sonderfaktoren um über 40 Prozent auf 1,26 Billionen Yen zurück. Der Umsatz stieg um knapp neun Prozent auf 13,5 Billionen Yen.
Im vergangenen Quartal hatte Toyota wie bereits bekannt den Absatz um drei Prozent auf 2,5 Millionen Fahrzeuge gesteigert. Inklusive nicht konsolidierter Gemeinschaftsunternehmen lieferten die Japaner fast drei Millionen Fahrzeuge an Kunden aus, ein leichtes Plus von 1,4 Prozent. Damit festigte Toyota seinen Vorsprung vor dem VW-Konzern als zweitgrößtem Autokonzern, der nur auf knapp 2,4 Millionen Auslieferungen kam und damit ein Minus von fast fünf Prozent hinnehmen musste./men/err/jha/
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