Inzwischen über 18 Milliarden
Anfang Mai wurde dann bekannt, dass Singapur in Norddeutschland zwei weitere, 70 Meter lange U-Boote bestellt. Dadurch sei das Auftragsbuch noch einmal auf etwa 18 Milliarden Euro angestiegen, sagte Burkhard. Diese Boote werden auf der TKMS-Werft in Wismar und nicht am Stammsitz Kiel gebaut, wo die ersten Einheiten für Singapur entstanden.
Bereits im Dezember hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags den Bau von vier weiteren U-Booten der modernen Klasse 212CD für die Deutsche Marine genehmigt. Allein das Auftragsvolumen für die deutschen Einheiten liegt bei 4,7 Milliarden Euro. Nach früheren TKMS-Angaben hat auch Norwegen bereits signalisiert, die Anzahl der U-Boote erhöhen zu wollen.
Darüber hinaus erhielt TKMS den Zuschlag für den Bau des neuen Forschungseisbrechers "Polarstern" für das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven. Zudem bemüht sich die Werft um einen potenziellen U-Boot-Auftrag aus Kanada.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
| |
Umsatz und operativer Gewinn gestiegen
Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/25 auf über 1,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen berichtete. Im Vorjahreszeitraum waren es 965 Millionen Euro. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte von Oktober bis Ende März auf 62 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 42 Millionen Euro). Angaben zum Nettoergebnis wurden nicht gemacht.
TKMS ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Marineindustrie mit rund 8.000 Mitarbeitern auf drei Werften in Kiel, Wismar und Itajaí (Brasilien) sowie an Standorten weltweit./akl/DP/jha
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