Musk hatte am Mittwoch erklärt, seine - nach US-Regeln auf 130 Tage begrenzte - Zeit als "besonderer Regierungsangestellter" an der Spitze des Kostensenkungsgremiums Doge werde heute "planmäßig" enden. Allerdings war seine Rolle als Berater Trumps schon seit Wochen stark reduziert. Vor gut einem Monat kündigte Musk an, er werde sich ab Mai "erheblich" weniger als Kostensenker im Regierungsapparat betätigen und stattdessen wieder mehr um die Belange des von ihm geführten Elektroauto-Herstellers Tesla
Die Bemühungen, verschwenderische Behördenausgaben zu kürzen sowie Betrug und Missbrauch auszumerzen, würden weitergehen, betonte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt. Die Aufgabe werde künftig vom Präsidenten und den Ministern selbst vorangetrieben - gemeinsam mit den Doge-Mitarbeitern, die weiter bei der Regierung blieben.
Musks kritisiert Trumps Steuerreform
Mit seinem radikalen Vorgehen wurde Musk zum Gesicht von Trumps Kostensenkungsprogramm und machte sich nicht nur bei vielen Regierungsangestellten unbeliebt. Während Doge nach eigenen Angaben rund 160 Milliarden Dollar (Dollarkurs) einsparte, bezeichnen Kritiker die Zahl als Augenwischerei und beziffern den Spareffekt allenfalls auf einen Bruchteil der Summe.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
|
10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
|
20
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Neben Musks rechten politischen Ansichten und seiner millionenschweren Wahlkampfhilfe für Trump waren seine Aktivitäten in Washington für viele Autokäufer ein weiterer Grund, sich keinen Tesla anzuschaffen. Und auch zwischen ihm und Trump knirschte es offenbar mitunter: So sagte Musk in einem Interview des Senders CBS, das am Sonntag in ganzer Länge ausgestrahlt werden soll, er sei "enttäuscht" über das vom Präsidenten im Repräsentantenhaus durchgedrückte Gesetzespaket mit erheblichen Steuersenkungen. Es untergrabe die Kostensenkungen von Doge./mk/DP/zb
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