Eine Tesla-Ladestation: Hier werden E-Autos aufgeladen.
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Tesla-Aktie mit Kaufsignal, aber ...

Die Aktie des E-Fahrzeugherstellers handelt mit einem technischen Kaufsignal. Auf dieses sollten sich Anlegerinnen und Anleger jedoch nicht verlassen, denn der Chart ist angeschlagen und die Unternehmensbewertung zu hoch. Eine Short-Chance?
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Bei Tesla wird's nicht langweilig

Wenn sich Investoren bei Tesla auf etwas verlassen können, dann darauf, dass die Spannung hoch bleibt und so etwas wie Langeweile niemals einkehren dürfte – zumindest nicht, solange Elon Musk an der Unternehmensspitze steht.

Die Abwesenheit von Langeweile gilt dabei auch für das seit Monaten hoch volatile Kursgeschehen, das vor allem vom Newsflow, weniger aber von der operativen Entwicklung geprägt war. So sorgte die Meldung zur Gründung einer eigenen Partei für Verluste, da nun erneut ein Bruch mit US-Präsident Donald Trump zu befürchten ist.

Dieses Kaufsignal dürfte zu nichts führen

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Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
15
Fallender Kurs
Put
5
10
15
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VH2ZZV1 , DE000VH9JY99 , DE000VH9KD83 , DE000VJ1X559 , DE000VJ1NUZ9 , DE000VJ1WPK2 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Vor dem Hintergrund dieser Abhängigkeit von positiven Nachrichten und der Gunst des US-Präsidenten dürfte sich das jüngst im Chart zu beobachtende Kaufsignal kaum in Kursgewinne entladen. Im Gegenteil verbürgt sich die fundamental nicht zu vertretende Bewertung für hohe Abwärtsrisiken. Anstatt auf das Kaufsignal zu vertrauen, sollten Anlegerinnen und Anleger daher lieber auf fallende Kurse setzen.

Die Bären sind am Drücker, Unterstützung gefordert

Aus technischer Perspektive sorgte vor wenigen Tagen ein Golden Cross für ein Kaufsignal. Ein solches entsteht, wenn die 50-Tage-Linie von unten her kommend über die 200-Tage-Linie steigt. In genau der Überschneidungszone ist die Tesla-Aktie aber auf einen kurzfristigen Widerstand getroffen und muss nun um den Verbleib oberhalb der Marke von 300 US-Dollar kämpfen.

Dabei liegt der Ball (Ball Aktie) bei den Bären. Die können sich einerseits darauf stützen, dass die Aktie unterhalb ihren gleitenden Durchschnitten notiert und sich andererseits gleichzeitig die technischen Indikatoren eingetrübt haben.

Die technischen Indikatoren sprechen gegen die Aktie ...

Der Relative-Stärke-Index (RSI) ist schwach ohne bereits überkauft zu sein, der Trendstärkeindikator MACD hingegen notiert unterhalb der Nulllinie und zeigt damit einen (kurzfristigen) Abwärtstrend an, der zudem an Dynamik gewinnen könnte, da der MACD gleichzeitig auch unter seiner Signallinie liegt.

Ebenfalls bedenklich sind die anhaltenden Abwärtstrends der beiden technischen Indikatoren. Selbst für das Hoch von knapp 500 US-Dollar war dem RSI kein neues Hoch gelungen, was auf bearishe Divergenzen schließen lässt. Diese sind oft die Vorboten von Trendwenden, wie sie sich bei Tesla bereits vollzogen hat. Das macht weitere Kursverluste wahrscheinlicher als neue Zugewinne.

Fazit: ... und auch die Bewertung ist viel zu hoch!

Dazu kommt die enorm hohe Bewertung des Unternehmens, das mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen hat. Für das laufende Geschäftsjahr veranschlagen Analystinnen und Analysten ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von knapp 163. Für die im kommenden Jahr erwarteten Gewinne legen Investoren bereits das 105,6-Fache auf den Tisch. Das ist für einen technologisch abgehängten Automobilkonzern schlicht zu viel.

Zwar entzieht sich die Tesla-Aktie schon lange klassischen Bewertungsmaßstäben und verhält sich häufig wie eine sogenannte Meme-Aktie. Aber auch Tesla wird sich der eisernen Börsenregel nicht entziehen können, dass Wertpapiere langfristig immer ihren fairen Wert erreichen – und der liegt bei Tesla sehr viel niedriger als derzeit.

Jetzt Short-Chance nutzen und hohe Gewinne einfahren

Damit ergibt sich für Anlegerinnen und Anleger eine Short-Chance. Sowohl der Chart als auch die Bewertung sprechen für fallende Kurse. Angesichts der hohen Volatilität ist von KO-Zertifikaten und herkömmlichen Optionsscheinen jedoch abzuraten. Besser geeignet ist der Einsatz von Discount-Optionsscheinen.

Für Tesla empfiehlt sich in der aktuellen Lage der Discount-Put VD9WA4. Dieser verfügt über einen Basispreis von 300,00 US-Dollar und eine Kappungsgrenze von 250,00 US-Dollar. Das bedeutet, dass Investoren zum Laufzeitende am 19. Dezember den maximalen Auszahlungsbetrag von 4,26 Euro erhalten, wenn die Aktie auf oder unter 250,00 US-Dollar gefallen ist. Zwischen Basispreis und Kappungsgrenze gibt es dagegen eine anteilige Rückzahlung. Das bedeutet für einige beispielhafte Fälle folgendes:

Doch Vorsicht: Sollte die Tesla-Aktie zum Laufzeitende oberhalb des Basispreises von 300,00 US-Dollar notieren, verfällt VD9WA4 wertlos. Es besteht also Totalverlustgefahr. Um diese zu reduzieren, sollte die Position vorzeitig verkauft werden, wenn die Aktie nachhaltig (also mindestens auf Wochenschlusskursbasis) über ihre gleitenden Durchschnitte geklettert ist. In diesem Fall wäre zu einem späteren Zeitpunkt eine passendere Einstiegsgelegenheit für eine Wette zur Unterseite zu suchen.

Autor: Ariva-Redaktion


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