- Spotify-Aktie fällt vor Börsenstart um 12 Prozent.
- Unternehmen senkt Prognose für zahlende Abonnenten.
- Monatlich aktive Nutzer steigen auf über 770 Millionen.
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Ein Kursrutsch von rund 12 Prozent vor Börsenstart hat die Anleger am Dienstag aufgeschreckt: Spotify dämpft die Erwartungen für das zweite Quartal deutlich – und offenbart wachsende Probleme in seinen Kernmärkten.
Besonders die Prognose für zahlende Abonnenten enttäuscht. Das Unternehmen rechnet nur noch mit einem Zuwachs von etwa 6 Millionen Premium-Nutzern und insgesamt knapp 300 Millionen Abos. Analysten hatten im Schnitt mit einem stärkeren Anstieg gerechnet. Auch beim operativen Ergebnis bleibt Spotify hinter den Markterwartungen zurück: Statt der erhofften rund 680 Millionen Euro stellt der Streamingdienst lediglich etwa 630 Millionen Euro in Aussicht.
Dabei hatte Spotify erst im ersten Quartal mit einem Rekordbetriebsergebnis von über 700 Millionen Euro überrascht. Doch ein Teil dieses Gewinnsprungs war auf gesunkene Sozialabgaben zurückzuführen – ein Effekt, der eng mit der Entwicklung des Aktienkurses verknüpft ist. Seit Jahresbeginn hat das Papier jedoch rund 15 Prozent an Wert verloren, was die positiven Effekte nun relativiert.
Operativ zeigt sich ein gemischtes Bild: Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer steigt weiter und könnte im zweiten Quartal auf deutlich über 770 Millionen klettern. Auch der Umsatz bleibt mit einer Prognose von rund 4,8 Milliarden Euro stabil im Rahmen der Erwartungen. Doch das verlangsamte Wachstum bei den zahlenden Kunden wiegt schwer – gerade in den wichtigen Märkten Europa und Nordamerika.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
| ||
Strategisch setzt Spotify verstärkt auf künstliche Intelligenz, um Nutzer stärker zu binden. Funktionen wie personalisierte Playlists per Texteingabe oder ein interaktiver KI-DJ sollen die Plattform attraktiver machen.
Autor: Ariva-Redaktion/ js
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