Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet.
SpaceX steht vor einem der bislang wichtigsten Tests seines Starship-Programms. Heute soll die Rakete zu ihrem ersten vollständigen Flug um die Erde aufbrechen.
Für dich zusammengefasst:
Der Start von "Flight 14" ist für den 28. September geplant.
An Bord sind 26 Starlink-Satelliten der neuen V3-Generation.
Der Start von "Flight 14" ist für den 28.September von der Starbase im US-Bundesstaat Texas geplant. SpaceX hat für den Flug ein 75-minütiges Startfenster vorgesehen. Die FAA erteilte SpaceX die erforderliche Genehmigung für den 14. Testflug und die anschließenden Wiedereintrittsoperationen.
Damit kann das Unternehmen erstmals versuchen, Starship vollständig in eine Erdumlaufbahn zu bringen. Die vorherigen 13 Testflüge waren nicht auf einen vollständigen Orbit ausgelegt.
An Bord befinden sich zudem 26 Starlink-Satelliten der neuen V3-Generation, die während der Mission ausgesetzt werden sollen. Damit verbindet SpaceX den entscheidenden Starship-Test erstmals unmittelbar mit dem Ausbau seines Satellitennetzwerks.
Starship soll Starlink auf die nächste Stufe bringen
Für SpaceX steht deutlich mehr auf dem Spiel als ein weiterer erfolgreicher Raketenstart. Starship ist ein zentraler Baustein der langfristigen Wachstumsstrategie. Die vollständig wiederverwendbare Kombination aus Starship und dem Super-Heavy-Booster soll deutlich größere Nutzlasten zu niedrigeren Kosten ins All bringen.
Besonders wichtig ist das für Starlink. SpaceX betreibt inzwischen mehr als 11.000 Satelliten und damit mit großem Abstand eine der größten Satellitenkonstellationen der Welt. Die neue V3-Generation soll leistungsfähiger sein und erheblich mehr Daten übertragen können.
Je günstiger SpaceX große Mengen dieser Satelliten in den Orbit transportieren kann, desto schneller könnte das Unternehmen sein Internetgeschäft ausbauen.
Auch die KI-Pläne hängen an Starship
Die Ambitionen reichen inzwischen weit über Satelliteninternet hinaus. SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell erklärte zuletzt, dass das Unternehmen künftig auch Rechenleistung ins All bringen will. Ab 2027 sollen demnach erste Satelliten für KI-Rechenleistung gestartet werden.
Auch hier spielt Starship eine Schlüsselrolle. Die enormen Nutzlastkapazitäten könnten den Aufbau orbitaler Rechenzentren ermöglichen. SpaceX setzt dabei langfristig auf Solarenergie im Weltraum und sieht darin eine Möglichkeit, den steigenden Energiebedarf von KI-Infrastruktur zu umgehen.
Hinzu kommen die Raumfahrtpläne der NASA. Starship soll bei künftigen Mondmissionen eine zentrale Rolle spielen und US-Astronauten wieder auf die Mondoberfläche bringen.
Zuletzt schloss die SpaceX-Aktie 0,44 Prozent höher bei 148,68 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung lag damit bei 2,02 Billionen US-Dollar. Innerhalb eines Monats legte SpaceX damit über 8,6 Prozent zu.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB7ETT8 ,
DE000NB7PX37 ,
DE000NB7BT13 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
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