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| Geld/Brief | 45,00 € / 47,40 € |
| Spread | +5,33% |
| Schluss Vortag | 45,20 € |
| Gehandelte Stücke | 0 |
| Tagesvolumen Vortag | 468,00 € |
| Tagestief 45,00 € Tageshoch 45,00 € | |
| 52W-Tief 41,00 € 52W-Hoch 50,00 € | |
| Jahrestief 42,40 € Jahreshoch 49,00 € | |
| Umsatz in Mio. | 211,41 € |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 5,13 € |
| Jahresüberschuss in Mio. | 3,03 € |
| Umsatz je Aktie | 163,83 € |
| Gewinn je Aktie | - |
| Gewinnrendite | +1,43% |
| Umsatzrendite | +1,43% |
| Return on Investment | +3,93% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 45,20 € |
| KGV (Kurs/Gewinn) | - |
| KBV (Kurs/Buchwert) | - |
| KUV (Kurs/Umsatz) | - |
| Eigenkapitalrendite | +7,21% |
| Eigenkapitalquote | +54,51% |
| Datum | Dividende |
| 27.04.2026 | 0,50 € |
| 28.04.2025 | 0,80 € |
| 29.04.2024 | 0,80 € |
| 02.05.2022 | 0,40 € |
| 19.07.2021 | 0,40 € |
| 03.08.2020 | 0,60 € |
| 29.04.2019 | 0,80 € |
| 30.04.2018 | 0,60 € |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Frankfurt | 45,00 € | -0,44% | 45,20 € | 22.07.26 | |
| L&S RT | 46,10 € | -0,22% | 46,20 € | 22.07.26 | |
| Stuttgart | 45,00 € | -0,44% | 45,20 € | 22.07.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 22.07.26 | 45,00 | 0 |
| 21.07.26 | 45,20 | 468 |
| 20.07.26 | 45,20 | 0 |
| 17.07.26 | 45,20 | 0 |
| 16.07.26 | 45,20 | 0 |
| 15.07.26 | 45,20 | 0 |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 45,20 € | -0,44% |
| 1 Monat | 45,20 € | -0,44% |
| 6 Monate | 45,00 € | 0,00% |
| 1 Jahr | 47,00 € | -4,26% |
| 5 Jahre | - | - |
| Marktkapitalisierung | 45,20 Mio. € |
| Streubesitz | 20,04% |
| Währung | EUR |
| Land | Deutschland |
| Sektor | Defensive Konsumgüter |
| Branche | Verpackte Nahrungsmittel |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +20,04% | Streubesitz |
| +20,04% | Individuelle Aktionäre |
Die Schwälbchen Molkerei Jakob Berz AG ist ein kleiner, regionaler deutscher Spezialwert – kein liquider Standardwert. Am 06.07.2026 liegt der Kurs grob bei 45 bis 46 EUR; Onvista zeigte am Morgen Geld/Brief um etwa 45,00/47,20 EUR, also schon einen Spread von rund 4,7 %. Hier entscheidet also nicht nur die Bewertung, sondern auch die Handelbarkeit. Schon kleinere Orders können den Kurs sichtbar bewegen. (onvista)
Operativ besteht Schwälbchen aus zwei Säulen: der eigentlichen Molkerei und dem Frischdienstgeschäft. 2025 erzielte der Konzern 211,4 Mio. EUR Umsatz nach 207,8 Mio. EUR im Vorjahr. Der Konzernjahresüberschuss fiel aber deutlich von 5,59 Mio. EUR auf 3,22 Mio. EUR. Das zeigt das Kernproblem: Schwälbchen ist kein Wachstumswert mit Preissetzungsmacht, sondern ein margenschwaches Lebensmittelunternehmen, das stark von Rohmilchpreisen, Absatzmengen, Wetter, Konsumstimmung und Kosten abhängt.
Die Molkereisparte wuchs 2025 zwar beim Umsatz auf 110,5 Mio. EUR, aber das Betriebsergebnis brach auf nur 343 Tsd. EUR ein. Der Jahresüberschuss der AG sank von 2,79 Mio. EUR auf 1,32 Mio. EUR. Die Frischdienstgesellschaften waren stabiler und erzielten teilkonsolidiert 3,33 Mio. EUR Jahresüberschuss, nach 4,22 Mio. EUR im Vorjahr. Ohne den Frischdienst sähe Schwälbchen deutlich schwächer aus.
Die Bilanz ist ordentlich. Die Konzern-Eigenkapitalquote lag Ende 2025 bei 56,0 %, die Bilanzsumme bei 77,0 Mio. EUR. Bankverbindlichkeiten sind mit rund 1,88 Mio. EUR im Konzern niedrig. Das Unternehmen wirkt bilanziell nicht gefährdet. Es ist aber auch kein hochrentables Geschäft: 3,22 Mio. EUR Gewinn auf 211 Mio. EUR Umsatz entspricht nur etwa 1,5 % Nettomarge.
Bewertet ist die Aktie bei etwa 45 EUR nicht offensichtlich billig. Bei 1,29 Mio. gewinnberechtigten Aktien ergibt sich eine Marktkapitalisierung von rund 58 Mio. EUR. Bezogen auf den Konzerngewinn 2025 liegt das KGV grob bei 18. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis liegt überschlägig bei etwa 1,3 bis 1,4. Für ein kleines, illiquides, zyklisch belastetes Molkereiunternehmen ist das eher fair bis ambitioniert, nicht günstig.
Die Dividende wurde für 2025 auf 0,50 EUR je Aktie gesenkt, nach 0,80 EUR zuvor. Bei 45 EUR Kurs sind das nur rund 1,1 % Rendite. Als Einkommensaktie ist Schwälbchen damit schwach. Die Ausschüttung ist konservativ, aber nicht attraktiv.
Für 2026 erwartet der Vorstand niedrigere Konzernumsätze, will aber das Konzernergebnis gegenüber 2025 verbessern. Gleichzeitig nennt er reduzierte Abgabepreise, hohe Rohstoffmengen, schwache Spotmarktpreise, steigende Verpackungs-, Energie- und Logistikkosten sowie anhaltend preissensible Kunden als Belastungen. Das ist kein Rückenwind, sondern harte operative Arbeit.
Analysten-Kursziele habe ich für diese Aktie nicht verlässlich gefunden. Das ist bei einem so kleinen Nebenwert nicht ungewöhnlich. Meine eigene Bewertungsspanne: Unter 38 EUR würde Schwälbchen langsam interessant, weil dann Bilanzsubstanz und defensive Regionalität stärker ins Gewicht fallen. Um 45 EUR ist die Aktie haltbar, aber kein klarer Kauf. Oberhalb von 52 bis 55 EUR wäre sie aus meiner Sicht eher teuer, sofern der Gewinn nicht deutlich über das Niveau von 2025 hinauswächst.
Auf Sicht von 5 bis 15 Jahren sehe ich Schwälbchen als soliden, aber begrenzten Regionalwert. Positiv sind Marke, regionale Verankerung, solide Bilanz, geringe Verschuldung und der Frischdienst als zweites Standbein. Negativ sind geringe Margen, schwache Skaleneffekte, hoher Wettbewerb durch Discounter und größere Molkereien, Rohstoffpreisrisiken, Wetterabhängigkeit bei saisonalen Produkten und die extrem geringe Börsenliquidität.
Fazit
Schwälbchen mag ein ordentliches Unternehmen sein; seine Aktie hingegen ist für ertragsorientierte Buy-and-Hold-Anleger wie mich aber nix. Für Liebhaber deutscher Nebenwerte, die bewusst illiquide Substanzwerte halten, mag sie eine kleine Beimischung sein.
Nur meine Meinung; keine Empfehlung für irgendwen oder irgendwas.
In den letzten Monaten machte der Kurs der Schwälbchen Molkerei AG eine ständige Seitwärtsbewegung. Gestern, am 20.01.2014, gab es bei plötzlich einen Kursausbruch von über 16%, die Umsätze bewegten sich im Rahmen...
Kennt jemand die Ursachen für diesen Ausbruch? Wie wird es mit dem Unternehmen weitergehen? Was sind die Aussichten für 2014?
LangerAtem