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Schaeffler Aktie

Aktie
WKN:  SHA010 ISIN:  DE000SHA0100 US-Symbol:  SCAFF Branche:  Kraftfahrzeugkomponenten Land:  Deutschland
10,57 €
-0,01 €
-0,09%
16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
7,48 Mrd. €
Streubesitz
15,76%
KGV
16,88
Dividende
0,25 €
Dividendenrendite
2,39%
neu: Nachhaltigkeits-Score
56 %
Schaeffler Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Schaeffler AG mit Sitz in Herzogenaurach ist ein global agierender Automobil- und Industriezulieferer mit Fokus auf Präzisionskomponenten und Systemlösungen für Antrieb, Fahrwerk und industrielle Anwendungen. Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung, Fertigung und Vermarktung von technisch anspruchsvollen Lager-, Motor- und Getriebekomponenten sowie mechatronischen Systemen, die in Seriengeschäft, Aftermarket und Spezialanwendungen eingesetzt werden. Schaeffler positioniert sich als integrierter Technologiepartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Antriebsstrangs – von Verbrennern über Hybridlösungen bis hin zu rein elektrischen Antrieben – sowie in industriellen Segmenten wie Maschinenbau, Windenergie, Schienenverkehr und Luftfahrt. Erlösseitig ist das Unternehmen stark vom OEM-Geschäft mit großen Automobilherstellern und Industriekonzernen abhängig, ergänzt um ein margenstärkeres Ersatzteil- und Servicegeschäft. Forschung und Entwicklung, hohe Fertigungstiefe und eine globale Produktions- und Logistikplattform bilden die operativen Säulen des Geschäftsmodells.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Schaeffler lässt sich in der Rolle als Bewegungs- und Mobilitätsgestalter zusammenfassen: Ziel ist es, effiziente, zuverlässige und zunehmend nachhaltige Lösungen für Bewegung und Energieübertragung bereitzustellen. Strategisch konzentriert sich das Management auf drei Stoßrichtungen: erstens die Transformation des Automobilgeschäfts in Richtung Elektromobilität und softwaregestützter Fahrwerks- und Chassissysteme; zweitens den Ausbau des Industriegeschäfts mit Fokus auf wachstumsstarke Anwendungen wie Windkraft, Robotik und automatisierte Produktion; drittens die Steigerung der operativen Effizienz durch Plattformstrategien, modulare Baukästen, Standardisierung und Digitalisierung interner Prozesse. Die Mission wird durch klar definierte Nachhaltigkeitsziele flankiert, etwa eine langfristige Ausrichtung auf klimafreundliche Produktion und Produkte entlang der gesamten Lieferkette, was insbesondere für institutionelle Investoren mit ESG-Fokus von Bedeutung ist.

Produkte und Dienstleistungen

Schaefflers Portfolio ist breit diversifiziert und technologisch tief integriert. Zentrale Produktgruppen im Automobilbereich umfassen:
  • Wälz- und Gleitlager, Motor- und Getriebekomponenten
  • Systeme für Kupplungen, Doppelkupplungsgetriebe und Drehmomentwandler
  • Lösungen für Thermomanagement, Ventiltriebe und Motorsteuerungen
  • Elektromotoren, Hybridmodule, E-Achsen und Leistungselektronik für die Elektromobilität
  • Chassis- und Lenkungskomponenten, Fahrwerksmodule und mechatronische Systeme
Im Industriesegment bietet Schaeffler:
  • Standard- und Sonderlager für Maschinenbau, Schienenfahrzeuge und Luftfahrt
  • Komponenten und Systeme für Windturbinen, insbesondere Rotorlager und Getriebelösungen
  • Zustandsüberwachung, Sensorik und digitale Services für zustandsorientierte Instandhaltung
  • Lineartechnik, Präzisionskomponenten und Antriebstechnik für Fabrikautomation
Auf der Dienstleistungsseite fokussiert sich Schaeffler auf Engineering, Applikationsberatung, Wartungs- und Diagnoseleistungen sowie digitale Serviceplattformen, mit denen Anlagenverfügbarkeit optimiert und Lebenszykluskosten reduziert werden sollen.

Business Units und Segmentstruktur

Organisatorisch gliedert sich Schaeffler traditionell in die Segmente Automotive und Industrial, die weiter in spezialisierte Business Units unterteilt sind. Im Automobilbereich lassen sich im Wesentlichen drei Säulen erkennen: Systeme für Motoren und Getriebe, Fahrwerks- und Chassislösungen sowie die Einheit für Elektromobilität und energieeffiziente Antriebslösungen. Diese Struktur ermöglicht es, klassische Verbrennungs- und Hybridtechnologien parallel zu neuen E-Mobility-Plattformen zu managen und Synergien in Entwicklung und Fertigung zu nutzen. Das Industriesegment ist nach kundennahen Clustern wie Wind, Rail, Offroad, Luftfahrt, Maschinenbau, Power Transmission und Industrial Automation ausgerichtet. Diese Aufteilung erleichtert eine fokussierte Marktbearbeitung, differenzierte Produktstrategien und ein spezifisches Key-Account-Management für globale Industriekunden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Positionierung

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Schaeffler ist die Kombination aus hoher Fertigungstiefe, umfassender Lager- und Antriebskompetenz sowie anwendungsnaher Ingenieurstiefe. Das Unternehmen beherrscht sowohl klassische mechanische als auch zunehmend mechatronische und softwaregestützte Systeme. Die langjährige Erfahrung in tribologischen Fragestellungen, Materialtechnologie und Präzisionsfertigung schafft eine technologische Breite, die im globalen Wettbewerb nur wenige Zulieferer vorweisen können. Darüber hinaus ist die starke Präsenz in sowohl Automotive- als auch Industriesegmenten ein Differenzierungsfaktor: Zyklische Schwankungen in einem Bereich können partiell durch den anderen ausgeglichen werden. Schaeffler verbindet dieses Portfolio mit einem weltweiten Netzwerk aus Entwicklungszentren, Testeinrichtungen und Applikationsingenieuren, das OEMs und Industriekunden eine enge, langfristige Zusammenarbeit bietet.

Burggräben und Wettbewerbsvorteile

Die Burggräben von Schaeffler sind vor allem technologischer und beziehungsbezogener Natur. Die hohe Komplexität der Produkte, lange Entwicklungszyklen und strenge Qualifizierungsprozesse bei OEMs führen zu signifikanten Wechselbarrieren. Ist ein System in einem Fahrzeug- oder Maschinenprogramm einmal freigegeben, bleiben Lieferanten in der Regel über den gesamten Modellzyklus gesetzt. Zudem verfügt Schaeffler über einen umfangreichen Patent- und Schutzrechtsbestand, der in Kombination mit tiefem Prozess-Know-how und proprietären Fertigungstechnologien den Markteintritt für neue Wettbewerber erschwert. Die globale Produktions- und Logistikinfrastruktur ermöglicht Skaleneffekte und kosteneffiziente Belieferung internationaler Kunden. Die Kombination aus Engineering-Kapazität, Anwendungswissen und Qualitätsreputation bildet einen weiteren Schutzwall: Viele Anwendungen erfordern maßgeschneiderte Lösungen, die auf gemeinsamer Entwicklungsarbeit mit dem Kunden beruhen, was die Anbieterbindung signifikant stärkt.

Wettbewerbsumfeld

Schaeffler konkurriert im Automobilzulieferbereich mit globalen Konzernen wie Continental, Bosch, ZF Friedrichshafen und Magna, insbesondere bei Antriebs- und Fahrwerksystemen sowie E-Mobilitätslösungen. Im Lager- und Industriegeschäft zählen Unternehmen wie SKF, NSK, NTN und Timken zu den wichtigsten Wettbewerbern. In Teilsegmenten treten zudem spezialisierte Nischenanbieter und asiatische Produzenten mit kostenorientierten Angeboten auf. Das Wettbewerbsumfeld ist durch hohen Preisdruck, Konsolidierungstendenzen und eine starke Verschiebung der Wertschöpfung in Richtung Elektrifizierung, Software und Systemintegration gekennzeichnet. Im Bereich Windenergie und Industrieautomation konkurriert Schaeffler mit spezialisierten Komponentenherstellern, muss sich aber zugleich gegenüber integrierten Systemanbietern behaupten, die komplette Antriebsketten oder vollumfängliche Automatisierungslösungen liefern.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Die Schaeffler AG wird von einem mehrköpfigen Vorstand geführt, der operative Verantwortlichkeiten für die Segmente Automotive und Industrial, Finanzen, Technologie und Regionenaufteilung trägt. Die Eigentümerstruktur ist historisch von der Unternehmerfamilie Schaeffler geprägt, die über eine Holding maßgeblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung ausübt. Dieses Ankeraktionariat kann die langfristige Perspektive stärken und kurzfristige Markterwartungen relativieren, führt aber zugleich zu einer konzentrierten Stimmrechtsmacht. Strategisch setzt das Management auf eine beschleunigte Portfoliotransformation: Der Anteil von Produkten für den elektrifizierten Antriebsstrang und für energieeffiziente industrielle Anwendungen soll strukturell steigen, während das Exponierung gegenüber rein verbrennungsmotorischen Anwendungen graduell reduziert wird. Gleichzeitig verfolgt der Vorstand ein Programm zur Effizienzsteigerung und Kostenflexibilisierung, inklusive Standortanpassungen und Fertigungsoptimierungen, um die Wettbewerbsfähigkeit in einem von Margendruck geprägten Umfeld zu sichern.

Branchen- und Regionalfokus

Schaeffler ist schwerpunktmäßig in den Branchen Automobilindustrie und Industriegüter tätig. Die Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel hin zur Elektromobilität, zu vernetzten Fahrzeugen und automatisierten Fahrfunktionen. Dies führt zu disruptiven Veränderungen entlang der gesamten Lieferkette, bei gleichzeitig zyklischer Nachfrage, hoher Kapazitätsintensität und starken regulatorischen Anforderungen. Im Industriebereich ist Schaeffler in relativ heterogenen Sektoren aktiv, von klassischen Maschinenbau- und Antriebsanwendungen über Windenergie und Schienenverkehr bis hin zu Luft- und Raumfahrt. Diese Diversifikation reduziert Klumpenrisiken, allerdings sind viele Segmente konjunkturabhängig und investitionsgetrieben. Regional ist das Unternehmen global aufgestellt, mit wesentlicher Präsenz in Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik, insbesondere in China. Die regionale Streuung erlaubt eine partielle Glättung lokaler Nachfrageschwankungen, erhöht aber die Exponierung gegenüber handelspolitischen Spannungen, Wechselkursvolatilität und unterschiedlichen regulatorischen Rahmenbedingungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln von Schaeffler reichen in die Mitte des 20. Jahrhunderts zurück, als die Unternehmensgründer mit der Entwicklung innovativer Wälzlager den Grundstein für das spätere Wachstum legten. Mit der Marke INA und später der Integration weiterer Marken wie FAG entstand ein integrierter Wälzlager- und Präzisionstechnik-Spezialist, der sich rasch als wichtiger Lieferant für die aufstrebende deutsche Automobil- und Maschinenbauindustrie etablierte. Über die Jahrzehnte hinweg erfolgte eine konsequente Internationalisierung mit Werk- und Entwicklungsstandorten in Europa, Amerika und Asien. Die Expansion wurde durch Akquisitionen und Beteiligungen ergänzt, unter anderem im Bereich Lagertechnik und Automobilkomponenten. In der jüngeren Vergangenheit lag der Fokus stärker auf der Transformation vom klassischen Komponentenhersteller hin zu einem System- und Technologieanbieter mit wachsendem Anteil elektronischer und mechatronischer Lösungen. Die Börsennotierung der Schaeffler AG markierte dabei einen wichtigen Schritt in Richtung Kapitalmarktorientierung und Transparenz, ohne die Unternehmerprägung des Konzerns aufzugeben.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit der Schaeffler AG liegt in der engen Verknüpfung von Familienunternehmenstradition und internationaler Konzernstruktur. Die langfristige Denkweise spiegelt sich in hohen F&E-Quoten, einer ausgeprägten Ingenieurkultur und der Bereitschaft zu mehrjährigen Transformationsprogrammen wider. Zugleich ist der Konzern durch die Kapitalmarktanbindung stärker auf Governance- und Compliance-Strukturen ausgerichtet. ESG-Themen – insbesondere Dekarbonisierung, Energieeffizienz und Ressourcenschonung – gewinnen im Portfolio zunehmend an Gewicht. Schaeffler arbeitet an der Reduktion von CO2-Emissionen in der eigenen Produktion und entlang der Lieferkette und adressiert Nachhaltigkeit auch als Differenzierungsmerkmal in Branchen wie Windenergie, Schienenverkehr und energieeffizientem Maschinenbau. Für konservative Anleger ist zudem die Rolle als systemrelevanter Zulieferer in kritischen Sektoren bemerkenswert, die mit hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards einhergeht, aber auch strenge regulatorische Anforderungen und Haftungsrisiken mit sich bringt.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Aus der Perspektive eines konservativen Anlegers ergeben sich mehrere potenzielle Chancen. Erstens bietet die technologische Ausrichtung auf Elektromobilität, Effizienzsteigerung und Industrie 4.0 ein Wachstumsfeld, in dem Schaeffler bestehende Kundenbeziehungen und Engineering-Kompetenz nutzen kann, um Wertschöpfung in neuen Plattformen zu sichern. Zweitens eröffnet die starke Position im Industriebereich – insbesondere in Windenergie, Schienenverkehr und Maschinenbau – die Möglichkeit, von langfristigen Investitionstrends in erneuerbare Energien, Infrastruktur und Automatisierung zu profitieren. Drittens kann die globale Präsenz in reifen und aufstrebenden Märkten zu einer Risikostreuung im Konjunkturzyklus beitragen. Viertens können kontinuierliche Effizienzprogramme, Portfoliobereinigung und eine strikte Investitionsdisziplin mittelfristig die Ertragsqualität verbessern. Fünftens kann das stabile Ankeraktionariat langfristige Strategien unterstützen, die nicht primär auf kurzfristige Ergebnisoptimierung ausgerichtet sind.

Risiken und strukturelle Herausforderungen

Gleichzeitig ist ein Investment in die Schaeffler AG mit relevanten Risiken verbunden. Die starke Abhängigkeit von der Automobilindustrie macht das Unternehmen verwundbar für konjunkturelle Einbrüche, strukturelle Nachfrageverschiebungen und Regulierungseffekte, etwa strengere Emissionsvorgaben oder Technologiewechsel. Der Übergang von Verbrennungs- zu Elektroantrieben birgt das Risiko, dass Teile des bestehenden Produktportfolios an Relevanz verlieren, bevor neue Produkte in ausreichendem Umfang skaliert sind. Zusätzlich steht Schaeffler in einem intensiven Kosten- und Innovationswettbewerb mit globalen Zulieferern, darunter auch staatlich gestützte oder kostengünstige Anbieter aus Asien. Währungs- und Rohstoffpreisvolatilität, geopolitische Spannungen sowie potenziell steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Lieferkettentransparenz können die Profitabilität belasten. Für konservative Anleger ist zudem die Kapitalintensität des Geschäftsmodells relevant, die in schwachen Marktphasen die Flexibilität einschränken kann. Schließlich bergen Restrukturierungen, Standortanpassungen und Transformationsprogramme operative Risiken, etwa Verzögerungen, zusätzliche Einmalkosten oder Akzeptanzprobleme in der Belegschaft. Eine Bewertung der Schaeffler-Aktie sollte diese strukturellen Chancen und Risiken nüchtern gegeneinander abwägen, ohne sich auf lineare Fortschreibungen vergangener Entwicklungen zu stützen.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 10,58 €
Gehandelte Stücke 2.007.542
Tagesvolumen Vortag 20.885.381 €
Tagestief 10,15 €
Tageshoch 10,79 €
52W-Tief 3,154 €
52W-Hoch 10,79 €
Jahrestief 8,385 €
Jahreshoch 10,79 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Schaeffler AG hat in den letzten Tagen positive Geschäftszahlen veröffentlicht, die die Marktprognosen übertreffen.
  • Das Unternehmen kündigte eine Erweiterung seiner Produktionskapazitäten an, um der steigenden Nachfrage in der Elektromobilität gerecht zu werden.
  • Analysten haben ihre Kursziele angehoben und zeigen sich optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Entwicklungen des Unternehmens.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 18.188 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 346,00 €
Jahresüberschuss in Mio. 294,00 €
Umsatz je Aktie 25,45 €
Gewinn je Aktie -0,88 €
Gewinnrendite +7,71%
Umsatzrendite -
Return on Investment +1,38%
Marktkapitalisierung in Mio. 3.031 €
KGV (Kurs/Gewinn) -4,82
KBV (Kurs/Buchwert) 0,79
KUV (Kurs/Umsatz) 0,17
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +17,85%
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Derivate

Anlageprodukte (1)
Aktienanleihen 1
Hebelprodukte (142)
Knock-Outs 108
Faktor-Zertifikate 34
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende -0,67 (max 1,00)
Dividendenzuwachs -7,41% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 100% (auf den Gewinn/FFO)
quote 51,5% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -16%

Dividenden Historie

Datum Dividende
25.04.2025 0,25 €
26.04.2024 0,45 €
21.04.2023 0,45 €
22.04.2022 0,50 €
26.04.2021 0,25 €
11.05.2020 0,45 €
25.04.2019 0,55 €
23.04.2018 0,55 €
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Termine

03.03.2026 Jahrespresse- und Analystenkonferenz für das GJ 2025
23.04.2026 Hauptversammlung 2026
05.05.2026 Ergebnisse für das 1. Quartal 2026
05.08.2026 Ergebnisse zum 1. Halbjahr 2026
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Schaeffler Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
6,70 € 10,47 € -36,01%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 10,47 € -2,51%
10,74 € 16.01.26
Frankfurt 10,53 € +7,45%
9,80 € 16.01.26
Hamburg 10,58 € +6,33%
9,95 € 16.01.26
Hannover 10,51 € -2,32%
10,76 € 16.01.26
München 10,53 € +7,83%
9,765 € 16.01.26
Stuttgart 10,56 € +8,92%
9,695 € 16.01.26
Xetra 10,57 € -0,09%
10,58 € 16.01.26
L&S RT 10,585 € +0,09%
10,575 € 17.01.26
Wien 10,59 € +0,47%
10,54 € 16.01.26
Nasdaq OTC Other 11,45 $ +15,08%
9,95 $ 15.01.26
Tradegate 10,56 € +6,67%
9,90 € 16.01.26
Quotrix 10,52 € +4,99%
10,02 € 16.01.26
Gettex 10,59 € +7,95%
9,81 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 10,57 21,2 M
15.01.26 10,58 20,9 M
14.01.26 10,11 18,7 M
13.01.26 9,615 13,5 M
12.01.26 9,365 8,35 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 9,15 € +15,52%
1 Monat 7,545 € +40,09%
6 Monate 4,754 € +122,34%
1 Jahr 4,48 € +135,94%
5 Jahre 6,155 € +71,73%

Unternehmensprofil Schaeffler AG

Die Schaeffler AG mit Sitz in Herzogenaurach ist ein global agierender Automobil- und Industriezulieferer mit Fokus auf Präzisionskomponenten und Systemlösungen für Antrieb, Fahrwerk und industrielle Anwendungen. Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung, Fertigung und Vermarktung von technisch anspruchsvollen Lager-, Motor- und Getriebekomponenten sowie mechatronischen Systemen, die in Seriengeschäft, Aftermarket und Spezialanwendungen eingesetzt werden. Schaeffler positioniert sich als integrierter Technologiepartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Antriebsstrangs – von Verbrennern über Hybridlösungen bis hin zu rein elektrischen Antrieben – sowie in industriellen Segmenten wie Maschinenbau, Windenergie, Schienenverkehr und Luftfahrt. Erlösseitig ist das Unternehmen stark vom OEM-Geschäft mit großen Automobilherstellern und Industriekonzernen abhängig, ergänzt um ein margenstärkeres Ersatzteil- und Servicegeschäft. Forschung und Entwicklung, hohe Fertigungstiefe und eine globale Produktions- und Logistikplattform bilden die operativen Säulen des Geschäftsmodells.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Schaeffler lässt sich in der Rolle als Bewegungs- und Mobilitätsgestalter zusammenfassen: Ziel ist es, effiziente, zuverlässige und zunehmend nachhaltige Lösungen für Bewegung und Energieübertragung bereitzustellen. Strategisch konzentriert sich das Management auf drei Stoßrichtungen: erstens die Transformation des Automobilgeschäfts in Richtung Elektromobilität und softwaregestützter Fahrwerks- und Chassissysteme; zweitens den Ausbau des Industriegeschäfts mit Fokus auf wachstumsstarke Anwendungen wie Windkraft, Robotik und automatisierte Produktion; drittens die Steigerung der operativen Effizienz durch Plattformstrategien, modulare Baukästen, Standardisierung und Digitalisierung interner Prozesse. Die Mission wird durch klar definierte Nachhaltigkeitsziele flankiert, etwa eine langfristige Ausrichtung auf klimafreundliche Produktion und Produkte entlang der gesamten Lieferkette, was insbesondere für institutionelle Investoren mit ESG-Fokus von Bedeutung ist.

Produkte und Dienstleistungen

Schaefflers Portfolio ist breit diversifiziert und technologisch tief integriert. Zentrale Produktgruppen im Automobilbereich umfassen:
  • Wälz- und Gleitlager, Motor- und Getriebekomponenten
  • Systeme für Kupplungen, Doppelkupplungsgetriebe und Drehmomentwandler
  • Lösungen für Thermomanagement, Ventiltriebe und Motorsteuerungen
  • Elektromotoren, Hybridmodule, E-Achsen und Leistungselektronik für die Elektromobilität
  • Chassis- und Lenkungskomponenten, Fahrwerksmodule und mechatronische Systeme
Im Industriesegment bietet Schaeffler:
  • Standard- und Sonderlager für Maschinenbau, Schienenfahrzeuge und Luftfahrt
  • Komponenten und Systeme für Windturbinen, insbesondere Rotorlager und Getriebelösungen
  • Zustandsüberwachung, Sensorik und digitale Services für zustandsorientierte Instandhaltung
  • Lineartechnik, Präzisionskomponenten und Antriebstechnik für Fabrikautomation
Auf der Dienstleistungsseite fokussiert sich Schaeffler auf Engineering, Applikationsberatung, Wartungs- und Diagnoseleistungen sowie digitale Serviceplattformen, mit denen Anlagenverfügbarkeit optimiert und Lebenszykluskosten reduziert werden sollen.

Business Units und Segmentstruktur

Organisatorisch gliedert sich Schaeffler traditionell in die Segmente Automotive und Industrial, die weiter in spezialisierte Business Units unterteilt sind. Im Automobilbereich lassen sich im Wesentlichen drei Säulen erkennen: Systeme für Motoren und Getriebe, Fahrwerks- und Chassislösungen sowie die Einheit für Elektromobilität und energieeffiziente Antriebslösungen. Diese Struktur ermöglicht es, klassische Verbrennungs- und Hybridtechnologien parallel zu neuen E-Mobility-Plattformen zu managen und Synergien in Entwicklung und Fertigung zu nutzen. Das Industriesegment ist nach kundennahen Clustern wie Wind, Rail, Offroad, Luftfahrt, Maschinenbau, Power Transmission und Industrial Automation ausgerichtet. Diese Aufteilung erleichtert eine fokussierte Marktbearbeitung, differenzierte Produktstrategien und ein spezifisches Key-Account-Management für globale Industriekunden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Positionierung

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Schaeffler ist die Kombination aus hoher Fertigungstiefe, umfassender Lager- und Antriebskompetenz sowie anwendungsnaher Ingenieurstiefe. Das Unternehmen beherrscht sowohl klassische mechanische als auch zunehmend mechatronische und softwaregestützte Systeme. Die langjährige Erfahrung in tribologischen Fragestellungen, Materialtechnologie und Präzisionsfertigung schafft eine technologische Breite, die im globalen Wettbewerb nur wenige Zulieferer vorweisen können. Darüber hinaus ist die starke Präsenz in sowohl Automotive- als auch Industriesegmenten ein Differenzierungsfaktor: Zyklische Schwankungen in einem Bereich können partiell durch den anderen ausgeglichen werden. Schaeffler verbindet dieses Portfolio mit einem weltweiten Netzwerk aus Entwicklungszentren, Testeinrichtungen und Applikationsingenieuren, das OEMs und Industriekunden eine enge, langfristige Zusammenarbeit bietet.

Burggräben und Wettbewerbsvorteile

Die Burggräben von Schaeffler sind vor allem technologischer und beziehungsbezogener Natur. Die hohe Komplexität der Produkte, lange Entwicklungszyklen und strenge Qualifizierungsprozesse bei OEMs führen zu signifikanten Wechselbarrieren. Ist ein System in einem Fahrzeug- oder Maschinenprogramm einmal freigegeben, bleiben Lieferanten in der Regel über den gesamten Modellzyklus gesetzt. Zudem verfügt Schaeffler über einen umfangreichen Patent- und Schutzrechtsbestand, der in Kombination mit tiefem Prozess-Know-how und proprietären Fertigungstechnologien den Markteintritt für neue Wettbewerber erschwert. Die globale Produktions- und Logistikinfrastruktur ermöglicht Skaleneffekte und kosteneffiziente Belieferung internationaler Kunden. Die Kombination aus Engineering-Kapazität, Anwendungswissen und Qualitätsreputation bildet einen weiteren Schutzwall: Viele Anwendungen erfordern maßgeschneiderte Lösungen, die auf gemeinsamer Entwicklungsarbeit mit dem Kunden beruhen, was die Anbieterbindung signifikant stärkt.

Wettbewerbsumfeld

Schaeffler konkurriert im Automobilzulieferbereich mit globalen Konzernen wie Continental, Bosch, ZF Friedrichshafen und Magna, insbesondere bei Antriebs- und Fahrwerksystemen sowie E-Mobilitätslösungen. Im Lager- und Industriegeschäft zählen Unternehmen wie SKF, NSK, NTN und Timken zu den wichtigsten Wettbewerbern. In Teilsegmenten treten zudem spezialisierte Nischenanbieter und asiatische Produzenten mit kostenorientierten Angeboten auf. Das Wettbewerbsumfeld ist durch hohen Preisdruck, Konsolidierungstendenzen und eine starke Verschiebung der Wertschöpfung in Richtung Elektrifizierung, Software und Systemintegration gekennzeichnet. Im Bereich Windenergie und Industrieautomation konkurriert Schaeffler mit spezialisierten Komponentenherstellern, muss sich aber zugleich gegenüber integrierten Systemanbietern behaupten, die komplette Antriebsketten oder vollumfängliche Automatisierungslösungen liefern.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Die Schaeffler AG wird von einem mehrköpfigen Vorstand geführt, der operative Verantwortlichkeiten für die Segmente Automotive und Industrial, Finanzen, Technologie und Regionenaufteilung trägt. Die Eigentümerstruktur ist historisch von der Unternehmerfamilie Schaeffler geprägt, die über eine Holding maßgeblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung ausübt. Dieses Ankeraktionariat kann die langfristige Perspektive stärken und kurzfristige Markterwartungen relativieren, führt aber zugleich zu einer konzentrierten Stimmrechtsmacht. Strategisch setzt das Management auf eine beschleunigte Portfoliotransformation: Der Anteil von Produkten für den elektrifizierten Antriebsstrang und für energieeffiziente industrielle Anwendungen soll strukturell steigen, während das Exponierung gegenüber rein verbrennungsmotorischen Anwendungen graduell reduziert wird. Gleichzeitig verfolgt der Vorstand ein Programm zur Effizienzsteigerung und Kostenflexibilisierung, inklusive Standortanpassungen und Fertigungsoptimierungen, um die Wettbewerbsfähigkeit in einem von Margendruck geprägten Umfeld zu sichern.

Branchen- und Regionalfokus

Schaeffler ist schwerpunktmäßig in den Branchen Automobilindustrie und Industriegüter tätig. Die Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel hin zur Elektromobilität, zu vernetzten Fahrzeugen und automatisierten Fahrfunktionen. Dies führt zu disruptiven Veränderungen entlang der gesamten Lieferkette, bei gleichzeitig zyklischer Nachfrage, hoher Kapazitätsintensität und starken regulatorischen Anforderungen. Im Industriebereich ist Schaeffler in relativ heterogenen Sektoren aktiv, von klassischen Maschinenbau- und Antriebsanwendungen über Windenergie und Schienenverkehr bis hin zu Luft- und Raumfahrt. Diese Diversifikation reduziert Klumpenrisiken, allerdings sind viele Segmente konjunkturabhängig und investitionsgetrieben. Regional ist das Unternehmen global aufgestellt, mit wesentlicher Präsenz in Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik, insbesondere in China. Die regionale Streuung erlaubt eine partielle Glättung lokaler Nachfrageschwankungen, erhöht aber die Exponierung gegenüber handelspolitischen Spannungen, Wechselkursvolatilität und unterschiedlichen regulatorischen Rahmenbedingungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln von Schaeffler reichen in die Mitte des 20. Jahrhunderts zurück, als die Unternehmensgründer mit der Entwicklung innovativer Wälzlager den Grundstein für das spätere Wachstum legten. Mit der Marke INA und später der Integration weiterer Marken wie FAG entstand ein integrierter Wälzlager- und Präzisionstechnik-Spezialist, der sich rasch als wichtiger Lieferant für die aufstrebende deutsche Automobil- und Maschinenbauindustrie etablierte. Über die Jahrzehnte hinweg erfolgte eine konsequente Internationalisierung mit Werk- und Entwicklungsstandorten in Europa, Amerika und Asien. Die Expansion wurde durch Akquisitionen und Beteiligungen ergänzt, unter anderem im Bereich Lagertechnik und Automobilkomponenten. In der jüngeren Vergangenheit lag der Fokus stärker auf der Transformation vom klassischen Komponentenhersteller hin zu einem System- und Technologieanbieter mit wachsendem Anteil elektronischer und mechatronischer Lösungen. Die Börsennotierung der Schaeffler AG markierte dabei einen wichtigen Schritt in Richtung Kapitalmarktorientierung und Transparenz, ohne die Unternehmerprägung des Konzerns aufzugeben.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit der Schaeffler AG liegt in der engen Verknüpfung von Familienunternehmenstradition und internationaler Konzernstruktur. Die langfristige Denkweise spiegelt sich in hohen F&E-Quoten, einer ausgeprägten Ingenieurkultur und der Bereitschaft zu mehrjährigen Transformationsprogrammen wider. Zugleich ist der Konzern durch die Kapitalmarktanbindung stärker auf Governance- und Compliance-Strukturen ausgerichtet. ESG-Themen – insbesondere Dekarbonisierung, Energieeffizienz und Ressourcenschonung – gewinnen im Portfolio zunehmend an Gewicht. Schaeffler arbeitet an der Reduktion von CO2-Emissionen in der eigenen Produktion und entlang der Lieferkette und adressiert Nachhaltigkeit auch als Differenzierungsmerkmal in Branchen wie Windenergie, Schienenverkehr und energieeffizientem Maschinenbau. Für konservative Anleger ist zudem die Rolle als systemrelevanter Zulieferer in kritischen Sektoren bemerkenswert, die mit hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards einhergeht, aber auch strenge regulatorische Anforderungen und Haftungsrisiken mit sich bringt.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Aus der Perspektive eines konservativen Anlegers ergeben sich mehrere potenzielle Chancen. Erstens bietet die technologische Ausrichtung auf Elektromobilität, Effizienzsteigerung und Industrie 4.0 ein Wachstumsfeld, in dem Schaeffler bestehende Kundenbeziehungen und Engineering-Kompetenz nutzen kann, um Wertschöpfung in neuen Plattformen zu sichern. Zweitens eröffnet die starke Position im Industriebereich – insbesondere in Windenergie, Schienenverkehr und Maschinenbau – die Möglichkeit, von langfristigen Investitionstrends in erneuerbare Energien, Infrastruktur und Automatisierung zu profitieren. Drittens kann die globale Präsenz in reifen und aufstrebenden Märkten zu einer Risikostreuung im Konjunkturzyklus beitragen. Viertens können kontinuierliche Effizienzprogramme, Portfoliobereinigung und eine strikte Investitionsdisziplin mittelfristig die Ertragsqualität verbessern. Fünftens kann das stabile Ankeraktionariat langfristige Strategien unterstützen, die nicht primär auf kurzfristige Ergebnisoptimierung ausgerichtet sind.

Risiken und strukturelle Herausforderungen

Gleichzeitig ist ein Investment in die Schaeffler AG mit relevanten Risiken verbunden. Die starke Abhängigkeit von der Automobilindustrie macht das Unternehmen verwundbar für konjunkturelle Einbrüche, strukturelle Nachfrageverschiebungen und Regulierungseffekte, etwa strengere Emissionsvorgaben oder Technologiewechsel. Der Übergang von Verbrennungs- zu Elektroantrieben birgt das Risiko, dass Teile des bestehenden Produktportfolios an Relevanz verlieren, bevor neue Produkte in ausreichendem Umfang skaliert sind. Zusätzlich steht Schaeffler in einem intensiven Kosten- und Innovationswettbewerb mit globalen Zulieferern, darunter auch staatlich gestützte oder kostengünstige Anbieter aus Asien. Währungs- und Rohstoffpreisvolatilität, geopolitische Spannungen sowie potenziell steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Lieferkettentransparenz können die Profitabilität belasten. Für konservative Anleger ist zudem die Kapitalintensität des Geschäftsmodells relevant, die in schwachen Marktphasen die Flexibilität einschränken kann. Schließlich bergen Restrukturierungen, Standortanpassungen und Transformationsprogramme operative Risiken, etwa Verzögerungen, zusätzliche Einmalkosten oder Akzeptanzprobleme in der Belegschaft. Eine Bewertung der Schaeffler-Aktie sollte diese strukturellen Chancen und Risiken nüchtern gegeneinander abwägen, ohne sich auf lineare Fortschreibungen vergangener Entwicklungen zu stützen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 7,48 Mrd. €
Aktienanzahl 944,89 Mio.
Streubesitz 15,76%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor zyklischer Konsum
Branche Kraftfahrzeugkomponenten
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+84,24% Weitere
+15,76% Streubesitz

Community-Beiträge zu Schaeffler AG

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Viele Beiträge beobachten die steile Kursrallye und warnen vor einer kurzfristigen, ruckartigen Korrektur, wobei Gewinnmitnahmen und eine mögliche Übertreibung durch eingepreiste Zukunftserwartungen (Roboter, E‑Mobility) als Erklärungen genannt werden.
  • Mehrere Teilnehmer heben Schaefflers strategische Neuausrichtung von einem traditionellen Autozulieferer hin zu Robotik‑ und E‑Mobility‑Geschäftsfeldern sowie laufende Restrukturierungen und eine vergleichsweise solide Finanzierungsstruktur als Grundlage für längerfristige Chancen hervor.
  • Die Anlagehaltungen sind gespalten: einige Investoren bleiben langfristig überzeugt und halten fest, andere realisieren bei starken Kursgewinnen Teilgewinne oder äußern Zurückhaltung wegen hoher Bewertung und fehlender klarer News.
Hinweis
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cpw_
Der Planetenradaktor
Die Aktie hat in dieser ersten Woche die 10 %-Marke geknackt und steht aktuell bei ca. 8,75 € – das ist ein 5-Jahres-Hoch. Schaeffler auf der CES 2026: Mehr als nur Autoteile Schaeffler hat auf der CES in Las Vegas (6.–9. Januar 2026) gerade die Katze aus dem Sack gelassen. Der Grund für den Kurssprung ist nicht nur das autonome Fahren, sondern ein neuer Mega-Trend: Humanoide Roboter. Der Planetenradaktor: Schaeffler hat einen neuartigen Antrieb für Robotergelenke vorgestellt. Analysten feiern das Teil als „Gamechanger“, weil es extrem präzise ist und Robotern hilft, sich menschenähnlich zu bewegen. Schaeffler wird damit vom reinen Autozulieferer zum Schlüssel-Ausrüster für die Roboter-Industrie. Autonomer Gabelstapler: Sie haben einen komplett autonomen Stapler-Demonstrator gezeigt, der ohne Hydraulik nur mit elektromechanischen Aktoren arbeitet. Das zeigt: Schaeffler liefert die „Muskeln“ für die autonomen Fabriken von morgen.
Bahnbrechende Innovationen für humanoide Roboter, Energieerzeugung und Transportsysteme
Schaeffler präsentiert Automatisierung & Robotiklösungen auf der CES 2026. Erfahren Sie mehr über humanoide Roboter, Energieerzeugung und Transportsysteme!
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Silkarha144
wehe
das klappt nicht mit M Dax... 200 er ist bei ca. 4, 50 ...
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eisbaer1
MDAX Spekulation
M.E. spielt die Börse einen MDAX Aufstieg im September... Schaeffler nach MKAP aktuell Platz 1 im SDAX. https://www.finanzen.net/index/sdax/marktkapitalisierung Für die Indexzugehörigkeit zählt freilich nur der bei Schaeffler vergleichsweise niedrige Freefloat... Auf den letzten Plätzen im MDAX steht das who is who der größten Kapitalvernichter des Jahres 2025... Evotec, Hellofresh, Teamviewer, Aixtron, Gerresheimer https://www.finanzen.net/index/mdax/marktkapitalisierung Ich gehe davon aus, dass Evotec zum 2. Mal binnen 24 Monaten in den SDAX absteigen wird... Mal sehen, wann die ersten Analysten das Thema MDAX Aufstieg bei Schaeffler in das Kursziel einpreisen...
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Silkarha144
Gehe
davon aus die UBS ist da irgendwie im Spiel, daher die Einstufung des Analysten..
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Neugier1
Pre Close Call
Die Kernaussage: Schaeffler hat ein „solides“ 1. Quartal hingelegt. In Schaefflerdeutsch: Sie haben Geld verdient und wahrscheinlich mindestens soviel, wie im 1. Quartal 2024. Die Autoteile Sparte hat „schon wieder“ ein Double Digit Ergebnis hingelegt und auch eine entsprechende Steigerung; man hat nochmal daran erinnert, dass man sich an die Steigerungen bitte nicht gewöhnen soll :-) Weiterhin wurde erwähnt, dass es Aufträge gibt (China), die in der zweiten Jahreshälfte voll aktiviert werden. Ich bin sehr gespannt auf die Zahlen zum 7. Mai 2025. Wie immer, alles sehr verhalten. Aber die Aussage von Schaeffler „solide“ ist auf alle Fälle positiv.
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eisbaer1
Guter Rat ist teuer...
Wo ist der Tiefpunkt... die Frage aller Fragen... aber m.E. müsste die Frage eher lauten, wer stellt den Irren in Washington endlich kalt? Aktienkurse markieren relative Preisverhältnisse der Aktie zur Peergroup und zum Gesamtmarkt. Fällt der Gesamtmarkt wegen exogener Schocks, fällt Schaeffler mit. Nun war die Automobilbranche auch so schon schwer angeschlagen und auf Treibsand gebaut. Trumps 25% Zoll bringt das Fass nun zum Überlaufen. Kein einzigen CEO kann derzeit valide die Folgen der Strafzölle für Umsatz und Gewinn abschätzen. Das ist ein hausgemachter Coronamoment. Wenn man etwas Gutes in all dem Schlechten sehen will, dann beschleunigen die Zölle den ohnehin laufenden Ausleseprozess. Schaeffler, die eigenkapitalmäßig wegen der enorm hohen Ausschüttungsquote traditionell schwach aufgestellt ist, hat mit einer Übernahme zur Unzeit die Verschuldung im schlechtestmöglichen Zeitpunkt exponentiell vergrößert. Der Markt hasst augenblicklich nichts mehr als steigende Verschuldung bei fallender Gewinnmarge und schwachem Umsatzwachstum. Elringklinger, die lange Zeit margen- und cashflowschwach waren, haben seit 2021 systematisch auf Margen- und Cashflowstärkung gesetzt und zum 31.12.24 die niedrigste Nettoverschuldung seit Jahren ausgewiesen. Nach Jahren eklatanter relativer Schwäche gegenüber der ohnehin schon ultraschwachen Peergroup zeigt Elrinklinger seit Jahresanfang enorme relative Stärke gegenüber Schaeffler. Das Kursverhältnis hat sich zuletzt dramatisch gedreht. Stand Schaeffler vor der Vitesco Übernahme noch deutlich über EK, steht EK nun mehr als 1,20 über Schaeffler. Wer das Verschuldungsthema frühzeitig erkannt und richtig umgeschichtet hat, hat seinen Depotwert allein durch Umschichtung von Schaeffler zu EK deutlich steigern können. Das Verrückte an der Situation ist, dass Schaeffler in meinen als Bayer nicht ganz objektiven Augen das bei weitem innovativere und ungleich besser diversifizierte Portfolio anbietet. Die Dominanz eines lichtscheuen Familienclans im Hintergrund ist bei EK nicht anders als bei Schaeffler. Die IR bei EK noch mieser als bei Schaeffler. Wenn man allerdings das KBV betrachtet, notiert EK aktuell bei 30% des EK, während Schaeffler selbst nach krassem Kurseinbruch gerade einmal knapp unter EK Buchwert notiert. Schaeffler war schon immer vor allem ein Versorgungswerk der Familie Schaeffler. Familie Schaeffler hat mit der komplett fremdfinanzierten Conti-Übernahme die Familienholding finanztechnisch auf Spielcasino programmiert. Es war der Versuch, mit nahe Null Eigenkapital fast komplett auf Risiko der Banken riesige Spekulationsgewinne zu erzielen. Dieses Hasardspiel hat in der Bankenkrise fast zur Insolvenz des Familienimperiums geführt, weil die für mehr als 80 EUR gekauften Contiaktien urplötzlich unter 20 EUR notierten und die Banken einen Margin Call nur deshalb unterließen, weil sie ohnehin enorm angeschlagen zusätzliche Milliardenverluste scheuten. Die Schaefflers waren aus Sicht der Banken too big to fail... wenn du der Bank Milliarden schuldest, hat die Bank ein Problem... Uns Kleinscheißern hätten die Banken gnadenlos den Stecker gezogen... so hat man die Unterdeckung der Kredite hingenommen und abgewartet, bis die Contiaktie über 200 EUR schoß, wo Familie Schaeffler ein Drittel der Contiaktien mit mehr als 100% Gewinn abstieß, um etwa die Hälfte der Fremdfinanzierung zu tilgen... Warum nicht die gesamte Fremdfinanzierung? Es ging um Macht... man wollte um jeden Preis die Mehrheit an Conti und Schaeffler behalten... Dumm nur, dass Conti bei 280 EUR brutal überbewertet war und folgerichtig erneut deutlich unter besagte 80 EUR Marke crashte, wo Familie Schaeffler erneut unter Wasser steht... Ein Lösungsansatz war die Abspaltung von Vitesco als Sachdividende für ca 63 EUR je Aktie an die Aktionäre, wodurch Familie Schaeffler sich durch den Verkauf an Schaeffler erneut ein Stück weit auf Kosten der übrigen Schaeffler Aktionäre bereichern konnte. Während für Schaefflers Vorzugsaktionäre die Dividende von 45 auf 25 Cent gesunken ist, fällt der Einnahmenrückgang bei Familie Schaeffler deutlich geringer aus, weil sie statt 500 Mio Schaeffler Aktien nach der Vitesco Fusion nun ca 760 Mio Schaeffler Aktien besitzen, die ihnen 25 Cent Divi bringen, während Verlustbude Vitesco zuvor nur eine Witzdivi zahlte. Die aus Sicht der Schaeffler Aktionäre extrem überteierte Vitesco Übernahme war aus Sicht des mit Abstand größten Vitesco Aktionärs Familie Schaeffler ein feines Geschäft, um die vor der Fusion bei 75% stehende Beteiligung auf 80% zu erhöhen. Ich hatte vor der Fusion lautstark gewarnt, dass die im Wertpapierprospekt genannte Zielbeteiligung von 70% und die damit verbundene MDAX Ambition reine Augenwischerei sind, weil man rechnerisch die Beteiligungshöhe nochmals deutlich erhöht und nicht etwa senkt, wie im Übernahmeplan angedeutet. Die ganze MDAX Spekulation war m.E. von Anfang an dazu gedacht, Vorzugsakzionäre ruhig zu halten und den enorm überteuerten und zuvorderst der Familie Schaeffler dienenden Deal durchzuwinken. Dass die E Auto Phantasie kurz nach dem Deal komplett implodierte konnte man freilich nicht wissen, wenngleich das Risiko rein wirtschaftlich natürlich offensichtlich war, weil Zulieferer mit E Mobility Sparten weltweit riesige Verluste fahren und ein Ende des Cashburns nicht in Sicht ist. Vitesco ist und bleibt eine Verlustbude. Der Übernahmepreis wurde im Wesentlichen durch weit in der Zukunft liegende Synergien begründet, deren Zustandekommen letztlich niemand kontrollieren kann, weil in der Zwischenzeit allein inflationsbedingt Lohnkosten etc. derart stark steigen, dass am Ende von den geplanten Synergien kein Cent übrig bleiben könnte... von rasant verändertem technischen Fortschritt ganz abgesehen... Bei einem US Konzern hätte man die Synergien ab Tag 1 der Übernahme gesehen, weil notwendige Strukturanpassungen zur Reduktion von Doppelfunktionen etc. sofort und knallhart umgesetzt worden wären... hierzulande wird erst mal jahrelang mit Betriebsräten verhandelt mit dem immergleichen Ausgang... die geplanten Synergien lassen sich weder der Höhe noch dem Zeitpunkt nach auch nur näherungsweise im geplanten Umfang realisieren, wenn nicht der technische Fortschritt oder wirtschaftliche Verwerfungen diese sogar gänzlich ins Reich der Träume verbannen... Nicht umsonst bleiben echte Synergieeffekte bei der objektivierten Wertermittlung nach IDW S1 i.d.F. 2008 komplett außer Ansatz. Es ist auch keineswegs logisch, dass der Käufer allein von ihm realisierbare Synergien der Verkäufer im Kaufpreis bezahlt. Insofern war die Argumentation des Managements mit der überwiegend auf Synergien basierenden Übernahmelogik von Anfang an ein starkes Indiz für eine krasse Überbewertung des Barkaufpreises von mehr als 90 EUR, nachdem der Markt die Vitesco Aktie nach def Conti Abspaltung zunächst bis auf 29 EUR gecrasht hatte... eben wegen der langjährig fehlenden Aussicht auf FCF und Gewinn. Vor dem Hintergrund der von Familie Schaeffler selbst gestreuten Übernahmephantasie wurde Vitesco dann plötzlich zur Emobility Perle, obwohl man mehr als 80% des Umsatzes mit der von Conti angespaltenen Resterampe Verbrenner erzielte und horrende Verluste und Cashburn in der Emobility Sparte... Es gibt kein betriebswirtschaftliches Gesetz, dass man eine super Geschäftsidee daran erkennt, zunächst einmal Milliardenverluste einzufahren. Top Investments laufen ab dem ersten Tag profitabel! Das scheinen viele börsennotierte deutsche Unternehmen verlernt zu haben. Eine deutsche Nvidia wäre undenkbar, weil sich Vorstände und Altaktionäre mutmaßlich mit Boni, Lizenzgebühren etc derart die Taschen füllen würden, dass für den Kleinaktionär von den horrenden Gewinnsteigerungen nichts übrig bliebe... Schaeffler und Conti müssen extrem hohe Divi zahlen, weil Familie Schaeffler nur so die horrenden Finanzierungskosten der Familienholding stemmen und die fremdfinanzierte Aktienspekulation aufrecht erhalten kann. Mit eigener Arbeit wird in Dtl kaum jemand reich. Die meisten Vermögen entstehen mit hohen FK Hebel... Vorzugsweise bei Immobilien. Im Fall Schaeffler mit einer hochriskanten Conti Übernahme... Die vor Kurzem publizierte Meldung der Kreditbesicherung durch Schaeffler Aktien zeigt, dass die Familie die FK Wette weiter knallhart spielt und offensichtlich weder Willens noch in der Lage ist, die Conti Kredite durch sonstiges Privatvermögen zu tilgen. Man setzt alles auf die Karte Kursspekulation und benötigt die Divis zur Erfüllung der Zins- und Tilgungsverpflichtungen. Die betriebswirtschaftlichen interessen von Conti und Schaeffler AG zählen dabei Null! Und genau deshalb fällt Schaeffler in Krisenzeiten deutlich stärker und ist seit Jahren trotz ordentlicher Rentabilität ein Liebling der US Shortseller... Solange Klaus und Claus vor allem dem Wohl der Familie Schaeffler verpflichtet sind, werden die Kleinaktionäre hier weiter systematisch ausgebeutet. Ein absolutes Topunternehmen, dessen Ergebnisse den Anteilseignern leider in höchst unterschiedlicher Weise zugute kommen... Wer hier investiert ist, sollte sich nicht der Illusion hingeben, dass Familie Schaeffler auch nur einmal ernsthaft den Shareholder Value aller Anteilseigner im Auge hat... Wenn der Kurs dennoch irgendwann steigt, dann nicht wegen sondern trotz der Familienbeteiligung...
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eisbaer1
Innovationsmonster Schaeffler
Was beim Markt aktuell hängen bleibt ist das Interview mit Klaus auf der Hannover Messe, wo er sagt, dass Zollkrieg etc. nicht gut für die Automobilbranche ist... Da drücken US Hedgefonds sofort auf's Verkaufsknöpfchen. So bitter es ist, ich glaube, dass die meisten Daytrader und Shorter hier kein einziges Schaeffler Produkt kennen und nicht eine einzige News zu den Messeneuheiten lesen. Was sie gelesen haben, ist die Nachricht über die erneute Verpfändung von mehr als 500 Mio Schaeffler Aktien durch die Familienholding. Da laufen die US Shortattacken sofort heiß. Nahe Allzeittief fernab aller Durchschnittslinien... das ist ein Traumszenario für Shorter. Wer weiß denn, wo UNTEN ist? Eine Aktie, die von 7 EUR auf unter 4 EUR fällt, kann auch unter 3 oder unter 2 EUR fallen. Ich spreche aus Erfahrung mit ThyssenKrupp... Jahrelang Monsterbuchverluste im Depot. Die Analysten stuften die Aktie von Allzeittief zu Allzeittief. Die Verkaufsempfehlung immer mit der gleichen Begründung... miese Charttechnik... Und jetzt... nach einem Run von 2,70 bis 11 EUR entdecken dieselben Analysten die Aktie plötzlich als heißen Tipp. Das sind allesamt Kurzfristzocker und die kaufen am liebsten nahe Allzeithoch, weil über allen SMAs sind der Zockerphantasie keine Grenzen gesetzt. Und genauso läuft es bei Shortattacken durch Algotradingcomputer... nahe Allzeittief ist der Boden NULL EUR und damit die Aussicht auf nahezu unbegrenzte Shortgewinne. Die meisten Shorter wissen, dass das Unternehmen nicht näherungsweise in Schieflage oder existenzgefährdet ist... aber selbst hier im Forum wird die neue Anleihe mit Unverständnis aufgenommen, statt deren extrem positives Bonitätssignal zu vernehmen... da werden betriebswirtschaftliche Fakten ins Gegenteil verkehrt und Zeichen extremer Finanzstärke vollkommen fehlinterpretiert... man fragt sich halt immer, ob das aus Dummheit oder brutaler Arglist / Boshaftigkeit geschieht... Schaeffler hat dem Kapitalmarkt einmal mehr gezeigt, dass man sich problemlos langfristiges Fremdkapital zu extrem günstigen Konditionen beschaffen kann. Man möge die vereinbarten Zinssätze einfach mal mit den derzeit weit über 10% liegenden EK-Kosten vergleichen. Die Aktie steht bei einem KGV 26 von unter 6, was implizit einer Renditeerwartung der EK-Geber i.H.v. 16,67% entspricht. Bei FK-Zinsen von weniger als 5% und einer GK-Rendite von mehr als 10% ergibt sich ein extrem positiver Leverageeffekt zugunsten der EK-Geber! Aber lassen wir das, hier geht es seit Jahren nicht mehr um betriebswirtschaftliche Fakten sondern nur noch um Emotionen. Sentiment und Momentum, sonst zählt hier nichts mehr. Wenn nicht einmal mehr Insiderkäufe den Markt zumindest kurzfristig zum Nachdenken bringen, hat Fundamentalanalyse keine Chance mehr. Wer dachte, die Shortattacken gegen Schaeffler hörten endlich aus, wenn das Argument stimmrechtslose Vorzugsaktie wegfällt, sieht sich nun eines Besseren belehrt. Ist der Ruf einer Aktie erst einmal ruiniert, lebt es sich als Shorter völlig ungeniert. Wenn die Politik dieses Grundübel nicht endlich knallhart verbietet, werden US Boys ihren Krieg gegen deutsche Mittelstandsaktien munter weiterführen. Wir sind seit 2018 im Krieg... nicht mit den Russen sondern mit der US Shortindustrie, die mit Rückendeckung ihrer Regierung die Vorherrschaft der US Wirtschaft gegenüber dem Rest der Welt sicherstellt. MKAP ist Macht und solange deutsche Politiker nicht einmal bemerken, dass die USA seit Jahrzehnten Wirtschaftskriege über die Börse führen und dass US Hedgefonds diesen Krieg mit Wissen und Wollen der US Politik gegen Europa und China führen, sehe ich null Aussichten auf ein Ende dieser Misere. Schaeffler war in den letzten Jahren niemals fair bewertet und wird das vermutlich auch in den nächsten 10 Jahren nicht sein. Stellt euch einfach mal vor, wohin Schaeffler geshortet würde, wenn man Absatz- und Gewinneinbrüche wie Tesla melden müsste? Eine Tesla verliert vom Allzeithoch 48%... hört sich krass an... ist bei diesem Stand aber immer noch mehr wert als die gesamte europäische Autoindustrie inklusive sämtlicher Zulieferer. Und wer verfügt über mehr Patente? Genau... Schaeffler, nicht Tesla... aber who cares? Wenn sich alle einig sind und eine Aktie immer weiter hochkaufen, werden alle gemeinsam reicher... Warum also sind wir Deutschen so saudumm und kaufen ständig US Aktien statt unsere eigenen Unternehmen hochzukaufen und damit den Wohlstand in Deutschland für alle zu erhöhen?
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eisbaer1
Schaeffler auf der Hannover Messe
https://www.schaeffler.de/de/news_medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen_detail.jsp?id=88086016 Humanoide Robotik ist einer der vielversprechendsten Zukunftsmärkte überhaupt. Schaeffler ist dabei und der Kapitalmarkt ignoriert es knallhart. Bis irgendwann ein Analyst die Robotik-Phantasie hochjazzt... Es ist einfach nur bestürzend, dass dieser Kapitalmarkt überhaupt nicht mehr in der Lage zu sein scheint, deutsche Weltmarktführer auch nur annähernd fair zu bewerten. Ich habe die Vitesco Übernahme zu einem Mondpreis lautstark kritisiert. Der Schaeffler Kurs ist im Zuge der Übernahme von 6 EUR auf 4 EUR kollabiert. Vitesco war überteuert, ist aber nicht wertlos, wie es der Kurssturz vermuten lassen könnte. Schaeffler ist auch kein reiner Autozulieferer, sondern stark diversifiziert im Industriebereich, Ersatzteilmarkt etc. Dass Schaeffler sich seit Tagen erneut einer Shortattacke mit Ziel sub 4 ausgesetzt sieht und stärker fällt als die von Trumps Zöllen unmittelbar betroffenen Autobauer ist ein ganz schlechter Witz. Falls es einige Marktteilnehmer nicht mitbekommen haben sollten, zahlt Schaeffler für 2024 Ende April 25 Cent Dividende und wird in 2025 wieder tiefschwarze Zahlen schreiben. Der Verlust 2024 war ausnahmslos der Vitesco-Übernahme geschuldet. Vitesco war und ist eine Verlustbude, weshalb die zum 01.10.2024 erstmals in der Schaeffler Bilanz konsolidierten Vitesco-Assets erhebliche Impairments ausgelöst haben. Ein klassischer Einmaleffekt, aber eben der glasklare Beweis, dass Schaeffler ca. 1 MRD EUR zuviel bezahlt hat. Wer die Entwicklung der Windkraftaktien verfolgt hat sollte bemerkt haben, dass die Windkraft-Absatz-Flaute passe ist und mithin Schaefflers Industriegeschäft in 2025 wieder umsatz- und ergebnisseitig deutlich Fahrt aufnehmen wird. Neben dem Ersatzteilgeschäft ist die Industriesparte Schaefflers Cashcow und Renditeperle. Wenn es dort wieder läuft, sind traditionelle schwache Automotive-Margen für Schaeffler problemlos kompensierbar. In Q1 werden wir trotz Trump bereits wieder schwarze Zahlen sehen, ab Q2 sollten die Margen dann wieder langsam steigen. Mit 25 MRD EUR Gesamtumsatz und 120.000 Mitarbeitern weltweit ist der Schaeffler Konzern ein global Player und keine Klitsche, die man mit weniger als 4 MRD EUR Marktwert abspeisen kann. Der faire Marktwert des Unternehmensverbunds aus Schaeffler + Vitesco liegt deutlich über 10 MRD EUR, wie man den für Schaeffler und Vitesco erstellten Verschmelzungsgutachten unschwer entnehmen kann. Die Aktie sollte mit all den heutigen Problemen bei 10 EUR notieren und nicht bei 4! Das ist das große Problem, wenn sich der Markt über Jahre hinweg an vollkommen irrwitzige Kurse gewöhnt hat und allmählich kein einziger Marktteilnehmer mehr weiß, was die fragliche Firma wirklich WERT ist. Ich weiß nicht, wie lange diese unfassbare Unterbewertung noch anhält, aber wer trotz 6% Divi-Rendite und KGV < 7 bei 4 EUR noch verkauft wird sich m.E. irgendwann über sich selbst ärgern. So wie ich mich über die aktuellen Witzkurse ärgere...
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albino
Dividende 45 Cent, ueber 3 %
....und uebrigens sind wir gerade im Crashmodus. Wer jetzt die Nerven behaelt kommt ungeschoren davon. Und bei Volumina von 40000 Stueck und 4 % Minus sind bestimmt keine bzw. kaum Fonds am Werk. 40000 Stueck in 4 Stunden vor dem Hintergrund von Schlussauktionen von 70000 Stueck und mehr. Sorgen muesste man sich nur machen, wenn es mit grossen Umsaetzen nach unten ginge.
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inside_r_trading
@rots
Da steht überhaupt noch nichts fest!
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inside_r_trading
Termine
Mittagsbedingt kehrt etwas Ruhe ein, danach wird es wieder mehr Bewegung geben. Heute um 16:00 Uhr und 17:30 wird es noch interessant, wenn wieder ein paar USA-Daten kommen. M. E. ist es noch lange kein Crash, sondern eine Marktkorrektur. Probleme sehe ich infolge der schwächelnden Gesamtwirtschaft und den Bankensektor auf uns zukommen.
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rots
Dividende
Was zahlt Schaeffler denn?
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Häufig gestellte Fragen zur Schaeffler Aktie und zum Schaeffler Kurs

Der aktuelle Kurs der Schaeffler Aktie liegt bei 10,57 €.

Für 1.000€ kann man sich 94,61 Schaeffler Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Schaeffler Aktie lautet SCAFF.

Die 1 Monats-Performance der Schaeffler Aktie beträgt aktuell 40,09%.

Die 1 Jahres-Performance der Schaeffler Aktie beträgt aktuell 135,94%.

Der Aktienkurs der Schaeffler Aktie liegt aktuell bei 10,57 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 40,09% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Schaeffler eine Wertentwicklung von 73,85% aus und über 6 Monate sind es 122,34%.

Das 52-Wochen-Hoch der Schaeffler Aktie liegt bei 10,79 €.

Das 52-Wochen-Tief der Schaeffler Aktie liegt bei 3,15 €.

Das Allzeithoch von Schaeffler liegt bei 17,46 €.

Das Allzeittief von Schaeffler liegt bei 3,15 €.

Die Volatilität der Schaeffler Aktie liegt derzeit bei 37,70%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Schaeffler in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 6,70 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -36,01%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 6,70 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -36,01%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Schaeffler Kursziel beträgt 6,70 €. Das ist -36,01% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Schaeffler 2 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Schaeffler Kursziel beträgt 6,70 €. Das ist -36,01% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Schaeffler 2 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 6,70 €. Dieser Wert liegt unter dem aktuellen Kurs. Analysten erwarten somit kein weiteres Potenzial.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Schaeffler Aktie bei 6,70 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach unten bei der Schaeffler Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 7,48 Mrd. €

Insgesamt sind 714,7 Mio Schaeffler Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Schaeffler bei 56%. Erfahre hier mehr

Schaeffler hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Schaeffler gehört zum Sektor Kraftfahrzeugkomponenten.

Das KGV der Schaeffler Aktie beträgt 16,88.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Schaeffler betrug 18,19 Mrd €.

Die nächsten Termine von Schaeffler sind:
  • 03.03.2026 - Jahrespresse- und Analystenkonferenz für das GJ 2025
  • 23.04.2026 - Hauptversammlung 2026
  • 05.05.2026 - Ergebnisse für das 1. Quartal 2026
  • 05.08.2026 - Ergebnisse zum 1. Halbjahr 2026
  • 03.11.2026 - Neunmonatsergebnisse 2026

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Schaeffler geben. Dabei gab es 1 Verkauf der Schaeffler Aktie und 3 Käufe der Schaeffler Aktie.

Ja, Schaeffler zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 25.04.2025 eine Dividende in Höhe von 0,25 € gezahlt.

Zuletzt hat Schaeffler am 25.04.2025 eine Dividende in Höhe von 0,25 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,39%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Schaeffler wurde am 25.04.2025 in Höhe von 0,25 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,39%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 25.04.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,25 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.