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RWE: Der Fels in der Brandung im turbulenten Marktumfeld

Während viele Aktien im Zuge der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten unter Druck geraten sind, hat sich die Aktie von RWE mit einem Plus von rund 27 Prozent seit Jahresbeginn an die Spitze im DAX gesetzt. Und da dürfte sie auch noch eine ganze Zeit lang bleiben.
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Strommasten auf einer Weide (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com
RWE AG 60,16 € RWE AG Chart +3,26%
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Der Essener Energiekonzern RWE hat mit seinen Zahlen für 2025 einmal mehr gezeigt, warum viele Investoren den Versorger als Stabilitätsanker im Depot sehen. Zwar ging das operative Ergebnis im vergangenen Jahr zurück, doch die Ergebnisse lagen trotzdem über den Erwartungen des Marktes.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 10,4 Prozent auf rund 5,1 Milliarden Euro. Hintergrund sind vor allem normalisierte Strompreise nach den außergewöhnlich starken Vorjahren. Dennoch übertraf das Ergebnis die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten und lag am oberen Ende der vom Unternehmen selbst ausgegebenen Prognose.

Auch beim Gewinn je Aktie zeigte sich ein Rückgang: Der bereinigte Wert fiel von 3,12 Euro im Jahr 2024 auf 2,48 Euro im Jahr 2025. Für Aktionäre gibt es dennoch gute Nachrichten. Die Dividende soll wie erwartet auf 1,20 Euro je Aktie steigen – zehn Cent mehr als im Vorjahr.

Mit Blick auf die kommenden Jahre setzt RWE weiter auf Wachstum. Für 2026 erwartet das Management einen Gewinn je Aktie von 2,55 Euro, bevor der Wert 2027 auf 3,05 Euro steigen soll. Besonders ambitioniert ist das langfristige Ziel: Bis 2031 will der Konzern den Gewinn je Aktie auf 4,40 Euro steigern.

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Ein wesentlicher Treiber für die Ergebnisse bleibt der Energiehandel sowie die Stromproduktion aus Offshore-Windparks. Gerade dieses Segment entwickelte sich zuletzt überraschend stark und half dabei, den Rückgang in anderen Bereichen abzufedern.

Auch Analysten zeigen sich weiterhin optimistisch für den Energiekonzern. Barclays bestätigte die Einstufung "Overweight" mit einem Kursziel von 60 Euro und verwies auf die über den Erwartungen liegenden Jahreszahlen sowie auf die aus ihrer Sicht "herausragenden" Finanzziele für die Jahre 2026 bis 2031.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hob ihr Kursziel sogar von 60 auf 63 Euro an und bestätigte ebenfalls die Kaufempfehlung. Analyst Alberto Gandolfi sieht die Planungen des Konzerns als eher konservativ an. Seine eigene Prognose für den Gewinn je Aktie im Jahr 2031 liegt rund sieben Prozent über dem Unternehmensziel.

Auch Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) bleibt zuversichtlich. Analyst Olly Jeffery bezeichnet RWE weiterhin als "fundamental stärkste Anlagegeschichte im Energiesektor". Die neuen mittel- und langfristigen Ziele entsprächen weitgehend den Markterwartungen. Zudem habe das Unternehmen in der Vergangenheit häufig eher konservativ geplant.

Neue Impulse aus dem stark wachsenden Markt für Rechenzentren blieben allerdings bislang aus. Konkrete Ankündigungen in diesem Bereich hatten einige Investoren erwartet.

Fazit:

Mit stabilen Ergebnissen, steigenden Dividenden und ambitionierten, aber aus Sicht vieler Analysten konservativ formulierten Wachstumszielen bleibt RWE für Anleger ein Stabilitätsanker im Energiesektor. Gerade in einem von geopolitischen Risiken geprägten Marktumfeld dürfte der Versorger damit weiterhin für viele Investoren der Fels in der Brandung bleiben.

Markus Weingran, der Aktienexperte von wallstreetONLINE, hat bereits im vergangenen Jahr ein Derivat auf RWE empfohlen, dass nach den Zahlen über 300 Prozent im Plus liegt. Schauen Sie doch mal rein in die Folge der wO Börsenlounge und hören sich seine Meinung zu RWE an.

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Redaktion Ariva/MW 

 


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