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| Geld/Brief | 56,57 $ / 56,66 $ |
| Spread | +0,16% |
| Schluss Vortag | 56,99 $ |
| Gehandelte Stücke | 664.506 |
| Tagesvolumen Vortag | 195.621.085 $ |
| Tagestief 56,37 $ Tageshoch 56,96 $ | |
| 52W-Tief 52,33 $ 52W-Hoch 66,125 $ | |
| Jahrestief 52,33 $ Jahreshoch 66,125 $ | |
| Umsatz in Mio. | 3.389 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 657,22 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | 466,38 $ |
| Umsatz je Aktie | 7,00 $ |
| Gewinn je Aktie | 0,96 $ |
| Gewinnrendite | +35,05% |
| Umsatzrendite | +13,76% |
| Return on Investment | +16,54% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 22.450 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 48,28 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 16,85 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 6,62 |
| Eigenkapitalrendite | +35,05% |
| Eigenkapitalquote | +47,19% |
| Faktor-Zertifikate | 54 | |
| Optionsscheine | 46 | |
| Knock-Outs | 25 |
| Auszahlungen/Jahr 4 |
| Gesteigert seit 5 Jahre |
| Keine Senkung seit 5 Jahre |
| Stabilität der Dividende 0,93 (max 1,00) |
| Jährlicher 18,32% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 15,72% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 61,4% (auf den Gewinn/FFO) quote 54,3% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung 10,29% |
| Datum | Dividende |
| 25.02.2026 | 0,18 $ |
| 10.11.2025 | 0,18 $ |
| 11.08.2025 | 0,17 $ |
| 12.05.2025 | 0,17 $ |
| 25.02.2025 | 0,17 $ |
| 12.11.2024 | 0,17 $ |
| 12.08.2024 | 0,15 $ |
| 09.05.2024 | 0,15 $ |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 48,37 € | +3,71% | 46,64 € | 24.04.26 | |
| Frankfurt | 47,53 € | +0,06% | 47,50 € | 24.04.26 | |
| Hamburg | 47,75 € | +1,62% | 46,99 € | 24.04.26 | |
| Hannover | 47,73 € | +0,15% | 47,66 € | 24.04.26 | |
| München | 48,365 € | +3,34% | 46,80 € | 24.04.26 | |
| Stuttgart | 48,32 € | -0,23% | 48,43 € | 24.04.26 | |
| L&S RT | 48,305 € | -0,97% | 48,78 € | 24.04.26 | |
| NYSE | 56,60 $ | -0,68% | 56,99 $ | 24.04.26 | |
| Nasdaq | 56,58 $ | -0,65% | 56,95 $ | 24.04.26 | |
| AMEX | 56,24 $ | -0,90% | 56,75 $ | 23.04.26 | |
| Tradegate | 48,33 € | -0,88% | 48,76 € | 24.04.26 | |
| Quotrix | 48,72 € | -0,02% | 48,73 € | 24.04.26 | |
| Gettex | 48,455 € | -0,38% | 48,64 € | 24.04.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 23.04.26 | 56,99 | 196 M |
| 22.04.26 | 55,32 | 95,8 M |
| 21.04.26 | 54,71 | 80,7 M |
| 20.04.26 | 54,90 | 86,8 M |
| 17.04.26 | 55,00 | 96,5 M |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 55,00 $ | +3,62% |
| 1 Monat | 53,29 $ | +6,94% |
| 6 Monate | 56,60 $ | +0,69% |
| 1 Jahr | 55,47 $ | +2,74% |
| 5 Jahre | 35,80 $ | +59,19% |
| Marktkapitalisierung | 24,93 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 484,31 Mio. |
| Streubesitz | 5,85% |
| Währung | EUR |
| Land | USA |
| Sektor | zyklischer Konsum |
| Branche | Sonstige private Dienstleistungen |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +7,27% | Vanguard Group Inc |
| +5,90% | BlackRock Inc |
| +2,50% | State Street Corp |
| +2,09% | Kayne Anderson Rudnick Investment Management LLC |
| +1,94% | Geode Capital Management, LLC |
| +1,78% | Apg All Pensions Group |
| +1,17% | Amvescap Plc. |
| +1,06% | Montrusco Bolton Investments Inc |
| +0,92% | Morgan Stanley - Brokerage Accounts |
| +0,80% | NORGES BANK |
| +0,73% | AMF Pensionsforsakring AB |
| +0,66% | Renaissance Technologies Corp |
| +0,61% | Wellington Management Company LLP |
| +0,59% | Northern Trust Corp |
| +0,56% | Dimensional Fund Advisors, Inc. |
| +0,56% | Neuberger Berman Group LLC |
| +0,49% | Macquarie Group Ltd |
| +0,48% | Stifel Financial Corp |
| +0,47% | Marshall Wace Asset Management Ltd |
| +0,45% | UBS Asset Mgmt Americas Inc |
| +63,13% | Weitere |
| +5,85% | Streubesitz |
Rollins ist für mich ein Fall von: erstklassiges Unternehmen, aber keine billige Aktie. Das operative Geschäft ist ausgesprochen robust, weil Schädlingsbekämpfung kein Modethema ist, sondern ein wiederkehrender, oft notwendiger Service mit hoher Alltagsrelevanz für Privatkunden, Gewerbe, Lebensmittelbetriebe, Gesundheitswesen und Immobilienbesitzer. Genau deshalb hat Rollins über Jahrzehnte eine seltene Mischung aus organischem Wachstum, hoher Cash-Generierung und disziplinierter Akquisitionsstrategie aufgebaut. Auf der anderen Seite wird diese Qualität vom Markt seit langem mit einer sehr hohen Bewertung bezahlt: Die Aktie notierte am 14. April 2026 bei rund 54,80 US-Dollar, die Marktkapitalisierung lag bei rund 28,5 Milliarden US-Dollar und das ausgewiesene KGV bei gut 55 auf Basis der Marktdaten.
Operativ ist Rollins heute ein globaler Schädlingsbekämpfungs- und Termitenschutzkonzern mit starken Marken wie Orkin, HomeTeam Pest Defense, Clark Pest Control, Northwest Exterminating, Fox Pest Control, Saela Pest Control, Trutech, Western Pest Services und weiteren. Das Unternehmen bietet Residential-, Commercial- sowie Termite-and-Ancillary-Services an. Laut aktuellem Unternehmensstand vom April 2026 betreut Rollins mehr als 2,8 Millionen Kunden und beschäftigt rund 22.000 Mitarbeiter an mehr als 850 Standorten; im 10-K beschreibt Rollins sein Geschäft zudem als international mit eigenen Einheiten in den USA, Kanada, Australien, Europa und Asien sowie einem Franchise-Netz in weiteren Regionen. 2025 entfielen knapp 45 Prozent des Umsatzes auf das Privatkundengeschäft, rund 33 Prozent auf Gewerbekunden und gut 20 Prozent auf Termite- und Zusatzservices. Gerade diese Mischung ist stark, weil sie Rollins nicht von einem einzelnen Endmarkt abhängig macht. (Rollins, Inc.)
Die Geschichte des Konzerns ist lang und für das Verständnis der Aktie wichtig. Die Wurzeln reichen bis Waltham Pest Control im Jahr 1893 und zu Orkin im Jahr 1901 zurück; Rollins selbst wurde 1948 gegründet. Der große historische Wendepunkt war 1964 die Übernahme von Orkin für 62,4 Millionen US-Dollar, obwohl Rollins damals selbst nur 9 Millionen US-Dollar Umsatz machte. 1967 zog der Konzern nach Atlanta um, 1968 begann der Handel an der NYSE. Danach folgte über Jahrzehnte eine Serie von Erweiterungen und Zukäufen, darunter Western Pest Services, IFC, HomeTeam, Critter Control, Clark Pest Control, Fox, Saela und zuletzt im April 2026 Romex Pest Control. Seit 2023 ist Jerry Gahlhoff CEO; die Rollins-Familie prägt das Unternehmen aber weiterhin über Jahrzehnte gewachsene Strukturen mit. Das ist kein schneller Turnaround-Wert, sondern ein langfristig aufgebauter Qualitätscompounder. (Rollins, Inc.)
Fundamental sieht das sauber aus. 2025 steigerte Rollins den Umsatz auf 3,761 Milliarden US-Dollar, also um 11,0 Prozent, davon 6,9 Prozent organisch und 4,1 Prozent durch Akquisitionen. Das operative Ergebnis stieg auf 726 Millionen US-Dollar, die operative Marge lag bei 19,3 Prozent, die bereinigte operative Marge bei 20,0 Prozent. Der Nettogewinn erreichte 526,7 Millionen US-Dollar, das verwässerte EPS 1,09 US-Dollar und das bereinigte EPS 1,12 US-Dollar. Der operative Cashflow stieg auf 678,1 Millionen US-Dollar; nach rund 28 Millionen US-Dollar Investitionen ergibt sich grob ein freier Cashflow von etwa 650 Millionen US-Dollar. Das ist die eigentliche Stärke des Konzerns: viel wiederkehrender Umsatz, hohe Margen, sehr gute Umwandlung von Gewinn in Cash und inzwischen 24 Jahre in Folge Umsatzwachstum. (Rollins, Inc.)
Auch die Bilanz ist für einen aktiven Serienkäufer solide. Zum Jahresende 2025 hatte Rollins 100 Millionen US-Dollar Cash, 500 Millionen US-Dollar an 2035er Senior Notes und 114,4 Millionen US-Dollar unter dem Commercial-Paper-Programm ausstehen; zusätzlich nennt das Unternehmen 123,7 Millionen US-Dollar kurzfristige Schulden und eine Non-GAAP-Leverage-Ratio von nur 0,9x. Das ist für ein so cashstarkes Geschäftsmodell unkritisch. Gleichzeitig blieb Rollins akquisitionsfreudig: In den letzten drei Jahren wurden 94 Übernahmen abgeschlossen, davon 26 allein 2025. Die Dividende wurde im Januar 2026 auf 0,1825 US-Dollar je Quartal festgelegt; auf Basis des aktuellen Kurses entspricht das nur gut 1,3 Prozent Rendite. Die Dividende ist hier also kein Hauptargument, sondern eher ein Zusatz zu einem Wachstums- und Cashflow-Modell. (Rollins, Inc.)
Der Burggraben von Rollins ist real, aber man darf ihn auch nicht romantisieren. Er besteht nicht aus Patenten oder regulatorisch geschützten Monopolen, sondern aus Marke, Dichte, Prozessen, Routenplanung, lokaler Präsenz, Cross-Selling, wiederkehrenden Verträgen und der Fähigkeit, kleinere Anbieter zu übernehmen und profitabler zu machen. Rollins selbst spricht von mehr als 800 eigenen und franchisierten Standorten, proprietären Systemen wie BOSS zur Routen- und Serviceoptimierung und einem stark fragmentierten Markt, in dem Größe, Servicequalität, Reaktionsgeschwindigkeit und Markenwahrnehmung zählen. Genau das erklärt, warum der Konzern über Jahre schneller wachsen konnte als viele Dienstleistungsunternehmen mit eigentlich unspektakulärem Produkt. (Rollins, Inc.)
Für die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre bleibt die Grundstory attraktiv. Das Management erwartet für 2026 organisches Umsatzwachstum von 7 bis 8 Prozent, dazu eine verbesserte Margenentwicklung durch Pricing, Modernisierung und kontinuierliche Effizienzarbeit. Gleichzeitig läuft die Übernahmepipeline weiter; der Zukauf von Romex Anfang April 2026 zeigt, dass Rollins den Markt weiter konsolidiert. Wichtig ist aber: Die Zahlen für das erste Quartal 2026 lagen am 14. April noch nicht vor; die Ergebnisveröffentlichung war erst für den 23. April 2026 angesetzt. Für mich bedeutet das: Der langfristige Trend bleibt intakt, kurzfristig ist aber noch offen, ob der etwas schwächere Jahresauftakt, den das Management angedeutet hat, tatsächlich nur eine Delle bleibt. (Rollins, Inc.)
Die Risiken sind überschaubar, aber nicht kleinzureden. Erstens ist der Markt trotz aller Größe stark fragmentiert und die Eintrittsbarrieren sind operativ höher als auf dem Papier, aber strukturell nicht unüberwindbar. Zweitens bleibt das Geschäft wetterabhängig, vor allem bei einmaligen Aufträgen und saisonalen Services; genau das belastete laut Unternehmen das vierte Quartal 2025. Drittens sind Lohnkosten, Fachkräftemangel und Mitarbeiterbindung in einem personalintensiven Servicegeschäft zentrale Themen. Viertens gibt es regulatorische Risiken bei Pestiziden, Umweltauflagen und Arbeitsrecht. Fünftens läuft eine FTC-Anfrage zu nachvertraglichen Wettbewerbsbeschränkungen gegenüber bestimmten Mitarbeitern; Rollins hält die eigenen Praktiken zwar für rechtmäßig, kann den Ausgang aber nicht sicher vorhersagen. Dazu kommen die üblichen Integrationsrisiken bei vielen Übernahmen. (Rollins, Inc.)
Meine Bewertung ist deshalb klar: Rollins ist operativ ein Qualitätswert, an der Börse aber derzeit eher ein Qualitätswert mit Aufschlag. Rechnet man auf Basis des aktuellen Kurses, liegt die freie-Cashflow-Rendite nur bei rund 2,3 Prozent und das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei etwa 7,6. Das ist für einen Schädlingsbekämpfer nicht billig, selbst wenn er der beste in seinem Bereich ist. Ich halte deshalb auf Sicht von zwölf Monaten einen fairen Korridor von etwa 50 bis 62 US-Dollar für plausibel, mit einem mittleren fairen Wert um 56 US-Dollar. Das bullishe Szenario setzt voraus, dass Rollins 2026 erneut sauber wächst, die Margen verbessert und der Markt weiter bereit ist, knapp 50-mal den Jahresgewinn zu zahlen. Das bearishe Szenario wäre kein operativer Einbruch, sondern schlicht eine Bewertungsnormalisierung. Anders gesagt: Das Unternehmen gefällt mir klar besser als der aktuelle Preis. (Rollins, Inc.)
Für fünf bis fünfzehn Jahre sehe ich Rollins trotzdem positiv. Meine Einschätzung ist, dass das Unternehmen langfristig weiterhin im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich beim Gewinn je Aktie wachsen kann, weil der Markt strukturell wächst, die Branche fragmentiert bleibt und Rollins operative Vorteile hat, die viele kleinere Wettbewerber nicht nachbilden können. Aber genau hier liegt der Haken: Wer heute einsteigt, kauft kein unentdecktes Juwel, sondern einen sehr offensichtlichen Qualitätswert. Deshalb traue ich dem Unternehmen auf lange Sicht deutlich höhere Kurse zu, aber ich erwarte nicht, dass die Rendite in den nächsten Jahren mit der operativen Qualität eins zu eins mithält. Meine grobe Szenariorechnung lautet daher: über fünf Jahre eher 75 bis 95 US-Dollar, über zehn Jahre 100 bis 130 US-Dollar und über fünfzehn Jahre 140 bis 180 US-Dollar, jeweils unter der Annahme, dass Rollins weiter gut wächst und die Bewertung langfristig etwas vernünftiger wird. Das ist keine verlässliche Prognose, sondern eine nüchterne Langfristabschätzung.
Unterm Strich ist Rollins für mich ein sehr gutes Unternehmen mit einem außergewöhnlich verlässlichen Geschäftsmodell, starker Marktstellung, sauberer Bilanz, hoher Cash-Generierung und guten Chancen, auch in zehn oder fünfzehn Jahren noch größer und profitabler zu sein. Als Aktie ist Rollins am 14. April 2026 aber kein klarer Kauf zum Schnäppchenpreis, sondern eher ein Halte- oder gestaffelter Einsammelwert für Qualitätsinvestoren, die bereit sind, für Stabilität und Planbarkeit einen Aufpreis zu zahlen. Wer maximale Unterbewertung sucht, ist hier falsch. Wer ein dauerhaft starkes, diszipliniert geführtes Serviceunternehmen sucht, ist hier sehr wahrscheinlich richtig. (Rollins, Inc.)
Autor: ChatGPT