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80 Milliarden Euro Aufträge erwartet: Rheinmetall vor der nächsten Kursrallye?

30 Prozent hat die Rheinmetall-Aktie seit Jahresanfang verloren. Was steckt dahinter, und welche Milliardenaufträge könnten die Wende bringen?
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Produktionsstätte von Pierburg, S.A. (Rheinmetall Gruppe) in Traña-Matiena, Abadiño, Vizcaya, Spanien.
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abadi%C3%B1o_-_Barrio_de_Tra%C3%B1a-Matiena,_Pierburg,_S.A_(Grupo_Rheinmetall)_05.jpg"> - ©wikimedia.org / Foto: Zarateman ...
Rheinmetall AG 1.152,4 € Rheinmetall AG Chart +0,80%
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Der Rüstungskonzern Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) hat an der Börse zuletzt Federn gelassen. Doch die Analysten der Investmentbank Berenberg sehen in dem Rücksetzer eine Kaufgelegenheit. In einer aktuellen Studie bekräftigen sie ihre Kaufempfehlung für die Aktie und nennen ein neues Kursziel von 1.750 Euro. Zuvor hatte Berenberg noch 2.100 Euro angepeilt. Aktuell das Papier bei rund 1.140 Euro.

Der Grund für die Kurszielanpassung: Nach dem Quartalsbericht hatte die Aktie merklich nachgegeben, zudem korrigierten die Analysten ihre Umsatz- und Gewinnprognosen nach unten. Für 2027 rechnen sie nun mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von knapp 56 Euro, für 2028 mit gut 75 Euro – jeweils rund drei bis acht Prozent weniger als bislang angenommen.

Hintergrund ist vor allem eine vorsichtigere Einschätzung beim milliardenschweren Boxer-Arminius-Rüstungsauftrag der Bundeswehr: Berenberg geht nun davon aus, dass Deutschland 3.000 dieser Radpanzer im Wert von 23 Milliarden Euro bestellt und nicht wie zuvor modelliert rund 3.800 Fahrzeuge für 32 Milliarden Euro. Der Rheinmetall-Chef hatte öffentlich angedeutet, dass die genaue Stückzahl noch in der Abstimmung sei, aber weiterhin im vierstelligen Bereich liege.

Trotz der gesenkten Erwartungen bleibt die Investmentbank optimistisch. Der Kernbefund: Rheinmetalls Auftragsdeckung werde bis Jahresende erheblich besser aussehen als heute. Nach dem eigenen Modell der Analysten sind derzeit bereits gut 62 Prozent des für 2027 geplanten Umsatzes durch feste Aufträge abgedeckt.

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Wenn sämtliche bestehenden Rahmenverträge in verbindliche Bestellungen umgewandelt werden, steigt dieser Wert auf rund 72 Prozent. Hinzu kommen erwartete Neuvergaben: Berenberg rechnet damit, dass Rheinmetall im laufenden Jahr Rüstungsaufträge im Volumen von bis zu 80 Milliarden Euro einbuchen wird, darunter neben dem Boxer-Vertrag auch ein Fregattenprogramm und ein Panzerauftrag aus Italien.

Bei einer Bewertung von rund 20 mal dem erwarteten 2027er-Gewinn und einem jährlichen Ergebnisanstieg von etwa 31 Prozent über drei Jahre halten die Berenberg-Analysten den aktuellen Kurs für attraktiv. 

Autor: Ariva-Redaktion/ js


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