Raspberry Pi plc

Aktie
6,205 €
+0,055 €
+0,89%
19:44:49 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,07 Mrd. GBX
Streubesitz
9,77%
KGV
41,63
Index-Zuordnung
-
Raspberry Pi Aktie Chart

Raspberry Pi Unternehmensbeschreibung

Raspberry Pi Ltd ist ein im Vereinigten Königreich ansässiger Entwickler und Anbieter von Einplatinencomputern, der sich zwischen klassischem Halbleiterdesign, Embedded-Computing-Anbieter und Bildungstechnologie positioniert. Die operative Gesellschaft gehört zur Raspberry Pi Group, deren Muttergesellschaft Raspberry Pi Holdings plc ist. Das Unternehmen strukturiert sein Geschäft um die Entwicklung kostengünstiger, leistungsfähiger Single-Board-Computer und zugehöriger Komponenten, die in Bildung, Industrie, Forschung und im privaten Umfeld eingesetzt werden. Im Kapitalmarktumfeld wird Raspberry Pi vor allem als Nischenplayer im Segment preisoptimierter Embedded-Systeme und als Plattformanbieter für Hardware-nahe Innovationen wahrgenommen. Die Gruppe nutzt das Ökosystem rund um den namensgebenden Raspberry-Pi-Computer als zentralen Wachstumstreiber und verteidigt eine starke Position in Community-getriebener Innovation, die sich von klassischen PC-Herstellern und reinen Halbleiterproduzenten unterscheidet.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Raspberry Pi basiert auf der Entwicklung, dem Design und der Vermarktung von Einplatinencomputern sowie passender Peripherie. Die eigentliche Fertigung erfolgt überwiegend über Auftragsfertiger, sodass das Unternehmen in weiten Teilen fabless agiert und sich auf Architektur, Plattformdesign, Produktmanagement und Ökosystempflege konzentriert. Umsätze werden primär über den Verkauf von Boards, Modulen und Zubehör generiert, ergänzt durch Vereinbarungen mit Distributoren und Partnern, die Raspberry-Pi-Produkte weltweit vertreiben. Daneben spielt die technische Dokumentation, Softwareunterstützung und Community-Entwicklung eine strategische Rolle, da sie die Verbreitung der Hardware fördert und Lock-in-Effekte im Ökosystem erzeugt. Für industrielle Kunden fungiert Raspberry Pi als Anbieter standardisierter Embedded-Plattformen, die in größeren Stückzahlen in Steuerungen, Automatisierungslösungen und vernetzten Geräten verbaut werden, wodurch wiederkehrende Nachfrage und langfristige Design-wins entstehen kann. Das Geschäftsmodell ist stark volumengetrieben, fokussiert auf Skaleneffekte in der Produktion und auf eine breite installierte Basis von Entwicklern und Endanwendern.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Raspberry Pi ist es, den Zugang zu leistungsfähigem, programmierbarem Computing global zu demokratisieren und insbesondere jungen Menschen Computertechnik und Informatik näherzubringen. Historisch ist das Unternehmen aus einer Bildungsinitiative hervorgegangen, die kostengünstige Hardware für Programmierkurse und Technikunterricht entwickeln wollte. Diese Bildungsmission bleibt Kernbestandteil des Selbstverständnisses, auch wenn das industrielle und professionelle Segment strategisch stark an Bedeutung gewonnen hat. Strategisch verfolgt das Management einen Dual-Track-Ansatz: Einerseits die konsequente Bedienung der globalen Entwickler- und Bildungsgemeinschaft mit preiswerten Boards, andererseits die systematische Erschließung von industriellen Anwendungen mit höherer Planbarkeit und längeren Produktlebenszyklen. Die Strategie setzt auf Plattformstabilität, rückwärtskompatible Schnittstellen, langfristige Verfügbarkeit von Modellen und eine enge Verzahnung mit Open-Source-Software. Ziel ist, Raspberry Pi als Standardplattform für Einstiegs- und Mittelklasse-Embedded-Computing in Bildung, Prototyping und Serienanwendungen zu etablieren.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Raspberry Pi umfasst vor allem Einplatinencomputer der Raspberry-Pi-Reihe, System-on-Module-Lösungen sowie unterstützende Hardware. Zentrale Produktlinien sind:
  • Raspberry-Pi-Einplatinencomputer für den allgemeinen Einsatz in Bildung, Hobby, Prototyping und einfachen industriellen Anwendungen, einschließlich neuerer Generationen mit deutlich gesteigerter Leistungsfähigkeit
  • Compute-Module und industrielle Varianten mit längeren Verfügbarkeitszyklen für OEMs und professionelle Entwickler
  • Peripheriegeräte wie Netzteile, Kameramodule, Gehäuse, Speicherlösungen und Interface-Boards
  • Softwareunterstützung in Form von angepassten Linux-Distributionen, Toolchains und Treibern, die vorwiegend auf Open-Source-Komponenten basieren
  • l>Ergänzend kommen Unterstützungsleistungen über Partner und Distributoren hinzu, etwa bei der Integration in kundenspezifische Embedded-Lösungen. Der Dienstleistungsanteil bleibt jedoch im Vergleich zum Hardwaregeschäft nachrangig. Ein wichtiger immaterieller Bestandteil des Angebots ist die Dokumentation, Tutorials und Lehrmaterial, die über das erweiterte Raspberry-Pi-Ökosystem bereitgestellt werden und eine niedrige Einstiegshürde für neue Anwender schaffen. Für professionelle Kunden ist die zugesicherte Langzeitverfügbarkeit bestimmter Module und die klare Roadmap ein wesentlicher Bestandteil des Leistungsversprechens.

Geschäftsbereiche und Segmente

Raspberry Pi berichtet sein Geschäft im Wesentlichen entlang von Zielkundengruppen statt klassischer Sparten. Im Vordergrund stehen zwei große Segmente:
  • Bildungs- und Consumer-Segment: umfasst Privatnutzer, Schüler, Studierende, Maker-Communities und Bildungseinrichtungen, die Raspberry-Pi-Boards für Lernzwecke, Hobbyprojekte und Prototypen nutzen
  • Industrie- und OEM-Segment: umfasst Unternehmen, die Raspberry-Pi-Boards und Compute-Module direkt in Produkte und Anlagen integrieren, etwa in der Automatisierung, in IoT-Geräten, in Kiosksystemen und in leichten Edge-Computing-Anwendungen
  • l>Operativ lassen sich daneben Hardware-Entwicklung, Software- und Plattformpflege sowie Vertriebs- und Distributionspartnerschaften als Funktionsbereiche unterscheiden. Die Produktion wird durch externe Fertigungspartner getragen, insbesondere in Großbritannien und weiteren Standorten, wodurch Raspberry Pi flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren kann. Das Unternehmen agiert damit an der Schnittstelle von Halbleiterdesign, Embedded-Plattformgeschäft und Bildungsökosystem.

Alleinstellungsmerkmale

Raspberry Pi verfügt über mehrere wesentliche Alleinstellungsmerkmale im Markt für Einplatinencomputer. Ein entscheidender Faktor ist die Kombination aus niedrigen Einstiegspreisen, ausreichender Rechenleistung und breiter Softwareunterstützung. Die Produkte sind bewusst so konzipiert, dass sie für Lernende, Bastler und professionelle Entwickler gleichermaßen zugänglich sind. Die große, weltweit vernetzte Community bietet Beispiele, Open-Source-Projekte und Support, was die Plattformwirkung weiter verstärkt. Die Marke Raspberry Pi genießt in Bildung und Maker-Szene einen Vertrauensvorsprung, der sich zunehmend auf professionelle Anwendungsfelder überträgt. Zudem hebt sich das Unternehmen durch die langfristige Verfügbarkeit bestimmter Produktgenerationen und eine relativ stabile Architektur von vielen Wettbewerbern ab, die häufigere Produktwechsel und Brüche in der Kompatibilität aufweisen. Die enge Verzahnung von Hardware, Open-Source-Software und Community-Inhalten schafft einen schwer imitierbaren Verbundeffekt, der über den reinen Preiswettbewerb hinausgeht.

Burggräben und strukturelle Moats

Die strukturellen Burggräben von Raspberry Pi beruhen weniger auf patentgeschützten Technologien als auf Netzwerkeffekten, Ökosystem und Markenstärke. Die globale Nutzerbasis aus Lehrern, Schülern, Entwicklern und Unternehmen erzeugt einen nachhaltigen Lock-in-Effekt: Wer einmal in Hardware, Lernmaterialien und Projekte investiert hat, bleibt häufig innerhalb der Plattform. Die Vielzahl an Tutorials, Büchern, Online-Kursen und Community-Beiträgen schafft einen stetig wachsenden Wissensspeicher, der neue Nutzer anzieht. Die Marke Raspberry Pi steht für preiswerte, robuste und dokumentierte Einplatinencomputer und ist im Bildungs- und Maker-Bereich ein etablierter Begriff. Dieser Markenwert fungiert als immaterieller Burggraben. Hinzu kommt die strategische Kooperation mit großen Distributoren und Fertigungspartnern, die weltweite Verfügbarkeit sicherstellt und die Eintrittsbarrieren für neue Anbieter erhöht. Die Verpflichtung auf lange Produktlebenszyklen und Abwärtskompatibilität erzeugt zusätzlich Vertrauen bei industriellen Kunden, die hohe Wechselkosten und Validierungsaufwände vermeiden wollen.

Wettbewerbsumfeld

Raspberry Pi agiert in einem fragmentierten Wettbewerbsumfeld aus Halbleiterunternehmen, Board-Herstellern und Systemintegratoren. Zu den relevanten Wettbewerbern im Bereich Single-Board-Computer und Embedded-Plattformen zählen Anbieter wie Arduino im Bildungs- und Maker-Segment, diverse Hersteller von ARM-basierten Boards und Industriecomputern sowie spezialisierte Embedded-Anbieter aus Asien, Europa und Nordamerika. Im industriellen Umfeld konkurriert Raspberry Pi mit klassischen Industrie-PC-Herstellern, Anbietern von System-on-Module-Lösungen und proprietären Embedded-Plattformen von Halbleiterunternehmen. Der Wettbewerb ist durch hohen Preisdruck, rasche Technologiezyklen und zunehmende Konvergenz von IoT-Geräten, Edge-Computing und Industrieautomatisierung gekennzeichnet. Raspberry Pi positioniert sich bewusst nicht im Hochleistungsrechensegment, sondern im Bereich kosteneffizienter, standardisierter Plattformen. Die Differenzierung erfolgt über Ökosystem, Community-Integration und das Bildungsprofil, weniger über maximale Leistungsdaten.

Management und Unternehmensführung

Das Management von Raspberry Pi verbindet technische Expertise mit einem ausgeprägten Fokus auf Bildung und langfristige Plattformentwicklung. Die Unternehmensführung ist aus der ursprünglichen Stiftungs- und Bildungsinitiative hervorgegangen und verfolgt eine Strategie, die wirtschaftliche Ziele mit einem gesellschaftlichen Auftrag verbindet. Die Governance-Struktur kombiniert die kommerziellen Aktivitäten der börsennotierten Holding mit der Unterstützung der Bildungsmission durch verbundene Organisationen wie die Raspberry Pi Foundation. Strategisch setzt das Management auf organisches Wachstum, die Erweiterung des Produktportfolios und den Ausbau industrieller Anwendungen, ohne die Preissensitivität der Kernzielgruppe zu vernachlässigen. Die Kommunikation gegenüber dem Kapitalmarkt betont Planbarkeit, Kapazitätssicherung bei Fertigungspartnern und technologische Roadmaps, die auf inkrementelle Leistungssteigerungen und Plattformkontinuität abzielen.

Branchen- und Regionenfokus

Raspberry Pi wirkt in mehreren überlappenden Branchen: Bildungstechnologie, Embedded-Computing, IoT-Hardware und leichte Industrieautomatisierung. Die Branche der Einplatinencomputer ist eng mit der Halbleiterindustrie und der Softwareentwicklung verflochten, wobei Raspberry Pi bewusst auf bewährte Architekturen setzt und technologische Sprünge selektiv vollzieht. Regional liegt der Ursprung in Großbritannien, doch der Absatz ist global, mit starken Märkten in Europa, Nordamerika und Asien. In Schwellenländern dienen Raspberry-Pi-Produkte häufig als kostengünstiger Zugang zu Informatikbildung und digitaler Infrastruktur. Die Branchen, in denen die Boards eingesetzt werden, reichen von Bildungseinrichtungen und Universitäten über kleine und mittlere Unternehmen bis hin zu Industriekunden in Bereichen wie Maschinenbau, Gebäudeautomation und Digital Signage. Regulatorische Rahmenbedingungen, Zulassungen und Lieferkettenrisiken hängen daher sowohl von europäischen als auch von globalen Halbleiter- und Elektronikmärkten ab.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln von Raspberry Pi liegen in einer akademischen Initiative aus Cambridge, bei der Dozenten einen Rückgang praktischer Programmiererfahrung unter Studienbewerbern beobachteten. Als Reaktion darauf entstand die Idee eines preiswerten, robusten Computers, der vor allem Schüler und Studierende zum Experimentieren mit Hardware und Software motivieren sollte. Aus diesem Ansatz entwickelte sich zunächst eine Stiftungslösung, die den ersten Raspberry-Pi-Einplatinencomputer auf den Markt brachte. Die starke Nachfrage von Bildungseinrichtungen, Hobbyentwicklern und professionellen Anwendern führte zu einer raschen Skalierung des Projekts und legte die Basis für eine kommerzielle Struktur. Im Verlauf der Jahre wurden neue Produktgenerationen mit höherer Rechenleistung, erweitertem Speicher und zusätzlichen Schnittstellen eingeführt, wobei die Grundidee eines kompakten, erschwinglichen Boards erhalten blieb. Parallel wuchs das industrielle Anwendungsspektrum, insbesondere durch Compute-Module und spezialisierte Varianten mit erweitertem Temperaturbereich oder zusätzlichen Schnittstellen. Die Etablierung der Raspberry Pi Group mit einer börsennotierten Holding markierte den Übergang von einem ursprünglich gemeinnützigen Bildungsprojekt zu einem professionellen Plattformanbieter mit Kapitalmarktzugang, während die Bildungsmission durch die verbundene Stiftung fortgeführt wird.

Besonderheiten und Ökosystem

Eine zentrale Besonderheit von Raspberry Pi ist die enge Verzahnung mit einer gemeinnützigen Bildungsmission und der dazugehörigen Stiftungsebene. Ein Teil der Wertschöpfung fließt indirekt in Bildungsprojekte und Lehrmaterialien zurück, was die gesellschaftliche Akzeptanz stärkt und die Marke emotional auflädt. Das Ökosystem aus Community, offenen Softwareplattformen und Drittanbietern von Zubehör schafft zusätzliche Mehrwerte, etwa spezialisierte HAT-Boards, Sensormodule, Gehäuse und Schulungspakete. Viele Bildungseinrichtungen und Universitäten setzen Raspberry Pi als Plattform in Informatik, Elektrotechnik und MINT-Fächern ein, wodurch eine Generation von Entwicklern mit der Plattform aufwächst. Dieses Netzwerk aus Anwendern, Lehrkräften, Distributoren und Fertigungspartnern ist ein immaterieller Vermögenswert. Darüber hinaus ermöglicht die modulare Architektur eine breite Spanne an Einsatzszenarien, von einfachen Lernprojekten bis zu Edge-Computing-Nodes in professionellen Umgebungen. Die enge Einbettung in die Open-Source-Welt erleichtert Anpassungen, erhöht jedoch gleichzeitig die Abhängigkeit von Community-getriebener Softwareentwicklung.

Chancen im Marktumfeld

Raspberry Pi adressiert strukturelle Trends wie Digitalisierung, Informatikbildung, Internet of Things und kostengünstiges Edge-Computing. Die Nachfrage nach programmierbaren, vernetzten Geräten dürfte in vielen Regionen weiter steigen. Die starke Marke in Bildung und Maker-Szene kann Grundlage für wachsende industrielle Anwendungen sein, bei denen Wiederholkäufe, Serienfertigung und lange Produktlebenszyklen zu stabileren Nachfrageprofilen führen können. Das Ökosystem mit breiter Entwicklerbasis und umfangreicher Dokumentation ist ein Wettbewerbsvorteil, der sich nicht kurzfristig replizieren lässt. Zudem ermöglicht das asset-light-Modell mit Auftragsfertigung eine flexible Kapazitätssteuerung, die Skalierbarkeit unterstützt. Das Unternehmen agiert in einer klar definierten Nische und stützt sich auf standardisierte, technisch breit etablierte Produkte.

Risiken und strukturelle Verwundbarkeiten

Dem stehen Risiken gegenüber, die für vorsichtige Marktteilnehmer relevant sind. Das Geschäftsmodell ist in hohem Maße von globalen Elektronik-Lieferketten, Halbleiterverfügbarkeit und Komponentenpreisen abhängig. Störungen wie Engpässe in der Chipproduktion, Logistikprobleme oder geopolitische Spannungen können Verfügbarkeit und Kostenstruktur belasten. Der Wettbewerbsdruck im Segment preisgünstiger Einplatinencomputer bleibt hoch, insbesondere durch asiatische Anbieter und proprietäre Plattformen großer Halbleiterunternehmen. Technologische Sprünge, etwa in Richtung spezialisierter Beschleuniger oder alternativer Architekturen, könnten Anpassungsdruck erzeugen und Investitionen in neue Designs erfordern. Hinzu kommt eine potenzielle Spannung zwischen Bildungsmission und wirtschaftlichen Zielen: Eine zu starke Preissteigerung könnte die Marke im Bildungsbereich schwächen, während dauerhaft niedrige Preise die Profitabilität begrenzen können. Weiterhin ist das Unternehmen der Konjunktur in Bildungs- und Investitionsbudgets ausgesetzt; Einsparungen in öffentlichen Bildungssystemen oder Zurückhaltung im industriellen Investitionsverhalten können die Nachfrage dämpfen. Auch regulatorische Anforderungen an Elektronikprodukte, Umweltstandards und Datensicherheit können zusätzliche Kosten und Komplexität verursachen. Marktteilnehmer sollten deshalb die Abhängigkeit von Technologiezyklen, Lieferketten und potenzieller Markenerosion im Blick behalten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 6,17 € / 6,20 €
Spread +0,49%
Schluss Vortag 6,15 €
Gehandelte Stücke 3.068
Tagesvolumen Vortag 8.406,54 €
Tagestief 6,195 €
Tageshoch 6,405 €
52W-Tief 2,98 €
52W-Hoch 13,06 €
Jahrestief 2,98 €
Jahreshoch 13,06 €

Raspberry Pi Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 245,24 GBX
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 21,02 GBX
Jahresüberschuss in Mio. 16,47 GBX
Umsatz je Aktie 1,24 GBX
Gewinn je Aktie 0,08 GBX
Gewinnrendite +6,71%
Umsatzrendite +6,71%
Return on Investment +6,68%
Marktkapitalisierung in Mio. 1.071 GBX
KGV (Kurs/Gewinn) 51,73
KBV (Kurs/Buchwert) 4,55
KUV (Kurs/Umsatz) 3,34
Eigenkapitalrendite +9,20%
Eigenkapitalquote +72,62%

Raspberry Pi News

NEU
Kostenloser Report:
Hot or not? Diese 3 DAX-Aktien kaufen – 3 meiden!

Werbung

Mehr Nachrichten kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse
Benachrichtigungen von ARIVA.DE
(Mit der Bestellung akzeptierst du die Datenschutzhinweise)

Raspberry Pi Termine

Keine Termine bekannt.

Raspberry Pi Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 6,19 +1,64%
6,09 € 19:30
Frankfurt 6,13 -1,92%
6,25 € 09:55
Gettex 6,23 +1,63%
6,13 € 20:43
Hamburg 6,14 +0,90%
6,085 € 09:26
L&S RT 6,1875 +0,45%
6,16 € 20:51
München 6,165 -0,88%
6,22 € 08:16
Quotrix 6,155 -0,24%
6,17 € 07:27
Stuttgart 6,165 +1,07%
6,10 € 20:32
Tradegate 6,205 +0,89%
6,15 € 19:44
Weitere Börsenplätze ❯

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.09.26 6,205 19.266
15.09.26 6,15 8.407
14.09.26 6,18 37.574
11.09.26 6,575 9.248
10.09.26 6,575 1.842
09.09.26 6,76 0
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 6,76 € -8,21%
1 Monat 7,905 € -21,51%
6 Monate 3,40 € +82,50%
1 Jahr 4,62 € +34,31%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Raspberry Pi

Raspberry Pi Ltd ist ein im Vereinigten Königreich ansässiger Entwickler und Anbieter von Einplatinencomputern, der sich zwischen klassischem Halbleiterdesign, Embedded-Computing-Anbieter und Bildungstechnologie positioniert. Die operative Gesellschaft gehört zur Raspberry Pi Group, deren Muttergesellschaft Raspberry Pi Holdings plc ist. Das Unternehmen strukturiert sein Geschäft um die Entwicklung kostengünstiger, leistungsfähiger Single-Board-Computer und zugehöriger Komponenten, die in Bildung, Industrie, Forschung und im privaten Umfeld eingesetzt werden. Im Kapitalmarktumfeld wird Raspberry Pi vor allem als Nischenplayer im Segment preisoptimierter Embedded-Systeme und als Plattformanbieter für Hardware-nahe Innovationen wahrgenommen. Die Gruppe nutzt das Ökosystem rund um den namensgebenden Raspberry-Pi-Computer als zentralen Wachstumstreiber und verteidigt eine starke Position in Community-getriebener Innovation, die sich von klassischen PC-Herstellern und reinen Halbleiterproduzenten unterscheidet.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Raspberry Pi basiert auf der Entwicklung, dem Design und der Vermarktung von Einplatinencomputern sowie passender Peripherie. Die eigentliche Fertigung erfolgt überwiegend über Auftragsfertiger, sodass das Unternehmen in weiten Teilen fabless agiert und sich auf Architektur, Plattformdesign, Produktmanagement und Ökosystempflege konzentriert. Umsätze werden primär über den Verkauf von Boards, Modulen und Zubehör generiert, ergänzt durch Vereinbarungen mit Distributoren und Partnern, die Raspberry-Pi-Produkte weltweit vertreiben. Daneben spielt die technische Dokumentation, Softwareunterstützung und Community-Entwicklung eine strategische Rolle, da sie die Verbreitung der Hardware fördert und Lock-in-Effekte im Ökosystem erzeugt. Für industrielle Kunden fungiert Raspberry Pi als Anbieter standardisierter Embedded-Plattformen, die in größeren Stückzahlen in Steuerungen, Automatisierungslösungen und vernetzten Geräten verbaut werden, wodurch wiederkehrende Nachfrage und langfristige Design-wins entstehen kann. Das Geschäftsmodell ist stark volumengetrieben, fokussiert auf Skaleneffekte in der Produktion und auf eine breite installierte Basis von Entwicklern und Endanwendern.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Raspberry Pi ist es, den Zugang zu leistungsfähigem, programmierbarem Computing global zu demokratisieren und insbesondere jungen Menschen Computertechnik und Informatik näherzubringen. Historisch ist das Unternehmen aus einer Bildungsinitiative hervorgegangen, die kostengünstige Hardware für Programmierkurse und Technikunterricht entwickeln wollte. Diese Bildungsmission bleibt Kernbestandteil des Selbstverständnisses, auch wenn das industrielle und professionelle Segment strategisch stark an Bedeutung gewonnen hat. Strategisch verfolgt das Management einen Dual-Track-Ansatz: Einerseits die konsequente Bedienung der globalen Entwickler- und Bildungsgemeinschaft mit preiswerten Boards, andererseits die systematische Erschließung von industriellen Anwendungen mit höherer Planbarkeit und längeren Produktlebenszyklen. Die Strategie setzt auf Plattformstabilität, rückwärtskompatible Schnittstellen, langfristige Verfügbarkeit von Modellen und eine enge Verzahnung mit Open-Source-Software. Ziel ist, Raspberry Pi als Standardplattform für Einstiegs- und Mittelklasse-Embedded-Computing in Bildung, Prototyping und Serienanwendungen zu etablieren.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Raspberry Pi umfasst vor allem Einplatinencomputer der Raspberry-Pi-Reihe, System-on-Module-Lösungen sowie unterstützende Hardware. Zentrale Produktlinien sind:
  • Raspberry-Pi-Einplatinencomputer für den allgemeinen Einsatz in Bildung, Hobby, Prototyping und einfachen industriellen Anwendungen, einschließlich neuerer Generationen mit deutlich gesteigerter Leistungsfähigkeit
  • Compute-Module und industrielle Varianten mit längeren Verfügbarkeitszyklen für OEMs und professionelle Entwickler
  • Peripheriegeräte wie Netzteile, Kameramodule, Gehäuse, Speicherlösungen und Interface-Boards
  • Softwareunterstützung in Form von angepassten Linux-Distributionen, Toolchains und Treibern, die vorwiegend auf Open-Source-Komponenten basieren
  • l>Ergänzend kommen Unterstützungsleistungen über Partner und Distributoren hinzu, etwa bei der Integration in kundenspezifische Embedded-Lösungen. Der Dienstleistungsanteil bleibt jedoch im Vergleich zum Hardwaregeschäft nachrangig. Ein wichtiger immaterieller Bestandteil des Angebots ist die Dokumentation, Tutorials und Lehrmaterial, die über das erweiterte Raspberry-Pi-Ökosystem bereitgestellt werden und eine niedrige Einstiegshürde für neue Anwender schaffen. Für professionelle Kunden ist die zugesicherte Langzeitverfügbarkeit bestimmter Module und die klare Roadmap ein wesentlicher Bestandteil des Leistungsversprechens.

Geschäftsbereiche und Segmente

Raspberry Pi berichtet sein Geschäft im Wesentlichen entlang von Zielkundengruppen statt klassischer Sparten. Im Vordergrund stehen zwei große Segmente:
  • Bildungs- und Consumer-Segment: umfasst Privatnutzer, Schüler, Studierende, Maker-Communities und Bildungseinrichtungen, die Raspberry-Pi-Boards für Lernzwecke, Hobbyprojekte und Prototypen nutzen
  • Industrie- und OEM-Segment: umfasst Unternehmen, die Raspberry-Pi-Boards und Compute-Module direkt in Produkte und Anlagen integrieren, etwa in der Automatisierung, in IoT-Geräten, in Kiosksystemen und in leichten Edge-Computing-Anwendungen
  • l>Operativ lassen sich daneben Hardware-Entwicklung, Software- und Plattformpflege sowie Vertriebs- und Distributionspartnerschaften als Funktionsbereiche unterscheiden. Die Produktion wird durch externe Fertigungspartner getragen, insbesondere in Großbritannien und weiteren Standorten, wodurch Raspberry Pi flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren kann. Das Unternehmen agiert damit an der Schnittstelle von Halbleiterdesign, Embedded-Plattformgeschäft und Bildungsökosystem.

Alleinstellungsmerkmale

Raspberry Pi verfügt über mehrere wesentliche Alleinstellungsmerkmale im Markt für Einplatinencomputer. Ein entscheidender Faktor ist die Kombination aus niedrigen Einstiegspreisen, ausreichender Rechenleistung und breiter Softwareunterstützung. Die Produkte sind bewusst so konzipiert, dass sie für Lernende, Bastler und professionelle Entwickler gleichermaßen zugänglich sind. Die große, weltweit vernetzte Community bietet Beispiele, Open-Source-Projekte und Support, was die Plattformwirkung weiter verstärkt. Die Marke Raspberry Pi genießt in Bildung und Maker-Szene einen Vertrauensvorsprung, der sich zunehmend auf professionelle Anwendungsfelder überträgt. Zudem hebt sich das Unternehmen durch die langfristige Verfügbarkeit bestimmter Produktgenerationen und eine relativ stabile Architektur von vielen Wettbewerbern ab, die häufigere Produktwechsel und Brüche in der Kompatibilität aufweisen. Die enge Verzahnung von Hardware, Open-Source-Software und Community-Inhalten schafft einen schwer imitierbaren Verbundeffekt, der über den reinen Preiswettbewerb hinausgeht.

Burggräben und strukturelle Moats

Die strukturellen Burggräben von Raspberry Pi beruhen weniger auf patentgeschützten Technologien als auf Netzwerkeffekten, Ökosystem und Markenstärke. Die globale Nutzerbasis aus Lehrern, Schülern, Entwicklern und Unternehmen erzeugt einen nachhaltigen Lock-in-Effekt: Wer einmal in Hardware, Lernmaterialien und Projekte investiert hat, bleibt häufig innerhalb der Plattform. Die Vielzahl an Tutorials, Büchern, Online-Kursen und Community-Beiträgen schafft einen stetig wachsenden Wissensspeicher, der neue Nutzer anzieht. Die Marke Raspberry Pi steht für preiswerte, robuste und dokumentierte Einplatinencomputer und ist im Bildungs- und Maker-Bereich ein etablierter Begriff. Dieser Markenwert fungiert als immaterieller Burggraben. Hinzu kommt die strategische Kooperation mit großen Distributoren und Fertigungspartnern, die weltweite Verfügbarkeit sicherstellt und die Eintrittsbarrieren für neue Anbieter erhöht. Die Verpflichtung auf lange Produktlebenszyklen und Abwärtskompatibilität erzeugt zusätzlich Vertrauen bei industriellen Kunden, die hohe Wechselkosten und Validierungsaufwände vermeiden wollen.

Wettbewerbsumfeld

Raspberry Pi agiert in einem fragmentierten Wettbewerbsumfeld aus Halbleiterunternehmen, Board-Herstellern und Systemintegratoren. Zu den relevanten Wettbewerbern im Bereich Single-Board-Computer und Embedded-Plattformen zählen Anbieter wie Arduino im Bildungs- und Maker-Segment, diverse Hersteller von ARM-basierten Boards und Industriecomputern sowie spezialisierte Embedded-Anbieter aus Asien, Europa und Nordamerika. Im industriellen Umfeld konkurriert Raspberry Pi mit klassischen Industrie-PC-Herstellern, Anbietern von System-on-Module-Lösungen und proprietären Embedded-Plattformen von Halbleiterunternehmen. Der Wettbewerb ist durch hohen Preisdruck, rasche Technologiezyklen und zunehmende Konvergenz von IoT-Geräten, Edge-Computing und Industrieautomatisierung gekennzeichnet. Raspberry Pi positioniert sich bewusst nicht im Hochleistungsrechensegment, sondern im Bereich kosteneffizienter, standardisierter Plattformen. Die Differenzierung erfolgt über Ökosystem, Community-Integration und das Bildungsprofil, weniger über maximale Leistungsdaten.

Management und Unternehmensführung

Das Management von Raspberry Pi verbindet technische Expertise mit einem ausgeprägten Fokus auf Bildung und langfristige Plattformentwicklung. Die Unternehmensführung ist aus der ursprünglichen Stiftungs- und Bildungsinitiative hervorgegangen und verfolgt eine Strategie, die wirtschaftliche Ziele mit einem gesellschaftlichen Auftrag verbindet. Die Governance-Struktur kombiniert die kommerziellen Aktivitäten der börsennotierten Holding mit der Unterstützung der Bildungsmission durch verbundene Organisationen wie die Raspberry Pi Foundation. Strategisch setzt das Management auf organisches Wachstum, die Erweiterung des Produktportfolios und den Ausbau industrieller Anwendungen, ohne die Preissensitivität der Kernzielgruppe zu vernachlässigen. Die Kommunikation gegenüber dem Kapitalmarkt betont Planbarkeit, Kapazitätssicherung bei Fertigungspartnern und technologische Roadmaps, die auf inkrementelle Leistungssteigerungen und Plattformkontinuität abzielen.

Branchen- und Regionenfokus

Raspberry Pi wirkt in mehreren überlappenden Branchen: Bildungstechnologie, Embedded-Computing, IoT-Hardware und leichte Industrieautomatisierung. Die Branche der Einplatinencomputer ist eng mit der Halbleiterindustrie und der Softwareentwicklung verflochten, wobei Raspberry Pi bewusst auf bewährte Architekturen setzt und technologische Sprünge selektiv vollzieht. Regional liegt der Ursprung in Großbritannien, doch der Absatz ist global, mit starken Märkten in Europa, Nordamerika und Asien. In Schwellenländern dienen Raspberry-Pi-Produkte häufig als kostengünstiger Zugang zu Informatikbildung und digitaler Infrastruktur. Die Branchen, in denen die Boards eingesetzt werden, reichen von Bildungseinrichtungen und Universitäten über kleine und mittlere Unternehmen bis hin zu Industriekunden in Bereichen wie Maschinenbau, Gebäudeautomation und Digital Signage. Regulatorische Rahmenbedingungen, Zulassungen und Lieferkettenrisiken hängen daher sowohl von europäischen als auch von globalen Halbleiter- und Elektronikmärkten ab.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln von Raspberry Pi liegen in einer akademischen Initiative aus Cambridge, bei der Dozenten einen Rückgang praktischer Programmiererfahrung unter Studienbewerbern beobachteten. Als Reaktion darauf entstand die Idee eines preiswerten, robusten Computers, der vor allem Schüler und Studierende zum Experimentieren mit Hardware und Software motivieren sollte. Aus diesem Ansatz entwickelte sich zunächst eine Stiftungslösung, die den ersten Raspberry-Pi-Einplatinencomputer auf den Markt brachte. Die starke Nachfrage von Bildungseinrichtungen, Hobbyentwicklern und professionellen Anwendern führte zu einer raschen Skalierung des Projekts und legte die Basis für eine kommerzielle Struktur. Im Verlauf der Jahre wurden neue Produktgenerationen mit höherer Rechenleistung, erweitertem Speicher und zusätzlichen Schnittstellen eingeführt, wobei die Grundidee eines kompakten, erschwinglichen Boards erhalten blieb. Parallel wuchs das industrielle Anwendungsspektrum, insbesondere durch Compute-Module und spezialisierte Varianten mit erweitertem Temperaturbereich oder zusätzlichen Schnittstellen. Die Etablierung der Raspberry Pi Group mit einer börsennotierten Holding markierte den Übergang von einem ursprünglich gemeinnützigen Bildungsprojekt zu einem professionellen Plattformanbieter mit Kapitalmarktzugang, während die Bildungsmission durch die verbundene Stiftung fortgeführt wird.

Besonderheiten und Ökosystem

Eine zentrale Besonderheit von Raspberry Pi ist die enge Verzahnung mit einer gemeinnützigen Bildungsmission und der dazugehörigen Stiftungsebene. Ein Teil der Wertschöpfung fließt indirekt in Bildungsprojekte und Lehrmaterialien zurück, was die gesellschaftliche Akzeptanz stärkt und die Marke emotional auflädt. Das Ökosystem aus Community, offenen Softwareplattformen und Drittanbietern von Zubehör schafft zusätzliche Mehrwerte, etwa spezialisierte HAT-Boards, Sensormodule, Gehäuse und Schulungspakete. Viele Bildungseinrichtungen und Universitäten setzen Raspberry Pi als Plattform in Informatik, Elektrotechnik und MINT-Fächern ein, wodurch eine Generation von Entwicklern mit der Plattform aufwächst. Dieses Netzwerk aus Anwendern, Lehrkräften, Distributoren und Fertigungspartnern ist ein immaterieller Vermögenswert. Darüber hinaus ermöglicht die modulare Architektur eine breite Spanne an Einsatzszenarien, von einfachen Lernprojekten bis zu Edge-Computing-Nodes in professionellen Umgebungen. Die enge Einbettung in die Open-Source-Welt erleichtert Anpassungen, erhöht jedoch gleichzeitig die Abhängigkeit von Community-getriebener Softwareentwicklung.

Chancen im Marktumfeld

Raspberry Pi adressiert strukturelle Trends wie Digitalisierung, Informatikbildung, Internet of Things und kostengünstiges Edge-Computing. Die Nachfrage nach programmierbaren, vernetzten Geräten dürfte in vielen Regionen weiter steigen. Die starke Marke in Bildung und Maker-Szene kann Grundlage für wachsende industrielle Anwendungen sein, bei denen Wiederholkäufe, Serienfertigung und lange Produktlebenszyklen zu stabileren Nachfrageprofilen führen können. Das Ökosystem mit breiter Entwicklerbasis und umfangreicher Dokumentation ist ein Wettbewerbsvorteil, der sich nicht kurzfristig replizieren lässt. Zudem ermöglicht das asset-light-Modell mit Auftragsfertigung eine flexible Kapazitätssteuerung, die Skalierbarkeit unterstützt. Das Unternehmen agiert in einer klar definierten Nische und stützt sich auf standardisierte, technisch breit etablierte Produkte.

Risiken und strukturelle Verwundbarkeiten

Dem stehen Risiken gegenüber, die für vorsichtige Marktteilnehmer relevant sind. Das Geschäftsmodell ist in hohem Maße von globalen Elektronik-Lieferketten, Halbleiterverfügbarkeit und Komponentenpreisen abhängig. Störungen wie Engpässe in der Chipproduktion, Logistikprobleme oder geopolitische Spannungen können Verfügbarkeit und Kostenstruktur belasten. Der Wettbewerbsdruck im Segment preisgünstiger Einplatinencomputer bleibt hoch, insbesondere durch asiatische Anbieter und proprietäre Plattformen großer Halbleiterunternehmen. Technologische Sprünge, etwa in Richtung spezialisierter Beschleuniger oder alternativer Architekturen, könnten Anpassungsdruck erzeugen und Investitionen in neue Designs erfordern. Hinzu kommt eine potenzielle Spannung zwischen Bildungsmission und wirtschaftlichen Zielen: Eine zu starke Preissteigerung könnte die Marke im Bildungsbereich schwächen, während dauerhaft niedrige Preise die Profitabilität begrenzen können. Weiterhin ist das Unternehmen der Konjunktur in Bildungs- und Investitionsbudgets ausgesetzt; Einsparungen in öffentlichen Bildungssystemen oder Zurückhaltung im industriellen Investitionsverhalten können die Nachfrage dämpfen. Auch regulatorische Anforderungen an Elektronikprodukte, Umweltstandards und Datensicherheit können zusätzliche Kosten und Komplexität verursachen. Marktteilnehmer sollten deshalb die Abhängigkeit von Technologiezyklen, Lieferketten und potenzieller Markenerosion im Blick behalten.
Stand: September 2026
Hinweis

Raspberry Pi Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Raspberry Pi Kursziel 2026

  • Die Raspberry Pi Kurs Performance für 2026 liegt bei +76,28%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,07 Mrd. GBX
Streubesitz 9,77%
Währung GBX
Land Großbritannien
Sektor Technologie
Branche Elektronische Bauteile
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+23,424% Institutionelle Aktionäre
+66,804% Insider Aktionäre
+9,772% Streubesitz

Community-Beiträge zu Raspberry Pi

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
Anleger1954
Tolles Teil
Die Geräte sind toll. Der Stromverbrauch, je nach Gerät und Einsatz zwischen unter 3 bis knapp 6 Watt im Schnitt. Dabei ist der jüngste Spross, der Raspberry pi5 durchaus als Desktop-Ersatz zu gebrauchen. Mir ist die Aktie aber zu gut gelaufen nach dem IPO, ich setze die mal auf meine Watchlist, unter 4,50 € könnte ich schwach werden..
Avatar des Verfassers
isostar100
raspberry pi
der kleine selbstbaucomputer für alles und jeden, der raspberry pi. supergünstig und echt kultig hat er eine ständige wachsende fangemeinde. seit neuestem an der londoner börse gelistet.
Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Zum Thread wechseln

Häufig gestellte Fragen zur Raspberry Pi Aktie und zum Raspberry Pi Kurs

Der aktuelle Kurs der Raspberry Pi Aktie liegt bei 6,205 €.

Für 1.000€ kann man sich 161,16 Raspberry Pi Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Raspberry Pi Aktie beträgt aktuell -21,51%.

Die 1 Jahres-Performance der Raspberry Pi Aktie beträgt aktuell 34,31%.

Der Aktienkurs der Raspberry Pi Aktie liegt aktuell bei 6,205 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -21,51% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Raspberry Pi eine Wertentwicklung von -35,20% aus und über 6 Monate sind es 82,50%.

Das 52-Wochen-Hoch der Raspberry Pi Aktie liegt bei 13,06 €.

Das 52-Wochen-Tief der Raspberry Pi Aktie liegt bei 2,98 €.

Das Allzeithoch von Raspberry Pi liegt bei 13,06 €.

Das Allzeittief von Raspberry Pi liegt bei 2,98 €.

Die Volatilität der Raspberry Pi Aktie liegt derzeit bei 70,07%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Raspberry Pi in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,07 Mrd. GBX

Insgesamt sind 197,3 Mio Raspberry Pi Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +23,424% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Raspberry Pi hat seinen Hauptsitz in Großbritannien.

Raspberry Pi gehört zum Sektor Elektronische Bauteile.

Das KGV der Raspberry Pi Aktie beträgt 41,63.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Raspberry Pi betrug 245.240.449 GBX.

Nein, Raspberry Pi zahlt keine Dividenden.