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Original-Research: PFISTERER Holding SE (von GBC AG): Kaufen

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Zeitungsständer (Symbolbild).
Quelle: - © AdrianHancu / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images:

Original-Research: PFISTERER Holding SE - von GBC AG 05.03.2026 / 09:00 CET/CEST Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.


Einstufung von GBC AG zu PFISTERER Holding SE

Unternehmen: PFISTERER Holding SE
ISIN: DE000PFSE212
 
Anlass der Studie: Research Comment
Empfehlung: Kaufen
Kursziel: 85,00 EUR
Kursziel auf Sicht von: 31.12.2026
Letzte Ratingänderung:
Analyst: Cosmin Filker, Marcel Goldmann

Vorläufige Zahlen 2025: Starke Umsatz- und Ergebnissteigerung erreicht; Kursziel und Rating unverändert Gemäß den aktuell veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 hat die PFISTERER Holding SE (kurz: PFISTERER) ein Wachstum der Umsatzerlöse in Höhe von 17,5 % auf rund 450 Mio. € (VJ: 383,1 Mio. €) sowie einen überproportionalen Anstieg des bereinigten EBITDA um 23,8 % auf rund 80 Mio. € (VJ: 64,6 Mio. €) erzielt. Damit dürften auf Umsatzebene im vierten Quartal 2025 Umsatzerlöse in Höhe von über 123 Mio. € (VJ: 98,0 Mio. €) und ein Umsatzanstieg von 25,9 % erreicht worden sein. Unsere bisherigen Prognosen, in denen wir Umsatzerlöse von 114,23 Mio. € erwartet hatten, wurden damit übertroffen. Folglich liegen auch auf Gesamtjahresebene die vorläufigen Umsatzerlöse in Höhe von 450 Mio. € etwas über unseren bisherigen Erwartungen (GBC-Prognose: 440,86 Mio. €). Bereits mit der Veröffentlichung der Zahlen für die ersten neun Monate hatte PFISTERER einen über den Jahresverlauf hinweg steigenden Umsatztrend aufgezeigt. Während die Umsätze des ersten Quartals noch von der Produktionsverlagerung von Wunsiedel (Brand der Produktionsstätte) nach Kadaň betroffen waren, was einen Umsatzrückgang von 1,4 % verursachte, wurden in den darauffolgenden Quartalen Umsatzsteigerungen von jeweils über 25 % erwirtschaftet. Es ist davon auszugehen, dass die Bereiche HVA und MVA wesentlich zur Umsatzdynamik beigetragen haben, während das OHL-Segment zum Jahresende hin von Aufholeffekten im Zuge des Produktionsanlaufs in Kadaň profitiert haben dürfte. Das um die Effekte des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms bereinigte EBITDA legte im vierten Quartal um 12,8 % auf rund 19,0 Mio. € (VJ: 16,81 Mio. €) zu. Im Vergleich zum erreichten Umsatzanstieg entspricht dies jedoch nur einer unterproportionalen Ergebnisentwicklung. Wenn davon ausgegangen wird, dass die Effekte des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms tendenziell an Bedeutung verlieren, dürfte das EBITDA unserer Kalkulation zufolge im vierten Quartal 2025 auf etwa 18,5 Mio. € (VJ: 15,75 Mio. €) und damit auf Gesamtjahresebene auf rund 76,3 Mio. € (VJ: 60,15 Mio. €) steigen. Bislang hatten wir ein etwas höheres EBITDA in Höhe von 78,00 Mio. € prognostiziert. Die insgesamt sehr positive Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres wird gemäß den vorläufigen Zahlen von einem starken Anstieg des adjustierten operativen Cashflows auf 58 Mio. € (VJ: 42,59 Mio. €) abgerundet. Dem stehen erwartungsgemäß Investitionen in Kapazitätserweiterungen und den Bau des HVDC-Labors sowie Liquiditätsabflüsse für den Erwerb der CSL-Gruppe entgegen, was zu einem Anstieg des Investitionscashflows auf über 38 Mio. € (VJ: 17,92 Mio. €) führte. Die vorläufigen Zahlen liegen damit weitestgehend im Rahmen unserer Erwartungen, wenngleich das EBITDA etwas schwächer als erwartet ausgefallen ist. Aufgrund des etwas höheren vorläufigen Umsatzes heben wir die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 auf 496,80 Mio. € (alte GBC-Prognose: 489,95 Mio. €) leicht an, die Ergebnisprognosen bleiben jedoch unverändert. Eine wesentliche Grundlage für die Fortsetzung des Wachstumskurses ist der erneut deutlich gesteigerte Auftragseingang. Mit 550 Mio. € (VJ: 423,2 Mio. €) führte er zu einem starken Anstieg des Auftragsbestandes um über 42 % auf 335 Mio. € (VJ: 234,9 Mio. €). In diesem Kontext ist auch der im Februar 2026 gemeldete Zuschlag für die Lieferung der Anschlusstechnik für die Offshore-Windparks Nordlicht I (980 MW) und Nordlicht II (630 MW) des Energieversorgers Vattenfall zu sehen. Mit einem Auftragsvolumen im oberen einstelligen Millionenbereich erlangt die PFISTER zugleich einen direkten Kontakt zu einem der größten Strom- und Wärmeversorgern Deutschlands. Auf Basis der unveränderten Ergebnisprognosen behalten wir unser Bewertungsmodell unverändert bei und bestätigen damit das bislang ermittelte Kursziel von 85,00 €. Wir vergeben weiterhin das Rating KAUFEN. Eine umfassende Modellanpassung werden wir im Nachgang der Veröffentlichung des Geschäftsberichtes vornehmen. 

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: 20260305_PFISTERER_Comment Kontakt für Rückfragen: GBC AG Halderstrasse 27 86150 Augsburg 0821 / 241133 0 research@gbc-ag.de ++++++++++++++++ Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher Interessenkonflikt gegeben: (5a,11); Einen Katalog möglicher Interessenkonflikte finden Sie unter: https://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung +++++++++++++++ Fertigstellung: 05.03.2026 (07:35 Uhr) Erste Weitergabe: 05.03.2026 (09:00 Uhr)

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2286064  05.03.2026 CET/CEST


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