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Palantirs KI-Plattform wächst um 85 Prozent – und das soll erst der Anfang sein

Palantir meldet ein Rekordquartal und lässt die Wall Street staunen: Umsatz plus 85 Prozent, mehr Cash in drei Monaten als früher im ganzen Jahr. Bank of America sieht noch viel Luft nach oben.
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Palantir Technologies Hauptsitz Campus Außenansicht im Silicon Valley, Kalifornien. (2019)
Quelle: - ©iStock
Palantir Technologies Inc 138,00 $ Palantir Technologies Inc Chart -5,50%
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Der umstrittene Datenspezialist Palantir hat im ersten Quartal 2026 einen Wachstumssprung hingelegt, der selbst optimistische Analysten überrascht hat. Der US-Konzern von CEO Alex Karp steigerte seinen Gesamtumsatz um 85 Prozent auf knapp 1,63 Milliarden US-Dollar – und erzielte dabei mehr freien Cashflow als im gesamten Jahr 2024.

Die Bank of America (Bank of America Aktie) bekräftigt ihr Kaufvotum und sieht den fairen Wert der Aktie bei 255 US-Dollar, was gegenüber dem aktuellen Kurs von 146 US-Dollar einem Aufwärtspotenzial von rund 75 Prozent entspricht.

Besonders stark entwickelte sich das Staatskundengeschäft. Die Umsätze mit US-Regierungsbehörden stiegen im Jahresvergleich um 84 Prozent auf 587 Millionen US-Dollar. Treiber sind vor allem die militärisch-geheimdienstlichen Plattformen Maven Smart System, ShipOS und TITAN. Für Maven hat der Haushaltsplan des US-Präsidenten für 2027 Mittel von 2,3 Milliarden US-Dollar vorgesehen – ein starkes politisches Signal für die Verlässlichkeit dieser Einnahmequelle. Hinzu kommen bereits vertraglich gebundene Zahlungen für ShipOS in Höhe von 366 Millionen US-Dollar.

Die Analysten der BofA sehen Palantir als Profiteur eines strukturellen Wandels in der Unternehmens-IT: Konzerne bewegten sich weg vom bloßen Ausprobieren großer Sprachmodelle hin zu deren systematischem, skalierbarem Einsatz. Generische KI-Implementierungen ohne Kontext, Governance und Integration führten in der Praxis oft nur zu "KI-Schrott" – also Ausgaben ohne greifbaren Mehrwert. Palantirs Plattformen AIP, Ontology, Foundry und Apollo lieferten genau das, was Unternehmen und Behörden bräuchten: nachvollziehbare, auditierbare und steuerbare Ergebnisse in großem Maßstab.

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Im kommerziellen Segment wuchs Palantir in den USA um 133 Prozent auf 595 Millionen US-Dollar, wobei eine Kundenumschichtung Richtung Regierungsseite das sequenzielle Wachstum leicht dämpfte. Der durchschnittliche Umsatz je US-Firmenkunde stieg dennoch auf 2,9 Millionen US-Dollar – ein Hinweis darauf, dass bestehende Kunden tiefer in die Plattform einsteigen.

BofA hebt ihre Umsatzprognose für 2026 auf knapp 7,85 Milliarden US-Dollar an, nach zuvor 7,37 Milliarden. Der erwartete Gewinn je Aktie für 2026 klettert auf 1,47 US-Dollar, für 2028 auf 2,62 US-Dollar. Das Kursziel von 255 US-Dollar basiert auf einem Unternehmenswert-Multiple für das Jahr 2035 – ein Zeithorizont, der verdeutlicht, wie langfristig BofA das Wachstumsversprechen des Unternehmens bewertet. 

Autor: Ariva-Redaktion


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