Palantir Technologies Hauptsitz Campus Außenansicht im Silicon Valley, Kalifornien. (2019)
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Palantir: Militärische Cloud-Freigabe trifft auf skeptische Töne von Michael Burry

Palantir feiert einen Durchbruch im US-Verteidigungssektor, doch warnende Signale von Michael Burry sorgen für neue Zweifel an der Performance der Aktie.
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Palantir Technologies hat am Donnerstag eine bedeutende Genehmigung der US-Regierung bekanntgegeben. Gleichzeitig hat der bekannte Investor Michael Burry einen vorsichtigen Ausblick auf die Aktie veröffentlicht.

DISA-Autorisierung stärkt Palantirs Stellung im Verteidigungssektor

Palantir teilte mit, dass die Defense Information Systems Agency (DISA) die Zulassung der Plattform Palantir Federal Cloud Service Forward erweitert hat. Dadurch kann die Software künftig nicht nur in der Cloud, sondern auch direkt auf lokalen Servern und auf Geräten im Einsatzgebiet betrieben werden.

Die Genehmigung umfasst zentrale Plattformen des Unternehmens, darunter auch die Artificial Intelligence Platform (AIP). Für Regierungsbehörden bedeutet dies einen hardwareunabhängigen Ansatz, der die Nutzung verschiedener Anbieterarchitekturen für missionskritische Anwendungen erlaubt.

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Akash Jain, President und CTO von Palantir USG, betonte in einer Stellungnahme, dass moderne Kriegsführung Software erfordere, die "überall operieren kann – von Rechenzentren bis hin zum taktischen Rand des Einsatzgebiets".

Michael Burry bremst den Hype

Parallel dazu mahnt Michael Burry zur Vorsicht. Burry, der für seine frühzeitige Wette gegen den US-Immobilienmarkt bekannt wurde und durch den Film "The Big Short" Popularität erlangte, veröffentlichte auf seiner Investment-Website eine zurückhaltende Einschätzung zu Palantir.

Bereits Anfang des Monats hatte er angekündigt, an einer Analyse zum Unternehmen zu arbeiten. Die nun veröffentlichte Einschätzung wird von Marktteilnehmern als Warnsignal interpretiert, insbesondere vor dem Hintergrund der starken Kursrallye der vergangenen Monate. Zwar wurden keine drastischen Prognosen öffentlich bekannt, doch allein Burrys skeptischer Tonfall genügte, um kurzfristig Druck auf die Aktie auszuüben.

Aktie gibt nach

Die Reaktion an der Börse fiel entsprechend verhalten aus. Die Palantir-Aktie schloss den regulären Handel mit einem Minus von 4,8 Prozent bei 129,13 US-Dollar. Im nachbörslichen Handel setzte sich die Schwäche fort, wo der Kurs weitere 0,87 Prozent auf rund 128 US-Dollar nachgab.

Hohe Erwartungen treffen auf hohe Bewertung

Die Kursentwicklung der vergangenen Wochen zeigt, dass der Markt hohe Erwartungen an Palantir stellt. Zwar profitiert das Unternehmen von der steigenden Nachfrage nach KI-gestützter Software sowie Lösungen für Behörden und Sicherheitsorganisationen, doch Anleger richten den Blick zunehmend auf die Frage, ob das Wachstum die ambitionierte Bewertung rechtfertigen kann.

Die jüngste DISA-Autorisierung stärkt zwar die langfristigen Perspektiven im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich, ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit, das hohe Wachstumstempo nachhaltig zu bestätigen.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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